£ie Beschwerde der KllgarjUawm gag» die ^Ichtauiaasung dar Revision in Urteil dee 2# Zivilsenats da» Oberlandesgerichta Calla von- IS* September 1977 vird &urUckge*4e»n+ vlaeh tatrlchier lieber Feststellung- hatte dar Erblasser c&n growers» leii aaiae* |sausrata la Herfest 191# *X&m %edit#ur »vertraut* Bar übrig* Hausrat bliab 1939 bei der Übersledlung nach Ungarn unbeaufsichtigt zurück und ging verloren* statt dar verlangten 3*000 BH sprach die Erst-Entscheidung den Klägerinnen als Srben nur für de» 1939 siuiSekgelasseram fall geschätzte 1*300 724 Entschädigung au* Bie Auffassung das J^rttfun^^g^richte* hinsichtlich de# beim Spediteur unterge3teilten Hausrat* fehle ca an den Von««- 8£H Rzür 1956, 7?)* daran- fohlt ea hier« Schließlich bestätigt dar Berufung*-riohter die Jhr^aoaoaentScheidung der Behörde» soweit diese die Abhilfe mit dar Begründung verweigert hat» die Klägerinnen Mtten dam» vom* sie in Hinblick auf die ver-langten 5*006 BM PauachaXohgelturig die suerkanateu 1*500 JüH Entschädigung für zu gering gehalten hätten» da* Urteil de« JUndgericht* von 11* H&r* 1365 alt der Berufung anfenhtan kennen« r>a* stimmt mit den Grundsätzen in BGH Kx-f 1970, 344 überein. Das Übs*\La»-deegerichb hat sich die AuaiiBto^tgen des beklagte» lande», zu eigen gemacht» daß variolgungsbedingt nur die Auav&nde-rung von Erfurt nach Budapest im Jahre 1939 gewesen sei». Ehrend, die später# vaitar^mdarung dar Klägerinnen von Paris nach Israel ln Jahre 1949 vegan da» zeitlichen Ab* . stunde3 und das Wechsel» det ursprünglich geplanten Aus— wandertmgä&ialea USA nicht mehr als eine Fortsetzung dar in Jahre 1939 erfolgten Emigration angesehen werden könne» sondern alä ein auf eine« neuen »lilenaentachlu# beruhender selbständiger Vorgang gewertet werden müsae. lieber Feststellung ist da» hier nicht der Fall. Bis Fäatsetzung der Kapital ent schSdlprunx; für Berufs-■schaden des Erblassers nach 66 ff SE6 Id imturteil vom 80 Februar 1962 beruht auf einer Schätzung des Boschrän-kungaschaden* (§20? Dia Klägerinnen hätten das für iehlcrhait gehaltene Urteil mit dar Berufung an-fochten bUssmi* £&o Berufungsgericht hat dies* Ermeaaana-ervggumg bestätigt.
2414 086
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BUI^DSSGERICHT SHOP BESCHLUSS
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&l%arinn*n und l^schwa^aführarixinen.
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vertreten durch d&a lliadar^oh^lacha l^<W»yar^altujag8a»tr Aueatraö* 14* Hannover 91,
Beklagten und Besckmrdegegner
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11# Oktober 1979 durch den Vorsitzenden Richter Mai und die dichter Henkel* JfcrttMgm» Er* Umg und C&rtner
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£ie Beschwerde der KllgarjUawm gag» die ^Ichtauiaasung dar Revision in Urteil dee 2# Zivilsenats da» Oberlandesgerichta Calla von- IS* September 1977 vird &urUckge*4e»n+
Bio au3#rr^ri<^htlloh» Konten des Seiwtoseer*-dwer* »urine tragen die Klägerinnen*.
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81$ Ri%$rianen verlangen Abhilfe unter andere* gaga» raehtakrätvlga Urteile das l»4g*richte Kildesheii** die tospittehe auf Fntaab^dlgung für Schaden an Eigentu* und Vers&gen (Hausrataverlust* kusvraderu^^ $■ Urteil, voa 11* März 1965 *80 66/64) und ia beruflichen Fortko**. is» (Uiteil vo* 0* Februar 196? * 3 0 997/61) geregelt hahan* 8a*. B^rufung^garicht hat» via suvor die £at*ehkdl«* gungsbahorda und da* Landgericht* insoweit di# Achilla
verweigert* Oie xxn*&nde dar l^echwerde dagegen rechtfertigen aioiii ala fuiessung dw Sev iaion (§ 219 Aba-.* 2 WS)*
vlaeh tatrlchier lieber Feststellung- hatte dar Erblasser c&n growers» leii aaiae* |sausrata la Herfest 191# *X&m %edit#ur »vertraut* Bar übrig* Hausrat bliab 1939 bei der Übersledlung nach Ungarn unbeaufsichtigt zurück und ging verloren* statt dar verlangten 3*000 BH sprach die Erst-Entscheidung den Klägerinnen als Srben nur für de» 1939 siuiSekgelasseram fall geschätzte 1*300 724 Entschädigung au* Bie Auffassung das J^rttfun^^g^richte* hinsichtlich de# beim Spediteur unterge3teilten Hausrat* fehle ca an den Von««-
Setzungen da* § 51 Abs* 3 ߣG* lat ans Eechtegrüttdan nicht
su b^ax^taiid»; s desgericht'ihofa {%
.s ntlmt alt der nechtzprechung de» Xtm~ gl. ßztf 1967* 403 Nr. 16? 1977» 20)
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überein* § 26 B£ö komt nicht in Betracht {BßH JW 1975» 29Ö mit Naehw. 1 1977* 20)* Nichtig ist auch» da3 dis .?msehaiänt scMdigung do3 § 54 gEG nur in Betracht kommt» dar gesamt* Hausrat Odor immerhin ssiao wesentlichen Toil* InVerluat. geraten sind (vgl. 8£H Rzür 1956, 7?)* daran- fohlt ea hier« Schließlich bestätigt dar Berufung*-riohter die Jhr^aoaoaentScheidung der Behörde» soweit diese die Abhilfe mit dar Begründung verweigert hat» die Klägerinnen Mtten dam» vom* sie in Hinblick auf die ver-langten 5*006 BM PauachaXohgelturig die suerkanateu 1*500 JüH Entschädigung für zu gering gehalten hätten» da* Urteil de« JUndgericht* von 11* H&r* 1365 alt der Berufung anfenhtan kennen« r>a* stimmt mit den Grundsätzen in BGH Kx-f 1970, 344 überein. Babel hat di# BntacMdigungabehÖrd* die bnaondaren Umstände de3 Kinxelfalle*» U*su die Notwendigkeit. erneuter Eehadeneech&t&ung bei unverändert#» Bachverhalt» berücksichtigt.
Bin eigener Anspruch auf ' r-:-tattunac weiterer Auswmr»
ateht <*»a &Wg*ri»tHw» nicht au. Das Übs*\La»-deegerichb hat sich die AuaiiBto^tgen des beklagte» lande», zu eigen gemacht» daß variolgungsbedingt nur die Auav&nde-rung von Erfurt nach Budapest im Jahre 1939 gewesen sei». Ehrend, die später# vaitar^mdarung dar Klägerinnen von Paris nach Israel ln Jahre 1949 vegan da» zeitlichen Ab* .
stunde3 und das Wechsel» det ursprünglich geplanten Aus— wandertmgä&ialea USA nicht mehr als eine Fortsetzung dar
in Jahre 1939 erfolgten Emigration angesehen werden könne» sondern alä ein auf eine« neuen »lilenaentachlu# beruhender
selbständiger Vorgang gewertet werden müsae. Die Kneten einer velter^nnderung werden ^ntachüüigt» wenn sie die Aua-Änderung %m da» &*ich*$*hi*b bis zu ihren Ziel fortgesetzt hat Ogi* 8GH RzW 1972, 215; 1976» 140). Hach tafcricfcter-
lieber Feststellung ist da» hier nicht der Fall.
Bis Fäatsetzung der Kapital ent schSdlprunx; für Berufs-■schaden des Erblassers nach 66 ff SE6 Id imturteil vom 80 Februar 1962 beruht auf einer Schätzung des Boschrän-kungaschaden* (§20? Abs. 1 g£S* § 287 ZPO). Bi* Emiachädi-
gungsböhiSrde hält &m Ahhilfet^ehren entgegen, da0 mangels Vorliegena beweiskräftiger Unterlagen da* Vorvarfol-Sungse-jjakoiamea stu schätaen gewesen sei* wobei habe ba« rückaichtlgt werden müssen» daB dar tat3chädigxmgs3;»itrau» nicht beginne* solange der Verfolgte trot* rung noch eine auareichende I^benagrtmülege gehabt habe# Hlr eine von der früheren Schätzung abweichende Schätzung bestehe Hein ausreichender Grund. Dia Klägerinnen hätten das für iehlcrhait gehaltene Urteil mit dar Berufung an-fochten bUssmi* £&o Berufungsgericht hat dies* Ermeaaana-ervggumg bestätigt. seine Entscheidung stimmt mit den Orundäätaa» in SCH Rs* 197?» 544 überein» Sie berückaich-tigt die besonderen Umstände den- Einaelfalles.
Henkel