Beklagten und BeadnmrdegegiMr Der IX* Zivilsenat das Bundesgerichtshofa bst durch den Vorsitzenden Richter Merz und die Richter Zorn, Tuchs» Vinter und Dr« CreShof Die Beschwerde der Klägerin gegen die Michtsulessung der Revision in Urteil des 18« Zivilsenats des Qberlandeagerichta München von 19« April 1985 wird zurück* gewiesen« Die Klägerin begehrt Abhilfe gegen die 2ntsehei~ duag des Oberlsndesgerichts München von 28« Februar 1974» durch die ihre Ansprüche wegen Schedens an Körper oder Gesundheit alt der Begründung verneint worden ware»' üt erfülle weder die Anspruchsvoraussetzungen nach { 4 noch nach $ 150 £60« Da dar Antrag auf Abhilfe trat nit Schriftsatz von 14« Februar 1984 gestellt worden Ist# hat dis Behörde Abhilfe alt der Sreeasenservägung verweigert, der Antrag sei verspätet gestellt und von der Klägerin aalen keine triftigen Gründe iUr die Verspätung vorgetragen worden« Diese Entscheidung bestätigt des Berufungsgericht ohne Hechtsfehler«
IX ZB 69/55
BESCHLUSS
in der flnt echsid t gungaaache
XoflBP Sonia*
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Klägerin und Beschwerdeführerin»
- Proandbevolleächtigter s
gegen
Freie teat Bayern»
vertreten durch die Beelrtoiiaanz&irsktiott
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Beklagten und BeadnmrdegegiMr
Der IX* Zivilsenat das Bundesgerichtshofa bst durch den Vorsitzenden Richter Merz und die Richter Zorn, Tuchs» Vinter und Dr« CreShof
m 19« Kovsnbsr 1935 beschlossen!
Die Beschwerde der Klägerin gegen die Michtsulessung der Revision in Urteil des 18« Zivilsenats des Qberlandeagerichta München von 19« April 1985 wird zurück* gewiesen«
Die Kesten des Be**
schwerdsverfshrens trägt dis Klägerin.
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Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung dtr Rsvision gemää § 219 Abs« 2 BEO liegen nicht vor«
Die Klägerin begehrt Abhilfe gegen die 2ntsehei~ duag des Oberlsndesgerichts München von 28« Februar 1974» durch die ihre Ansprüche wegen Schedens an Körper oder Gesundheit alt der Begründung verneint worden ware»' üt erfülle weder die Anspruchsvoraussetzungen nach { 4 noch nach $ 150 £60« Da dar Antrag auf Abhilfe trat nit Schriftsatz von 14« Februar 1984 gestellt worden Ist# hat dis Behörde Abhilfe alt der Sreeasenservägung
verweigert, der Antrag sei verspätet gestellt und von der Klägerin aalen keine triftigen Gründe iUr die Verspätung vorgetragen worden« Diese Entscheidung bestätigt des Berufungsgericht ohne Hechtsfehler«
Ee entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs» dad der Entschädlgungspfllchtige den Anspruchsteller die Versäumung der Frist cur Einreichung eines Ahhllfeantrsges Jedenfalls in den Fällen ermessen*-fehlerfrei entgegeehalten kann» ln denen dieser keinen triftigen Grund IQr die Verspätung angibt (BGH RsW 1973» 144$ 1931» 63); Einen solchen, triftigen Grund verneint der Benafungsrlehtsr ia Hahnen seines tatrichterlichen Verantwortungsbereichs« kenn er eich nicht davon zu Überzügen vermag» ds3 die Klägerin erst 1964 sicher gewesen sei» ihre allgemeine Minderung der Erwerbs-fählgkelt hebe mindestens 23 vH betragen» was für einen Anspruch nach § J1 Aba« 2 2EG ausreichend gewesen sei» so ist des aus ReehtsgrUndem nicht zu beanstanden« Denn
die Klägerin hatte bereite Mit Schriftsatz von 14. Oe-zeaber 196? geltend gemacht, eie habe sich durch den zweijährigen Aufenthalt ia Konzentrationelager BW-SeWk * schwere Leiden zugesogen (u.a. Herzleiden, psychoreaktive Störungen, vegetative Dystonie, Augen* leiden, fätckgradverkrUnaung, Zahnsschaden usv.)*
Hers
Zorn