01« Beschwerde der Klägerin gegen 41« Biehtzulassuog dar Revision in Urteil da« 9« Zivilsenats « Knt- Das lat aus RccbtsgrQndsn nicht zu beanstanden und rechtfertigt nicht di« Zulsssung der Revision. Grundsätzlich kann das Rsvlslonsgerlcht di« tatrlchtarliehe Auslegung eines Vertrages nur insoweit Überprüfen, als es un dl« Frage gabt, eb dos Berufungsgericht bei dar Auslegung Rechts« sätz« verletzt hat (§§ 949« 950 2P0). Oes ist dann dar Fall« wenn die Auslegung alt den Wortlaut das Vertrages oder ait dsn Dankgesatxan «vereinbar lit, anerkannt« Auslegungsgrundsatze verletzt sind oder wesentlicher Ausleguagsstoff wider echt gelassen 1st (BGH Ort. v. as nahe, alt der allgesalnen Abgeltungen ansei, die sonst keine Auanskna regelte, auch künftige Versohl 1 «gerungen dieses Leiden« zu erfassen, insoweit weicht das Berufungsurteil nicht von BGH RzW 1978» 162 Nr. 16 ab» sondern wendet dieses Urteil auf den vorliegenden Fall zutreffend an.
Er»tsdv.5id.-$cm»,.»'9- Nervals BUNDBSaSR iCHtSHop IX ZB 43/8«! BESCHLUSS la dar Judith • Rroic3]wrelMehtigt«ri Rsahtsaawalt s • a * a t-fwi Rhalnland-Pfalz* wrtwtw durch das Mlnlstarl.ua Baklagtan und Basohwrdagagnar, - a - Oar XX. ZlvllHut das Bundesgerichtshofa hat durch di« Richter Fach«, Zorn» Gttrtacr« Winter und Or. GraShef aa 19» SeptaUber 1989 beschlossen* 01« Beschwerde der Klägerin gegen 41« Biehtzulassuog dar Revision in Urteil da« 9« Zivilsenats « Knt- ffTgPTrrif*T - da« Oberlandes« garlebt« Koblenz von 6* Dezeaber 1984 wird zaraokgewieaen. Oie auflsrgarlchtllohen Koatan da« Beachwardavarfalwren« tragt di« Klägerin. 9 T fl.» JL> 01« gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung dar Revision nach § 219 Abs. 2 3BQ Hegen nicht vor. Das Berufungsgericht lagt den Prosa3verglaich von 22. August 1973 dahin aus« daS daalt auch künftig« Renten» ansprüche dar XUgarla wagen Varsohlianarung ihres Var* folgungsleldens abgagoltan sein sollten. Das lat aus RccbtsgrQndsn nicht zu beanstanden und rechtfertigt nicht di« Zulsssung der Revision. Grundsätzlich kann das Rsvlslonsgerlcht di« tatrlchtarliehe Auslegung eines Vertrages nur insoweit Überprüfen, als es un dl« Frage gabt, eb dos Berufungsgericht bei dar Auslegung Rechts« sätz« verletzt hat (§§ 949« 950 2P0). Oes ist dann dar Fall« wenn die Auslegung alt den Wortlaut das Vertrages oder ait dsn Dankgesatxan «vereinbar lit, anerkannt« Auslegungsgrundsatze verletzt sind oder wesentlicher Ausleguagsstoff wider echt gelassen 1st (BGH Ort. v. JO. November 1977 - VHI ZR 69/76, WM 1978, 266 nr.R.)> Das 1st hier nicht der Fall. Sie Auslegung des Prozeßvergleiche durch das Berufungsgericht ist aSgllch und bietet sich bei den zugrunde liegenden Sachverhalt und dsa Wortlaut sogar an. Wie das Berufungsgericht zutreffend aus führt, weist gerade die besondere Regelung des Hellverfahreasanspruohs darauf hin, daS durch den Vargleich In übrigen die daneben geltend genaehten Ansprüche, also insbesondere such der RentenanSpruch, abschließend abgegolten werden sollten. Da eine Versehlianerung des sls verfolgungsbedingt anerkannten Wirbelsäulsnleldans durchaus In Betracht kan, was auch dar Klägerin bekannt war» lag. as nahe, alt der allgesalnen Abgeltungen ansei, die sonst keine Auanskna regelte, auch künftige Versohl 1 «gerungen dieses Leiden« zu erfassen, insoweit weicht das Berufungsurteil nicht von BGH RzW 1978» 162 Nr. 16 ab» sondern wendet dieses Urteil auf den vorliegenden Fall zutreffend an. FtMba Zorn