h®BGhlQ8mni Bi« Beechwerde dor Klägerinnen gegen den BesohluR des 19» Zivilsenat« des Vmmr-gerichts ln Berlin von 6« Februar 1975 wird swrtiekgsuieeea* ■ Gründe Pl« Klägerinnen verlangen Entschädigung xur den vcr~ lust ihrer Aussteuer» die eie nach ihrer Meinung bei ihrer Auswanderung in stich gelassen haben» Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Zur Begründung hat es ausgeführt» die Zinlcgormg der Sechen bei einer nichtjudiechen Speditionr-Piraa schließe den Tatbestand dos Instichlascans (§ 51 Abs.3 BPS) aus. Die Klägerinnen haben gegen des an 22. Die Frage 1st offen, eh e» «ich hier um einen Fell handelt, der unter des RUckeratattungegeßetz oder unter 5 51 BEO füllt, BacMoa der Fall, soweit er unter dem rijckerolattungsgaacta hei» ausfindigen Kamergerioht in Berlin anMnglg 1st, noch nicht ent-schieden ist, alrnt der Unterzeichnete für den Augenblick su dieser Frage keine Stellung. Bellte die RUokeretattungshemer rechtckräftig die Anwendung der ßuckerstattungogoeetco eblehnen, so wird di« Berufung darauf gostlitat, daß die Klägerinnen ihre Eigentum ®oa‘13 $ 51 BEG ia Stich lassen nulten, da eie durch die n« s* Covaltoaßnehnen cur Auswanderung geswungen wurden,* Der BeeehluB lat den Klägerinnen um 3, mrz 1375 zu-cr.t&m August 1975 heben die Klägerinnen ,‘.''ovi--;on'11 gegen "das Urteil des Kewaergerlchte von 6. Daß eie als Revision und die engefociitcne Entscheidung als Urteil basalchaet worden» 1st ein effcntichtliehoe Versehen. Die Begründung der Berufung genügt, wie des JCennergericht zutreffend sußgeführt hat» nicht den Anforderungen der §§ 209 Abo. 1 BBC, 519 Abs.3 Kr. 2 ZPO.
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Crilsciieid.-SQrnmlj.d. Senats
BUNDESGERICHTSHOF
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vortroten durch dan Senator itir Sonora«,
Berlin 30, {totadaaar Etr» 186,
Baklagton und Bo*ohw*rdog«rnr
Dar IX. Zivilsenat ös« BunßeagerldhtshoZe hat am 24. Fobruar 1976 durch den Vörsltisandea Richter Hai und die Kichter Henkel, Fuoha, Dr. Tb»» und Dr. Lsas
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Bi« Beechwerde dor Klägerinnen gegen den BesohluR des 19» Zivilsenat« des Vmmr-gerichts ln Berlin von 6« Februar 1975 wird swrtiekgsuieeea*
Pa« BescbwerdavorXahroa ist gebühren«* und ßuslößoniröii die au!Jcrjjerichtliehen Kosten tragen die Klägerinnen.
■ Gründe
Pl« Klägerinnen verlangen Entschädigung xur den vcr~ lust ihrer Aussteuer» die eie nach ihrer Meinung bei ihrer Auswanderung in stich gelassen haben» Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Zur Begründung hat es ausgeführt» die Zinlcgormg der Sechen bei einer nichtjudiechen Speditionr-Piraa schließe den Tatbestand dos Instichlascans (§ 51 Abs. 3 BPS) aus. Sollten die Gegenstände spater basdilagnatet wbr-den sein» so liege ein RUokerstattungsfall vor« Selen sie durch Itriegseimrtrkung oder in den Virron der Bachhriogs-zeit in Verlust geraten» so sei der Schaden nicht vori'oi-gungaoi£entllallch«
Die Klägerinnen haben gegen des an 22. «toi 1974 verkündete und ihnen an 16. Juli 1974 »gestellte urteil am
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29, Juli 1974 Berufung eingelegt. Di« Barufunceaclu-lft enthält außer dom Antrag noch folgernde Gründe»
"Auf den ßachvortrag ereter Xn&tana wird Bezug gonoa-mn. £» handelt eich ua die Aussteuern der beiden Klägerinnen» die anläßlich deren Auswanderung durch die Eltern der damals iiinderjübrigen Klägerinnen eu-sm&m nit des Keblter der Kl turn hei der tpeditlonn-tirm und untergebraoht wurde,
in der Erwartung «pUter über dies* Gegenstand«, au verfügen und eie nach Canada nachaenäen au laet.cn.
Die Klägerinnen haben diese Gegenstände nie erholten. Die Frage 1st offen, eh e» «ich hier um einen Fell handelt, der unter des RUckeratattungegeßetz oder unter 5 51 BEO füllt, BacMoa der Fall, soweit er unter dem rijckerolattungsgaacta hei» ausfindigen Kamergerioht in Berlin anMnglg 1st, noch nicht ent-schieden ist, alrnt der Unterzeichnete für den Augenblick su dieser Frage keine Stellung.
Be wird daher geltet««, die Fache hiß rar Tateeheidun^ der Bütberßtattuagekasßior ruhen za lacnen«
Bellte die RUokeretattungshemer rechtckräftig die Anwendung der ßuckerstattungogoeetco eblehnen, so wird di« Berufung darauf gostlitat, daß die Klägerinnen ihre Eigentum ®oa‘13 $ 51 BEG ia Stich lassen nulten, da eie durch die n« s* Covaltoaßnehnen cur Auswanderung geswungen wurden,*
Eino weiter« Berufungsbegrüoduag hohen die KlKgorinnen
nicht oingereioht.
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rn BeschluO vom 6« Februar 1975 tat den Keamrec-ricbt dt« Semfmg iwasele einer de« § 519 Abs. 5 irr. ?
ZPO (5 209 Ab«. 1 BEO) genügenden Beendung verworfen.
Der BeeehluB lat den Klägerinnen um 3, mrz 1375 zu-cr.t&m worden. Aa 11. August 1975 heben die Klägerinnen ,‘.''ovi--;on'11 gegen "das Urteil des Kewaergerlchte von 6. 2. 1975* eingelegt.
Das DocAtamitt®! 1st als eine nech § 519 b Abo. 2 ZPO (§ 209 Abs. 1 SBC) Allein statthafte Soeohvertio enzuaeften. Daß eie als Revision und die engefociitcne Entscheidung als Urteil basalchaet worden» 1st ein effcntichtliehoe Versehen. In übrigen bestehen gegen die Zulässigkeit der Beschwerde keine Bedenken.
Begründet let die Beschwerde Jedoch nicht. Deo Kammer-fterlcht hat die Berufung slt Recht verworfen. Die Begründung der Berufung genügt, wie des JCennergericht zutreffend sußgeführt hat» nicht den Anforderungen der §§ 209 Abo. 1 BBC, 519 Abs. 3 Kr. 2 ZPO. Be «eg »ein» daO es den "läge rinnen» wie es ln det* I^sehwerdebegrtindung heißt» etwas glas ch-gültlg wer. oh ihr Enteohadigungawrlanifen noch {> 51 Bt.o oder des von Ihnen euch betriebene RUokeretattungoverfahren eua Ziele fuhren konnte. Be die Klägerinnen sieh jedoch ent-
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schlossen hatten* Ihr IfctseMdigungaverlangea alt der BoruXuag woitcrzuvorXol£c», wußten sie diesoe Kcchts-Mittel euch in der gesetzlich vorg«schrietmea Val*» begründen» indoa als darlegten# vashalt» sie das Urteil des Landgerichts für unrichtig hielten»
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