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BGH

Gericht: BGH

Erst nachdem das Landgericht des Kläger amiciagestellt hatte» die Begründung des Wieder# insetsungsge such# su ergänzen» nachte er an 21« August 1968 weitere Angaben. In Einklang sit der ständigen Rechtsprechung des hsidt»* geriohtshcfs (ReV I960, 135 »r* 37| 1966, 36 Hr, 311 19T1* 510$ 1972» 27) hat da# Berufungsgericht das Gesuch wo« 17, August 1966 sangeis ausreichender Begründung für unzulässig erachtet und die Ergänzungen vom 23. Januar 1965 und 21, August 1968 flicht mehr berücksichtigt, weil dies# nicht alsbald, d.h. ohne schuldhaftes £$gera, naohgebracht worden seien. Es ist auch unerheblich, dad das Landgericht dm Kläger enheiagegeben hat, die Begründung des Wiedereinset^ungage-such* zu ergänzen. Der Kläger wußte damit rechnen» daß das Landgericht seine vorläufig angedeutete Rechtsansicht ändere oder ds£ eine in seinen Urteil dargelegt* Auffassung v#ß den übergeordneten Gerichten nicht gebilligt werde* Diese sind nicht an iie irÄirui.g 2u dar Bmelserheliiifig tSbsr me» diaialache Fragen wp de® Landgericht hat er sich nicht duBert* Danach «*3te das Berufungsgericht entscheid#»* ©b Wi ederei® setmuif nach § 189 Abs.3 Sett 1 FBI gu erteilen ©der ebsulehneft ist (BCS?

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Volltext der Entscheidung

Entscheid.-Sammfg. d. Senats
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
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• Proat^Bbavollttilchtigtar;
Kläger und Beschwerdaft&rer,
 Rechtaaitwslt

Freistaat Bayern,
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Beklagten und Beaebwardagagnar
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Die Uehdrde leimte den Antrag aa 24. Januar 1965 sie unzulässig ah.
Erst nachdem das Landgericht des Kläger amiciagestellt hatte» die Begründung des Wieder# insetsungsge such# su ergänzen» nachte er an 21« August 1968 weitere Angaben.
In Einklang sit der ständigen Rechtsprechung des hsidt»* geriohtshcfs (ReV I960, 135 »r* 37| 1966, 36 Hr, 311 19T1* 510$ 1972» 27) hat da# Berufungsgericht das Gesuch wo« 17, August 1966
sangeis ausreichender Begründung für unzulässig erachtet und
 die Ergänzungen vom 23. Januar 1965 und 21, August 1968 flicht mehr berücksichtigt, weil dies# nicht alsbald, d.h. ohne schuldhaftes £$gera, naohgebracht worden seien.
Aua den unterschiedlichen Anforderungen, die die Behörden der Linder an die Begründung der tiledereinae tgungsgasueiie stellten» und aus der voneinander & Weichenden Lining der Länder bei der Entscheidung über solch© Anträge kann für die Rechtslage und ihr# Beurteilung durch die Gerichte entgegen der Heining der Beschwerde nichts hergeleitet werden (BGH RsW 19731 96)«
Es ist auch unerheblich, dad das Landgericht dm Kläger enheiagegeben hat, die Begründung des Wiedereinset^ungage-such* zu ergänzen. Dadurch wurde kein cchutswürdiges Ver*
treuen auf eine Endgültige Erteilung der Viedereinaetaung begründet. Der Kläger wußte damit rechnen» daß das Landgericht seine vorläufig angedeutete Rechtsansicht ändere oder ds£ eine in seinen Urteil dargelegt* Auffassung v#ß den übergeordneten Gerichten nicht gebilligt werde* Diese
 sind nicht an iie irÄirui.g der diesercinsctzun^ durch die anoli^OicU^ttn Gericht© gebunden (vgl. BGil Beschluß
i 257/70.
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Der Beklagt© hat 1» Bescheid ©ln# Nieder*lasetsung eb#*** lehnt mm 1st bei diese® Standpunkt in der Klag«-- und Bar»-» jTung8«rwld«runn verblieben. 2u dar Bmelserheliiifig tSbsr me» diaialache Fragen wp de® Landgericht hat er sich nicht duBert* Danach «*3te das Berufungsgericht entscheid#»* ©b Wi ederei® setmuif nach § 189 Abs. 3 Sett 1 FBI gu erteilen ©der ebsulehneft ist (BCS? nn¥ 1972, 35t Kr. B),
Abhilfe konst hier nicht ln Betracht (BßH R*V 197t,
 341).
Mai
 Fuchs