* Auf prinzlaw.com finden Sie die Webseite der vom Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Matthias Prinz gegründeten Kanzlei. Dies hier ist die davon unabhängige und eigenständige Webseite von Rechtsanwalt Matthias Prinz mit Kanzleisitz in Mainz.ok

BGH · IX ZB 36/72

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IX ZB 36/72

Kläger und Beschwerdeführer* Dm® Besahwerdeverfahren ist gebühren- un \j Xag-mfroi, di# außergerichtlichem Beaten trägt der *£lMgore Gründe Mit «echt hat dis seniftingsgericht dom klüger di$ Wiedereinsetzung in dm vorigen atand gegen die Versdunung der Berufungsfrist verweigert und seine Berufung verworfen. i ä?G) beantragt • GanSS .- 334 Aba, 3 ZrO beginnt diese frist mit d&m Wegfall des Hindernisses für die Einhaltung der v&rsaunten Notfrist ('} 233 Abs, 1 290). Oie Auffassung der Beschwerde, die Frist des > 234 Abs. 1 ZPO btglun erst, wenn der Vertreter der Partei die die WiedereliisvtxuQg begründenden Tatsachen und die Kittel für deren Glaubhaftmachung «gaben kenne, findet in Gesetz keine Stütze, wie das BeniX«tgsgericht zutreffend aus geführt hat, fiel hier das Hindern!s weg» als die <3aseMftsstalle de® Landgerichte dem Froz*$b*voll- üfetchtigte» des ddgera am 26, August 1)71 mitteilte, das Urteil s&i dem Kläger nm 16. doreine^tzung hat der fhra&e&bevollnachtigte des Klägers erst «m 1. Oktober 1971 beantragt t nachdem er die tur aegrüridung des Ge-

£de®ZPOBeschwerdeKlägerPost

Volltext der Entscheidung

/ if'
, * '•>*
092
BUNDESGERICHTSHOF
IX ZB 36/72
BESCHLUSS
in der EhtsehMdiguagssach©
Dr* Erwin van

*
Kläger und Beschwerdeführer*
- Prozedhevüllnächtigtar«
Rechtsanwalt
««*«
Lana Hessen *
vertreten durch den Hessischen Soslalminister»
istraßei
 Beklagten und Beschwerdegegner
X:~. Zlvii&m&t des Bundesgerichtshofa «at unter Hit«irißiiME de« SenataprSsidenten Mai ml der Xkmde «rich ter Menkel, Fuchs« Dr« lHum» und Fortmann
 in der citzung vom SO* Juni 1972 be^shioe&eii;
Dio Beschwerde dos d$g«rs gegen don Beschluß 10« Zivilsenat* des Oberlandesgerichts
 Frankfurt (Main) vom 2?. Oktober 1971 wird su rüsQEgo%ii«s#n *
Dm® Besahwerdeverfahren ist gebühren- un \j Xag-mfroi, di# außergerichtlichem Beaten trägt
 der *£lMgore
 Gründe
Mit «echt hat dis seniftingsgericht dom klüger di$ Wiedereinsetzung in dm vorigen atand gegen die Versdunung der Berufungsfrist verweigert und seine Berufung verworfen.
lm& Urteil de® Landgerichts ist des® Kid gar am 16. fc'c-truar I9?i wirksam zögestellt worden. Die Voraussetzungen der Zustellung durch Auf gehe zur Post (5 209 Afcs* 1 BECt H 206, T?4 Abs. 2, 175 Abs* 1 Satz 1 und 2 ZPO) waren gegeben* Die Aufgabe zur Post hat der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle de® Landgerichts gemäß J 215 ZPO (w 209 Abs. 1 BF0) in den Akten vermerkt« Die hier sechs Monate tie tragende ßerufungafrist (,*; 21S Abs. 2 Satz 7 BDG) war somit schon 8b~
ö«fvor di* Berufu»&
Äuguit1
ein#;*
Bi* iaedereiaeetzuiig mt ä®r Kläger nicht innerhalb dar Svelwacheafrist des i 334 Aba. 1 2P0 {* 309 Ah&. i ä?G) beantragt • GanSS .- 334 Aba, 3 ZrO beginnt diese frist mit d&m Wegfall des Hindernisses für die Einhaltung der v&rsaunten Notfrist ('} 233 Abs, 1 290). Oie Auffassung der Beschwerde, die Frist des > 234 Abs. 1 ZPO btglun erst, wenn der Vertreter der Partei die die WiedereliisvtxuQg begründenden Tatsachen und die Kittel für deren Glaubhaftmachung «gaben kenne, findet in Gesetz keine Stütze, wie das BeniX«tgsgericht zutreffend aus geführt hat, fiel hier das Hindern!s in Blnne iss 3 234 Abs. 3 ZPO
weg» als die <3aseMftsstalle de® Landgerichte dem Froz*$b*voll-
üfetchtigte» des ddgera am 26, August 1)71 mitteilte, das Urteil s&i dem Kläger nm 16. Bebruar 1971 zugastellt worden. Banach lat 4ie Frist de® ■) 234 Ab». 1 ZPO infolge Hirer hemung durch 41* G*ricivtaf«rien mit dm 2 ).	1971 abgeJaufen (" "’■ 22
"! 187, 188 Abis* 2
/i
1 Slftt«
«♦
222 Abs, 1
7rjn
v.j / «
=ie -ir—
doreine^tzung hat der fhra&e&bevollnachtigte des Klägers erst «m
1. Oktober 1971 beantragt t nachdem er die tur aegrüridung des Ge-
suchs ¥£ rweudetea VAteriagen» bar ~97i erhalten hatte.
ia er vortrigi.
am
C f
eptea-
&ai
:T, Ita