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BGH

Gericht: BGH

SUe gesetzlichen Vorraussetzungen £*Jr die Zulassung der Revision ge&&£ $ 219 Ahe# 2 B£0 liegen nicht vor# Oie Entscheidung darüber* welch« ärztlichen Gutachten zu Zeigen ist9 gehört zun Verantvortunga-bereich des Tatrichtars und kann grundsätzlich nicht eit der Revision aageZoehtea werden# Sin Gutachten bildet nur dann keine ausreichend* Grundlage der richterlichen Entscheidung, vena es auf ein« unrichtigen oder unvollständigen ‘taehverhalt he« ruht und die F&glichkeit nicht ausgeschlossen werdest keim« dad der Gutachter zu sIt*»# änderen Ergebnis gekoasaea vdrtt wenn er seiner Begut— eebtung eines richtigen und vcilstindlgen Sech» verhalt zugrunde gelegt hatte (BGH 8*k 1961» 132| 2291 1964* 471| 1965» 571 Mr. 43). Das ist hei den textlichen Sechveral^ndigteagutj^l^n» auf die der Eerufungsrtchter seine Entscheidung stützt» sticht der Fell. Diese Feststellung trügt das S*rufiBig*urteH» ebne dah ee noch auf di# von der Beschwerde eufgeworfenen Fragen ankonntt ob und waren frühere Begutachtungen und Angaben über eine psychiatrische Behandlung ausreichend waren oder nicht. St nan iiecfctaaats, dad ala iraÜlctM Gut* achten nur auf Grand einer eigenen irstlicben Untersuchung und persönlichen Anhörung das Verfolgten ar* stallt und woa Gericht verwartet warden darf» tonnt das SußdaaentacM^dgtfßgsgeseta ehmaoanlg wie die Zlvllpraaaaordnung« Dia Frage 113t sich auch nicht reehtagnsadsätslleh entscheiden* wall aa sich hierbei ua das Slasalfallas handelt«

dad£UntersuchungFrageErgebnisGutachtenKlägerpsychiatrischeRevision

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
o9
BLZfiJBflMt
BESCHLUSS
in der Hntschädigungsaache
 Her sann 3
Kläger und Beschwerdeführer # - Prozeßbevollaächtigtar t Rechtsanwalt	*1
gegen
 Land Rheinland-Pfalz , vertreten durch das Ministerium der Finanzen f
-Straße 1, Mainz 1
Beklagten und 3eschwerdegagner
£er IX# Zivilsenat de« Itodesgsrichtshois hat durch den Vorsitzenden Richter Herz und die Richter 2or»t Gärtner* Winter und Sr# GrcShoI
aa 29# Hai 1984
beschlossen*
Die Beschwerde de« Klägers gegen die Sichtzulassung der Revision la Urteil des 4« Zivil eene ts (latschädlgungssenat*) des öber-Xandeegerlchts ZmihrUekan m 26# Oktober 1983 wird zurückgevlesen#
lie »uderserichtlichea fLastss iss 3*achi«*r-£a-verfahrene trügt der Häger •
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SUe gesetzlichen Vorraussetzungen £*Jr die Zulassung der Revision ge&&£ $ 219 Ahe# 2 B£0 liegen nicht vor#
Oie Entscheidung darüber* welch« ärztlichen Gutachten zu Zeigen ist9 gehört zun Verantvortunga-bereich des Tatrichtars und kann grundsätzlich nicht eit der Revision aageZoehtea werden# Sin Gutachten bildet nur dann keine ausreichend* Grundlage der richterlichen Entscheidung, vena es auf ein« unrichtigen oder unvollständigen ‘taehverhalt he« ruht und die F&glichkeit nicht ausgeschlossen
 werdest keim« dad der Gutachter zu sIt*»# änderen Ergebnis gekoasaea vdrtt wenn er seiner Begut— eebtung eines richtigen und vcilstindlgen Sech» verhalt zugrunde gelegt hatte (BGH 8*k 1961»
 132| 2291 1964* 471| 1965» 571 Mr. 43). Das ist hei den textlichen Sechveral^ndigteagutj^l^n» auf die der Eerufungsrtchter seine Entscheidung stützt» sticht der Fell.
Sfrease ist ee eine Frege tarlcbterllchor 3e» weisvürdigusg* eh eis Gutachten zur IhrteiJLsllndiuig auereicht und eh eise verfahr ensrechtlich« Pflicht zur iiahelmg eines weiteren Gutachtens besteht (BGÜ aaO und Haa I960» 105)* £as Gutachten des Fref.Dr.	von 7«*?ual 1980» den der Be»
ruftnigsriehter auf psychiatrischen Gebiet leigt und das sieh wmXUhrlich nit der auf persdnücher Untersuchung beruhenden gutachtlichen Äußerung des Prof. Dr. MBB von Jtaar I960 auseissodersetat* könnt su den Ergebnis» daü beim JCläger psychiatrische krankheitswertige Storungen nicht wahrscheinlich zu aachea seien. Sie vorliegenden perataHohkeits-eigantüaelichen neurotischen 2üge und Heaktlonswelsen dee kUgere würden keinen wesentlichen fortlaufanden Krsnkheltsvert bedingen. Diese Feststellung trügt das S*rufiBig*urteH» ebne dah ee noch auf di# von der Beschwerde eufgeworfenen Fragen ankonntt ob und waren frühere Begutachtungen und Angaben über eine psychiatrische Behandlung ausreichend waren oder nicht. Bei fehlenden teesskheitswert bedarf letztlich auch die Frage keiner Entscheidung sehr»
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