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BGH · IX ZB 41/13

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IX ZB 41/13

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 1. 1 Die als Rechtsbeschwerde auszulegende sofortige Beschwerde ist als unzulässig zu verwerfen, weil sie nicht gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO statthaft ist. Gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde findet - anders als bei der Revision -keine Nichtzulassungsbeschwerde statt (BGH, Beschluss vom 16. 2 Die Rechtsbeschwerde ist überdies nicht zulässig, weil sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt unterzeichnet ist (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO).

Zitierte Normen: § 574 ZPO
OldenburgunzulässigZPOBeschwerdeRechtsbeschwerde

Volltext der Entscheidung

IX ZB 41/13	BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS vom 19. September 2013 in dem Insolvenzverfahren
-2-
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, den Richter Vill, die Richterin Lohmann, die Richter Dr. Pape und Grupp
 am 19. September 2013 beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 8. April 2013 wird auf Kosten des Rechtsbeschwerdeführers als unzulässig verworfen.
Gründe:
1	Die als Rechtsbeschwerde auszulegende sofortige Beschwerde ist als
 unzulässig zu verwerfen, weil sie nicht gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO statthaft ist. Weder sieht das Gesetz im Prozesskostenhilfeverfahren die Möglichkeit der Rechtsbeschwerde vor, noch ist die Rechtsbeschwerde vorliegend durch das Beschwerdegericht ausdrücklich zugelassen worden (vgl. Hk-ZPO/Pukall, 5. Aufl., § 127 Rn. 10b; Zöller/Geimer, ZPO, 29. Aufl., § 127 Rn. 41). Gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde findet - anders als bei der Revision -keine Nichtzulassungsbeschwerde statt (BGH, Beschluss vom 16. November 2006 -IX ZA 26/06, WuM 2007, 41). Der Weg einer außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (vgl. BVerfGE 107, 395 ff).
 
2	Die	Rechtsbeschwerde	ist überdies nicht zulässig, weil sie nicht durch
 einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt unterzeichnet ist (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO).
Kayser
 Vill
Lohmann
 Pape
Grupp
 Vorinstanzen:
LG Osnabrück, Entscheidung vom 17.09.2012 -40 3268/10 -OLG Oldenburg, Entscheidung vom 08.04.2013 - 1 U 78/12 -