Volltext der Entscheidung
zur EntscheidungsSammlung des Senats
2377 043
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
in der iOatach&digungasBche
(früher Eduard HaMHP), Street, Australien,
Kll|*r und Beschwerdeführer,
- Proseßbevollailchtlgter t
Rechtsanwalt
Land Rheinland -Pfalz,
vertreten durch das Ministerlun der Finanzen ln Mains,
Kalser-Frledrioh-Strafie 1,
Beklagten und Besehwerdegegaer
dir HC« SivllMßtt dee tadiigtriehtshoti hat an If, April If77 durch ta Vorsi^Mnta Richter Hai und die Richter 2era, Henkel, Fliehe ««I Fertnann
beaohlossetu
Hi Beschwerde ä»t Klügere gegen die nicht» tulassung dar itiislai in Urteil das 8« 21» ailaamta - Entschädigt«#eeenats - das öber-landesgerlchts KiHm von 8« Mi 1f79 wird «urüekgevieeen.
Das Besehwerdeverfahren lat gebühren» und aus-lagenfrei; die auBergerichtliehen Kosten trügt dar Kläger,
Gründe
Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Zulaeaung dar Revision (f 219 Ata. 2 B8G) liegen nicht rar.
Das Berufungsgericht hat die auf §§ 130 f BBO,
Art« 111 Hr. 1 Aha« 1 Sat* 1 BBG-SehluiG gestützten Klage» anaprüche verneint, wall dar Klüger sehen nach bisherigen Recht nach $§ 130, 4 Ms, 2 BIG, § i Aha« 2 Kr« 1 BVFG ent» aehüdigungsberechtigt gewesen aal«
Hach tatrichterlicher Feststellung waren seine Eltern deutsche Volk«zugehörig*• Deutsch war die Spreche, ln dar sie Ihn auf sogen. Die Bliefrsu bemachte eine deutsche Handelsschule« Der Klüger war Mitglied eines deutschen Lese-
ring« und eines deutschen Tennlselubs, unterstützt* deutsch* Kulturunternebmsn und bette als Rechtsanwalt in Prag ein* überwiegend deutsch* Klientel. Sein* wertvors tellungen und Verhaltensweisen in ttegang nit anderen warm wesentlich von der deutschen Spreche und Kultur geprägt«
Dieser Sachverhalt trügt die $stscheldung« Die unrichtig* Beetinsmg de« Vartriebeneabegriffs in § 150 Äbs» 1 BBS er (vgl* BGH RsW 1974, ist) ist u»#chädlieh.
In übrigen stiemt des Berufungsurteil nit d*r Hecht-Brechung des Bundesgerichtshofs (eeO$ RsW 1975, 259) überein« Eine ungeklärt# Rechtsfrage wirft der Streitfall nicht auf»
Hai
Henkel