BGH · IX ZB 77/80
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (RzV 1974, 183 Hx** 18) entscheidet das Berufungsgericht, daß das BEG-Schlußgesetz nicht die Möglichkeit eröffnet hat, /n-eprüche auf Entschädigung für Gesundheitsschaden, die durch eine deutsch veranlaßte Froihe its Entziehung entstanden sind, bis zven 30. hat die Behörde für den Anspruch auf Ln t Schädigung wegen Schadens an LÖrper oder Gesundheit weder durch die Bewilligung der freiheitcSchadens entschädigung euf CTrund c^iner» dafür durch das BBG-BclfLuß-gesetz eingeräumten Keuantragsrechts noch durch die LrJiittlung des Gesundheitsschadens (vgl. In Lrgebnis zu Recht entscheidet das Berufungsgericht, do3 der Killerin die erbetene V;iedereinse tzung in den vorigen a tend nicht erteilt worden darf.Dos von ihren bevollmächtigten 19*34 gestellte Viedereinsc-taungsgesuch erfüllt die insoweit zu stellenden /nfcrdcrmigen nicht (vgl. Außer gewissen Angaben über die Entstehung des der rechtzeitigen Antragstellung entgegenstchendcn Rechte-Irrtums ohne jede GlauacJaung fehle alles; insbesondere blieb offen, wann und wodurch der engebliche Rechtsirrtun behoben worden war. Ob die Klägerin bei der Vorlage des Gesuchs auf eine etwaige, gesetzeswidrige Übung der Behörde in Kainz, an derart unvollständigen Anträgen die erbetene Wiedereinsetzung nicht scheitern zu lassen, vertraut hat und vertrauen durfte (vgl. Jedenfalls mit der Ablehnung des Uitschädigungsantrags durch den Bescheid vom 27. csreins&tsuri^sgsöucb stützt*• trst ein Cebriftsatz voa 21# Oktober 1979* den die Klägerin noch der tre« fliehen Verhandlung vor den Berufungsgericht einoereicht bat, ohne d&J er ikd^e-1nsücn gewesen wäre* enthalt gewisse, voce fng&ben dazu, -wann und wodurch eie erfahren hate, da3 die LehSrtfen Jetzt euch ^hutshnianfällew eatschädigt er*9 imd das Isvwißcngetot "»'artei-