Der IX* Zivilsenat dee Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Hen und die Richter Zorn» dank el t Dr* Lang und C&rtner an 2k. Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung der Revision nach § 219 Abs* 2 BEO liegen nicht vor* Der Berufungsrichter verneint in Hahnen seines tatrichterlichen Verantwortxasgsbereiche die Vertriebennseigenschaft dee Klägers geaäB $ 4 Abs, 1 Ihr, 1 e B£G, weil er weder den deutschen Sprach- imd Kulturkreis angehdrt habe noch als Deutscher zue Verlassen dee Vertreibungsgebietes genötigt werden sei* Wie der Senat bereits in Beschluß von 15* Kai 1979 - IX Z3 58/78 - fUr den Anspruch wegen Auablldungsscha-dens entschieden hat, ist insoweit ein gesetzlicher Grund für die Zulassung der Revision nicht gegeben* «feder weicht das Berufungsurteil von Entscheidungen des Bundesgerichtshofs ab« noch wirft der Rechtsstreit eine noch nicht entschieden« Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung auf* Insbesondere kann der Kläger nicht eit dee Sinwand gehört werden, das Berufungsurteil verstoß« gegen das Grund-
tnrsäieid.-5orm(g. d. Senats BUNDESGERICHTSHOF IX Z3 31/83 BESCHLUSS in dar Shtschädlgungssacha ?svsl traäa 17» * • Prosadbavolla&chtlgtsrs Kläger und BeschvsrdaXUhrer» ftacbtssnifalt g e g a n Land Hassan» vertraten durch dan Hessischen 3oslalainistar9 istraöe 4» Wiesbaden» Beklagten und Beacbwardegegner • z — Der IX* Zivilsenat dee Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Hen und die Richter Zorn» dank el t Dr* Lang und C&rtner an 2k. donaher 1933 beschlossen! Die Beachverde dee Klägers gegen die ülcht-Zulassung der Revision in Urteil dee 10* Zivilsenat« dee Oherlandeegerichte Frankfurt in Main eon 28« Oktober 1982 wird zurückg*» wieeen* Die auBergerlchtl lohen Kneten dee Beachwerde-verfahren« tragt der Kläger* Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung der Revision nach § 219 Abs* 2 BEO liegen nicht vor* Der Berufungsrichter verneint in Hahnen seines tatrichterlichen Verantwortxasgsbereiche die Vertriebennseigenschaft dee Klägers geaäB $ 4 Abs, 1 Ihr, 1 e B£G, weil er weder den deutschen Sprach- imd Kulturkreis angehdrt habe noch als Deutscher zue Verlassen dee Vertreibungsgebietes genötigt werden sei* Wie der Senat bereits in Beschluß von 15* Kai 1979 - IX Z3 58/78 - fUr den Anspruch wegen Auablldungsscha-dens entschieden hat, ist insoweit ein gesetzlicher Grund für die Zulassung der Revision nicht gegeben* «feder weicht das Berufungsurteil von Entscheidungen des Bundesgerichtshofs ab« noch wirft der Rechtsstreit eine noch nicht entschieden« Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung auf* Insbesondere kann der Kläger nicht eit dee Sinwand gehört werden, das Berufungsurteil verstoß« gegen das Grund- geseta, Mil der Berufungarichter eich nicht geaää § 15 Ahe« 5 3VFG an den den Klüger erteilten Vertriebenenaua-waia A gebunden gefühlt habe« Insoweit folgt dae Berufungsgericht nur der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach die Vertriebeneneigenschaft nach $ 1 3VPG alt § 4 BBQ won den ZntscMdigungsorganen selbständig au prüfen 1st und die Erteilung des VertrlebenenausMiaee trots § 15 Ahe. 5 BVFG keine die Yertriebeneneigenschaft begründende Wirkung hat (vgl. insbesondere BGH ftxä 1972, 332). Bas Bundesverfassungsgericht hat die in einer gleichgelagsrten Sache eingelegte VerfasaungsbesehMrde durch Beschluß voa 19« 3ep-tesber 1979 - 1 Jfcrft 6B5/78 - wegen »angelnder Hrfolgsaussicht nicht sur Entscheidung sngenoaeen. Zorn