* Auf prinzlaw.com finden Sie die Webseite der vom Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Matthias Prinz gegründeten Kanzlei. Dies hier ist die davon unabhängige und eigenständige Webseite von Rechtsanwalt Matthias Prinz mit Kanzleisitz in Mainz.ok

BGH

Gericht: BGH

Der IX* Zivilsenat dee Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Hen und die Richter Zorn» dank el t Dr* Lang und C&rtner an 2k. Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung der Revision nach § 219 Abs* 2 BEO liegen nicht vor* Der Berufungsrichter verneint in Hahnen seines tatrichterlichen Verantwortxasgsbereiche die Vertriebennseigenschaft dee Klägers geaäB $ 4 Abs, 1 Ihr, 1 e B£G, weil er weder den deutschen Sprach- imd Kulturkreis angehdrt habe noch als Deutscher zue Verlassen dee Vertreibungsgebietes genötigt werden sei* Wie der Senat bereits in Beschluß von 15* Kai 1979 - IX Z3 58/78 - fUr den Anspruch wegen Auablldungsscha-dens entschieden hat, ist insoweit ein gesetzlicher Grund für die Zulassung der Revision nicht gegeben* «feder weicht das Berufungsurteil von Entscheidungen des Bundesgerichtshofs ab« noch wirft der Rechtsstreit eine noch nicht entschieden« Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung auf* Insbesondere kann der Kläger nicht eit dee Sinwand gehört werden, das Berufungsurteil verstoß« gegen das Grund-

$AheBundesgerichtshofsBerufungsurteilBeschlußKlägerRevision

Volltext der Entscheidung

tnrsäieid.-5orm(g. d. Senats
BUNDESGERICHTSHOF
IX Z3 31/83	BESCHLUSS
in dar Shtschädlgungssacha
?svsl
 traäa 17»
*
• Prosadbavolla&chtlgtsrs
 Kläger und BeschvsrdaXUhrer»
ftacbtssnifalt
g e g a n
Land Hassan»
vertraten durch dan Hessischen 3oslalainistar9 istraöe 4» Wiesbaden»
Beklagten und Beacbwardegegner
• z —
Der IX* Zivilsenat dee Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Hen und die Richter Zorn» dank el t Dr* Lang und C&rtner
 an 2k. donaher 1933 beschlossen!
Die Beachverde dee Klägers gegen die ülcht-Zulassung der Revision in Urteil dee 10* Zivilsenat« dee Oherlandeegerichte Frankfurt in Main eon 28« Oktober 1982 wird zurückg*» wieeen*
Die auBergerlchtl lohen Kneten dee Beachwerde-verfahren« tragt der Kläger*
Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung der Revision nach § 219 Abs* 2 BEO liegen nicht vor*
Der Berufungsrichter verneint in Hahnen seines tatrichterlichen Verantwortxasgsbereiche die Vertriebennseigenschaft dee Klägers geaäB $ 4 Abs, 1 Ihr, 1 e B£G, weil er weder den deutschen Sprach- imd Kulturkreis angehdrt habe noch als Deutscher zue Verlassen dee Vertreibungsgebietes genötigt werden sei* Wie der Senat bereits in Beschluß von 15* Kai 1979 - IX Z3 58/78 - fUr den Anspruch wegen Auablldungsscha-dens entschieden hat, ist insoweit ein gesetzlicher Grund für die Zulassung der Revision nicht gegeben* «feder weicht das Berufungsurteil von Entscheidungen des Bundesgerichtshofs ab« noch wirft der Rechtsstreit eine noch nicht entschieden« Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung auf*
Insbesondere kann der Kläger nicht eit dee Sinwand gehört werden, das Berufungsurteil verstoß« gegen das Grund-
geseta, Mil der Berufungarichter eich nicht geaää § 15 Ahe« 5 3VFG an den den Klüger erteilten Vertriebenenaua-waia A gebunden gefühlt habe« Insoweit folgt dae Berufungsgericht nur der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach die Vertriebeneneigenschaft nach $ 1 3VPG alt § 4 BBQ won den ZntscMdigungsorganen selbständig au prüfen 1st und die Erteilung des VertrlebenenausMiaee trots § 15 Ahe. 5 BVFG keine die Yertriebeneneigenschaft begründende Wirkung hat (vgl. insbesondere BGH ftxä 1972, 332). Bas Bundesverfassungsgericht hat die in einer gleichgelagsrten Sache eingelegte VerfasaungsbesehMrde durch Beschluß voa 19« 3ep-tesber 1979 - 1 Jfcrft 6B5/78 - wegen »angelnder Hrfolgsaussicht nicht sur Entscheidung sngenoaeen.
Zorn