BGH · IX ZB 30/80
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Der Berufungsrichter hat sich nicht davon zu überzeugen vermocht» daö die Erwerbsfähigkeit der Klägerin durch Leiden und Beschwerden beeinträchtigt worden ist und wird, die mit Wahr*» acheinlichkeit auf die Verfolgung zurück zu fuhren sind. Die Begründung, alt der das Berufungsgericht es abgelehnt hat, ein weitere» Aktengutachten einzuholen oder den Sachverständigen Prof. Dr. zur mündlichen Verhandlung zu laden, weicht nicht von der Rechtsprechung /at dea Bundee^ericht;*hoXa ab* Es ist eia« Frags tatxMchter*-lieber Bevel swürdlguag, ob die voriie^cadaa Gutachten zur UrteHsfindung merelchen (BGM KzH 1961» 229; 1964, 4?1 isfr* 59)* In der aiündllchen Verhandlung vor de» tand-/^ gericht am 27* Juni 197S hat die Klägerin ausweislich 7 de» Protokolls hilfsweise nur beantragt, das persönlich* Erscheinen des Sachverständigen zwecks Ergänzung und Erläuterung seines Gutachtens anzuordnen* Diese» Antrag# nach § 411 Abs* 3 ZPO zu entsprechen, stand 1» Ermessen des Tatrichters» da es sich nicht xm einen Antrag handelte, den Sachverständigen zu laden, um ihn befragen zu können (BGH RzW 1975, 6o Hr* 22). Die Ausführungen, mit denen der Beziifhagsrichter es ablehnt» eines erat in der Be» rudfuagsinstanz etwa gestellten Anträge stattzugeben» dos Sachverständigen zu» Zwecke dar Befragung zu laden, weich« nicht von der Rechts^rechung des Bundesgerichtshofs ab (BGH aaO)*