BGH · IX ZB 73/97 vom 04.12.1997
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Paulusch und die Richter Dr. Kreft, Stodolkowitz, Kirchhof und Dr. Fischer am 4. Das Berufungsgericht hat dem Kläger als Erben seiner Mutter in tatrichterlicher Würdigung eine Kapitalentschädigung wegen Schadens an Körper oder Gesundheit bei Einstufung in die vergleichbare Beamtengruppe des einfachen Dienstes zugesprochen. Die Beschwerde zeigt nicht auf, daß das Berufungsgericht dabei von einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs abgewichen ist. Nach dessen Rechtsprechung war das Berufungsgericht - wie es richtig ausführt - nicht daran gebunden, daß der Vater des Klägers wegen seines eigenen Berufsschadens in die vergleichbare Beamtengruppe des gehobenen Dienstes eingestuft wurde (vgl. In einem bloßen Verfahrensfehler - nur einen solchen wirft die Beschwerde dem Berufungsgericht vor - kann ein Abweichen von einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich nicht gesehen werden (vgl. Das Berufungsgericht befindet sich auch insoweit in Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, als es mangels eines entsprechenden Antrags dem Kläger Zinsen auf die Kapitalentschädigung nicht zugesprochen hat (vgl. Februar 1977 - IX ZB 350/76, RzW 1977, 217; auch BGH,