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BGH · IX ZB 56/80

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IX ZB 56/80

gegen Lend Rheinland - P X a 1 z , vertreten durch das Ministerium der Finanzen, Lie Beschwerde der Klägerin gegen dia dicht-Zulassung der Revision is Jriöil J«sä 11. Der Sen a t kann d&ssi BeruXungsurteii nicht entaehaec, da£ eß den auf die VerXolgung curUck£ulvJhrftn<ten hchaden»tatbeetand bei der Klägerin unzulässig ver&Urst hat. hie vorhergehenden £uaXCh~ rungen zeigen viclaefcr, csB «erulunr»Bericht entgegen der Ansicht des Landgerichts zugunsten der / liigerin nur Kl&r»teilen tili, da3 bal der IrUiacg dee Kausalzuoanaenhejig;» auch cic> Zeit Oer Internierung in italienischen Lagern bis rus lohtes&er 19*0 eir.zubaziehou ist, veil es sich insoweit ua dis adiqueten Folgen der Flucht vor den heranr’Jc kinder deutschen iruppen aus Jugoslawien handelte, Auch die weitere KCl ge der i^schverdeführerin t cas ^«ru-Xungsgericht habe nicht ganrllft» oo die uirj^liederungsschvie-Figkoitan der Klägerin is Aufnahmel&nd» di© rir ihr /-.ngst-syndrom ursächlich seien» nicht deshalb der Verfolgung zu ge* rechnet werden aüßtan* weil der Entschluß zur Ausvanuerung euf die Entwurzelung infolge ihrer Verfolgung zurücfczuführen sei (vgl, BGH Kz« 197S, 129), greift nicht durch* &ie Klägerin hat bis zus Schluß der letzten ÜGtsschenverbfnTidlu-r nicht vorgetragen» daß der Entschluß zur Auswanderung 0, e ihres Heimatland Jugoslawien von den Folgen der rationoleozialis11 tchen Geveltsaßnahsaen zu demindest eq.;,.

FolgeVerfolgungJugoslawien£tBeschwerdeKlägerinRevision

Volltext der Entscheidung

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BUNDESGERICHTSHOF IX ZB 56/80	BESCH T. »SS
in dar Sntschadi^ungssaohe
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asillon.
- rroxöübevollffiächtigtsr:
Klllgerin und Beschwerde iB-nrarin, Rechtsanwalt	-
gegen
 Lend Rheinland - P X a 1 z , vertreten durch das Ministerium der Finanzen,
i-Stra0e 1. Kainz
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Beklagten und Beschwerdegegner

L'^r XX. Zivilsenat dee Landes iter iehtshoi's bat
B. Januar 19S1 durch der. Vor si tz^nutn idle i k U ^ t ** lii \ ■ -* C-. » e
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erschlossen ?
Lie Beschwerde der Klägerin gegen dia dicht-Zulassung der Revision is Jriöil J«sä 11. Zivilsenats - e,ntö&hhdig^n^sÄ*ßat« - des Ocer-l&adesgorichts Koblenz vo*$ 19# Januar 19B0 vird zurdckgavdesen.
üie fdilergericbtlicber, kosten -das ve-sebwerde-veri'ßfcrens trugt die ZLigurln.
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diö gesetzlichen Verruss et züngln lir dio Zul&ssung dar Revision nach § 219 Aas. 2 tob liegen nicht vor.
Der Sen a t kann d&ssi BeruXungsurteii nicht entaehaec, da£ eß den auf die VerXolgung curUck£ulvJhrftn<ten hchaden»tatbeetand bei der Klägerin unzulässig ver&Urst hat. lurch di© Ausführungen euf B. b oben, Idr die Beurteilung des geltend gemachten
 Oesundheitsecbtidens kdrn© es daher nicht entscheidend »ui den Zeitraum nsen der Kapitulation Italiens is ueptea&er 1?43 a?>-Kd^en, «dL<s»öert dos Berufung«?^ericht diesen Zeitreus nicht &us dos ursächlichen Zusammenhang zwischen Verfolgung cj,d £e-htoJneitaschaden der klXgerin &us. hie vorhergehenden £uaXCh~ rungen zeigen viclaefcr, csB	«erulunr»Bericht entgegen der
 Ansicht des Landgerichts zugunsten der / liigerin nur Kl&r»teilen tili, da3 bal der IrUiacg dee Kausalzuoanaenhejig;» auch cic> Zeit Oer Internierung in italienischen Lagern bis rus lohtes&er 19*0 eir.zubaziehou ist, veil es sich insoweit ua
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dis adiqueten Folgen der Flucht vor den heranr’Jc kinder deutschen iruppen aus Jugoslawien handelte,
 Auch die weitere KCl ge der i^schverdeführerin t cas ^«ru-Xungsgericht habe nicht ganrllft» oo die uirj^liederungsschvie-Figkoitan der Klägerin is Aufnahmel&nd» di© rir ihr /-.ngst-syndrom ursächlich seien» nicht deshalb der Verfolgung zu ge* rechnet werden aüßtan* weil der Entschluß zur Ausvanuerung euf die Entwurzelung infolge ihrer Verfolgung zurücfczuführen sei (vgl, BGH Kz« 197S, 129), greift nicht durch* &ie Klägerin hat bis zus Schluß der letzten ÜGtsschenverbfnTidlu-r nicht vorgetragen» daß der Entschluß zur Auswanderung 0, e
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ihres Heimatland Jugoslawien von den Folgen der rationoleozialis11 tchen Geveltsaßnahsaen zu demindest eq.;,.	.	.
worden ist. Das ßeruXurgsgericnt hatte deshalb k$<riQ I&ssung» diese Frage von sich aus zu prüfen*
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