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BGH

Gericht: BGH

Der IX# Zivilsenat aas Bundesgerichtshof« hat durch den Vorsitzenden Richter Hera und die Richter Zorn» Fuchs» Cärtnsr und Dr# Graihof aa 4# Juni 1985 beschlossen* Das Berufungsgericht geht bei der Prüfung der Frage» ob die Klägerin den deutschen Sprach- und Kulturkreis in maßgeblichen Zeitpunkt angehört hat und deagsnäß nach §§ 150» 151 130 anspruchsberechtigt ist» von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl# insbesondere RsW 1970» 503) ms# Rechtsfehler sind dabei nicht erkennbar« Die Klägerin war bei Beginn dar gegen sie gerichteten Verfolgung knapp 13 Jahre alt« Die Grundsätze der Entscheidung des Bundesgerichtshofs in RzW 1980» 22 können auf sie somit nur in ganz beschränkten Utefang imgewendet Sf

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Volltext der Entscheidung

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Der IX# Zivilsenat aas Bundesgerichtshof« hat durch den Vorsitzenden Richter Hera und die Richter Zorn» Fuchs» Cärtnsr und Dr# Graihof
 aa 4# Juni 1985 beschlossen*
Die Beschwerde der Klägerin gegen die Blchtzulasstsig der Region in Urteil des 4« Zivilsenats * Entschädigungssenats • des Obarlandsagsrlehts Zwei-brücken von 24« Oktober 1934 wird zurttokgevissen#
Die außergerichtlichen Kosten des Besehwrdeverfahresia trägt dis Klägerin«
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Die gesetzlichen Voraussetzungen für dis Zulassung der Revision geaää § 219 Abs# 2 DBG lieg« nicht vor#
Das Berufungsgericht geht bei der Prüfung der Frage» ob die Klägerin den deutschen Sprach- und Kulturkreis in maßgeblichen Zeitpunkt angehört hat und deagsnäß nach §§ 150» 151 130 anspruchsberechtigt ist» von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl# insbesondere RsW 1970» 503) ms# Rechtsfehler sind dabei nicht erkennbar«
Die Klägerin war bei Beginn dar gegen sie gerichteten
 Verfolgung knapp 13 Jahre alt« Die Grundsätze der Entscheidung des Bundesgerichtshofs in RzW 1980» 22 können auf sie somit nur in ganz beschränkten Utefang imgewendet
 Sf
 
werden, well ele la diesen Alter bereite die lEJglieh-kelt batte, die schriftliche Sprache (sicher) au er« lernen« ln übrigen stellt das Berufungsgericht nicht mir auf die Schriftproben der Klägerin ab, sondern ent« sprechend den Prüfungsbericht der Deutschen Botschaft ln Tel Aviv von 26« Mrs 1974 ln erster tlnle auf Ihr Hör« veretSndnla der deutschen Spreche« Wenn die Deutsche Bot« schaft dieses als mangelhaft bezeichnet und Insgesent der Auffassung 1st, die Behauptung der JO&gerln, sie habe den deutschen Sprach- und Kulturkreis aagehört, treffe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu, so widerspricht es weder den Denkgeeetzea noch der Lebenserfahrung, dal das Berufungsgericht ln Hahnen seines tatrichterlichen Verantwortungsbereichs aim Zugehörigkeit zun deutschen Sprach« und Kulturkreis werneint, ohne dad es noch auf die widersprüchlichen Angaben der Klägerin ln Entschädigmgsverfehren und in israelischen Kenten« verfahren snkcant»
Merz	Zorn