BGH · IX ZB 60/83 vom 29.09.1983
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Die Unterhaltsleistungen des Ehemannes nach der Scheidung sind keine Versorgungsbezüge im Sinne des § 15 Abs.3 Nr. 8 der 2. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Merz und die Richter Zorn, Henkel, Dr. Lang und Gärtner am 29* September 1983 beschlossen: Die außergerichtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens trägt der Beklagte. Gründe Ein gesetzlicher Grund für die Zulassung der Revision (§ 219 Abs. 2 BEG) liegt nicht vor. Das KG ist der Auffassung, daß private Unterhaltsleistungen - hier an die geschiedene Ehefrau - keine Versorgungsbezüge im Sinne des § 15 Abs, 3 Nr. 8 der 2. Der Unterhaltsanspruch, den die Ehefrau gegen ihren Mann hat, darf bei der Bemessung der Rente (§ 31 Abs.4 BEG) auch wegen § 9 Abs.4 BEG nicht berücksichtigt werden (BGH RzW 1965, 128 unter Hinweis auf BGH RzW 1957, Das gleiche gilt für den Unterhalt bei Getrenntleben oder nach Scheidung der Ehe (vgl.