Bie Ba^ch^erd-ii der Klägerin gegen die Mchtrul&ssung d*r Revision in Urteil dog 15* Zivilsenats dsa Obsrlandesge-richts Düsseldorf von 30* fsovesbar 197S wird zurUc&geviosen. Mo beruft sich euf 5 130 EKG cP* £&s lerufungsgericht hat cie Klage abgewiesen, w£il ule Klägerin den Caeundheita-schaden nicht bla snoss 31* Rärss 1967 erläutert habe. Das entsprach der Cnts ahoi düng den Senate BGH kz* 1?7G# 137* Biese Kntscheidung hat inzwischen das Bundes verlas mn^cg«-rieht eufgahobm und &arg«X©gtf es sei jedoch verfassungsrechtlich unbedenklich, eine itibctentiierung der Ansprüche binnen fng&saß&an&r Briet nach seiner Entscheidung vom Das Gesuch entspricht nicht den Inhaltlichen Anforderungen» die der lenat in etäßdi* gor Rechtsprechung an ein Viedarcinsetzungsgosuch stellt {BGH Ra* 1971* 180; 510; 1972* 271 1973* 96j 1974, 315). Daraus* ü&ß die Behörde ihr 1976 rnt Schädigung für f>:-ih?itc schaden zuer&snnto und iedercins&tzung in den vorigen tp.nd gewährte, kann die iildgsria nichts fUr £ioh hrrleiten. • Um schaden ritbesogeo haben erlitt, vürds di« nachträglich su Unrecht erfolgte - i<$4er«inse t sung nicht rückwirkend cie Anvendung des alten R&chto eröffnen, voll esa Stichtag, des 26« Hai 1£65§ kein ccfcutewUrdiger Yertreuenstat-fcest&nd Vorgelegen hatte (BGH 1973* 105 und ständig)* Is* übrigen war die Klägerin nach ihren eigenen Vortrag nicht nsch § i;;0 Blö eF snspruchsberechtigt* Daru der sog* Ndtiguagozu^a^eahäng svIschen dar Zugehörigkeit arucD deutschen Sprach- und Kulturkreiß und dem Varleesen der Vertrsifcungsgebiet© erforderlich* Zu den CrUnusn für ihre Auswtmdsrung aus RinaSnien hot die Klägerin aber lediglich vortregen lassen (Bl* U der Klageschrift) , cs Büsse davon aus gegangen werden, d&3 sie, veil ihr als Jüdin die gesicherte bürgerliche Fristen« gefehlt habe, sich gezwungen gesehen habe, ln £la linderes l^nd aus-suvandem* has hätte die Voreu^setssungsn das § 150 U&C aF nicht erfüllt (B&B Rgv 197s, 1?^ Kr. 8),
Abschrift
BUNDESGERICHTSHOF TX ZB 75/79 BESCHLUSS
ln der Entschä&igungssache
do R(
F 75016 Paris» Frankreich,
Klägerin und Bescfe^erdelTührcrin,
• ProaoBbovolljadchtigtori Rechtsanwalt Frenkfurt/Hein
gegen
Lend Nonirheii^ estfalen,
vertreten cturch die Lendesrcn tenbehörde #
itra&o 26,
Beklagten und beschwerdegegner
Ter I .* Zivilssn&t des Bundesgerichtshofs hat as 25* November i960 curch cm Vorsitzenden Richter Pizl una eie ; JLchter Zorn# kortssnn# Br* Lang und
rr* J&hnka
be*Chioseen I
Bie Ba^ch^erd-ii der Klägerin gegen die Mchtrul&ssung d*r Revision in Urteil dog 15* Zivilsenats dsa Obsrlandesge-richts Düsseldorf von 30* fsovesbar 197S wird zurUc&geviosen.
Pi© außergerichtlichen Xostc-n des Be-sehveräe Verfahrens trägt die Klägerin*
Gründe
Bin gesetzlicher Grund für di© Zulassung der Revision
<5 219 Abs* 0 EG) Hegt nicht vor.
Pie Klllgsrin hat &us£nlen ic Kai 1961 verlassen. Mo beruft sich euf 5 130 EKG cP* £&s lerufungsgericht hat cie Klage abgewiesen, w£il ule Klägerin den Caeundheita-schaden nicht bla snoss 31* Rärss 1967 erläutert habe. Das entsprach der Cnts ahoi düng den Senate BGH kz* 1?7G# 137* Biese Kntscheidung hat inzwischen das Bundes verlas mn^cg«-rieht eufgahobm und &arg«X©gtf es sei jedoch verfassungsrechtlich unbedenklich, eine itibctentiierung der Ansprüche binnen fng&saß&an&r Briet nach seiner Entscheidung vom
T!« 1971 zu $ 150 Bl-G zu verlangen; dia cohere
l^sttesung der Frist obliege cen fcchgerlchtsn (LYerfG Pa i9dv» 62, 67). tor Benat hat bisher diese nähere restic&ung nicht vorgsmosaen. Auch der vorliegende r ail ndtigt ihn nicht zu einsr Entscheidung d&rüber. T*era die Kla^ci konnte aus erderen Gründen keinen Erfolg haben.
Eie Klägerin hat es 13. Soveuber 1961 Ent 5 c hSOigung nr Schaden fcn Freiheit und für Schaden an JC&rper oder Gesundheit beantragt und dabei mir fomulanalGig ua wie* dersit^otzung in den vorigen intend gebeten. In de® va>-verSnderten vorgedrucktfen Text heißt ©s* die Klägerin coi an einer fristgerechten Antragstellern^ gehindert gewesen* vsil siß ituaSnlan erst n&ch de» 31. Hart 1958 verlassen habe« in das gleichzeitig eingc reichten Kantel bogen wird als Datum der Auswanderung eus d<» Vertraibungsgebiet der Monet Mai 1961 genannt. Das Gesuch entspricht nicht den Inhaltlichen Anforderungen» die der lenat in etäßdi* gor Rechtsprechung an ein Viedarcinsetzungsgosuch stellt {BGH Ra* 1971* 180; 510; 1972* 271 1973* 96j 1974, 315).
is fehlt insbesondere Je&ä Angabe» weshalb die Klägerin U£cb ihrer Auswanderung noch etwa weitere sechs Konnte bis zur Antragstallung zuwartote. Auch fehlt Jede Glaub* haftszachung.
selbst vesm die Klägerin die Erläuterung ihrer? Oe* f?uch** zunächst im Vertrauen euf die sog. Kölner Praxis curUckgect^llt h£t*m sollte (vgl. ICH' Rz 1965* 52*«)* hatte sie die fehlenden Angaben doch Jedenfalls in ongo-ae&stener weit nachholen eUsscn. Lao ißt indessen fcic heute nicht geschehen.
Daraus* ü&ß die Behörde ihr 1976 rnt Schädigung für f>:-ih?itc schaden zuer&snnto und iedercins&tzung in den vorigen tp.nd gewährte, kann die iildgsria nichts fUr £ioh hrrleiten. *'«lbst wenn eich die i@ä£r©ina&tzuo£ euch ©ui oen Anspruch auf Entschädigung für Gssimdhsits*
SSJ
• Um
schaden ritbesogeo haben erlitt, vürds di« nachträglich su Unrecht erfolgte - i<$4er«inse t sung nicht rückwirkend cie Anvendung des alten R&chto eröffnen, voll esa Stichtag, des 26« Hai 1£65§ kein ccfcutewUrdiger Yertreuenstat-fcest&nd Vorgelegen hatte (BGH 1973* 105 und ständig)*
Is* übrigen war die Klägerin nach ihren eigenen Vortrag nicht nsch § i;;0 Blö eF snspruchsberechtigt* Daru
der sog* Ndtiguagozu^a^eahäng svIschen dar Zugehörigkeit arucD deutschen Sprach- und Kulturkreiß und dem Varleesen der Vertrsifcungsgebiet© erforderlich* Zu den CrUnusn für ihre Auswtmdsrung aus RinaSnien hot die Klägerin aber lediglich vortregen lassen (Bl* U der Klageschrift) , cs Büsse davon aus gegangen werden, d&3 sie, veil ihr als Jüdin die gesicherte bürgerliche Fristen« gefehlt habe, sich gezwungen gesehen habe, ln £la linderes l^nd aus-suvandem* has hätte die Voreu^setssungsn das § 150 U&C aF nicht erfüllt (B&B Rgv 197s, 1?^ Kr. 8),
Hei