Das Berufungsurteil beruht auf dsr den Tatrlehtor vorbehaltenen Würdigung der aedlslnlaohen Gutachten und Befunde« Oh dis Beurteilung von Beschwerden dar Wirbelsäule sie durch die Verfolgung stagrensbsr verschllnnert nit den Grundsätzen Uborelnstlsat, dis dsr Bundesgerichtshof zur Abgren» zung von Verscbliaaerung und Hitverursachung entwickelt hat« kann offen bleiben« Denn das Beruf ungaurtoll wurde auf einer Abweichung davon nicht beruhen. Zn Übrigen liegen keine Abweichungen des Benfungsurtella von mtseheldungen des Bundesgerichtshofs bei der Anwendung des sachlichen Hechts vor» insoweit wirft das Berufungsur» MIX ksios uößSkJUtirtsii RscftitsfrsssÄ guli Zn vsrfahrensrechtlicher Hinsicht beanstandet die Beschwerde zunächst, daß das Benfungsgericht entgegen der Recht-spreohung des Bundesgerichtshofs den in der mündlichen Verhandlung an 11« September 1975 gestellten Antrag nicht gefolgt sei» "dis Sachverständigen Dr. Slaoert sowie entweder Prof« Freyberger» Hamburg» oder Prof« Vahar-Matiar als SaobverstSndlge su dsn von ihnen erstatteten Gutachten vor dm Senat su vernahmen"« Biese RUge veranlagt nicht die Zu» lassung dor Revision» Das Berufungsgericht hatte die Möglichkeit» dsn Antrag auf Ladung der Sachverständigen nach seinen Ermessen abzulehnen« Denn es war nicht beantragt» dis Sachverständigen zur Ausübung des Fragerechts des Klägers (SS 402» 573» 397 ZPO) su laden. 1967, 567; 1969, 213» BfiK LH ZPO § 411 Kr« 6), Von dieser rechtlichen Möglichkeit, den Antrag nach seines Emesscn zurückzuweiotm, let das Berufungsgericht keinon Gebrauch geoaoht, vie sich daraus ergibt, dafi ca ausweislich der fintecbeiduogsgrUnde die Sachverständigen zur stündlichen Verhandlung geladen hätte, wenn der Kläger dae schon in der Eerufungabegrtbidung beantragt hStte« Des Berufungsgericht stützt die Ablehnung dea Antrag« vlolaehr auf $ 529 Aba« 2 SO in Verbindung eit $ 529 Abs« 3 ZPO und fahrt aus, den Kläger treffe, soweit er den Antrag nicht sehen in der BerufungoboerUndung gestellt hebe, der Vorwurf grabe? Dabei wird, wie die Beschwerde beanstandet, nicht böschtet, das nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs $ 529 Abs« 2 ZPO ia EnteohMigungoreobtaatrelt nur bei ReehtsniSbxmtch an-gewendet werden darf (BGH R»W 1966, 372; 1969, 26)« Auf diesen Versehen beruht das Soxufungeurtell jedoch nicht«
oUQ T 2502 089 EnticheKi.«Sammlg. <!. Sancrts BUNDESGERICHTSHOF gZB gfigg fUr ff fr .2 la der EfttaohlMIgungssecha SsläMtt s • ProsaSbevellaaobtlgteri Großbritannien, Klüger und Beschwerdeführer, tsamralt Br* -- gegen • lead N © r d r h © 1 a - W e • t f a 1 • n , vertreten durch die I«xlear«ataUbch8rdo in Düsseldorf, lÄBBiDStMlIS 26» ■ " -* * I e •: ** ■* - • * - ■» • ' * v . ** • ' *r. *>. >.<*.> : avu Beklagten und Besobwerdogegaor JjÜ } • 2- Dor XX» Zivilsenat das Bundesgerichtshofs hat an 11« Httrs 1976 durch den Vorsitscadca Richter Mal und die ftishtsr Zorn, Henkel, Br« fhuaa und Portoann beschlossen« Di« «eeohverds des Kläger# gegen dis nicht» Zulassung dsr Revision in Urteil des 13* Zivilsenats des Oberlsndasgerlehts Düsseldorf von 25* Septenber 1973 wird «irUckgewieaen. liss Beschverdevsrfahrtn ist gabOhren» und v >:i atualagecfrel« dis audergerichtliohen Kosten trägt dar Kläger« g runde Oie fssstsliehen Voraussetzungen fUr eine Zulassung der 8svisioa (fi 219 Ms* a BBS) liegen nicht vor« Das Berufungsurteil beruht auf dsr den Tatrlehtor vorbehaltenen Würdigung der aedlslnlaohen Gutachten und Befunde« Oh dis Beurteilung von Beschwerden dar Wirbelsäule sie durch die Verfolgung stagrensbsr verschllnnert nit den Grundsätzen Uborelnstlsat, dis dsr Bundesgerichtshof zur Abgren» zung von Verscbliaaerung und Hitverursachung entwickelt hat« kann offen bleiben« Denn das Beruf ungaurtoll wurde auf einer Abweichung davon nicht beruhen. Jedenfalls trügt dis Feststellung, diass Beschwerden aalen alsbeld abgeklungen, das Baru-fungsurtail, soweit Kapitalentschädigung nur tt» sin 30. Juni 1949 zugasproohen worden ist« Bis H8hs der Kapitalont3chä-,H«ir-y rlohtst sich geerilg 9 97 Abs« 2 BBG naoh dsr zulstzt M} maßgeblich« verfolguagabedlngtan Minderung dor Erwerbs-fnhJ.gkcit und der daraus errochneten monatlichen Entschädigung. Beta Abklingen der Beschwerden 1st der Erwerbs-minderungegrad von 25 S notwendig durchlaufen worden« Der Hellverfahrensaisspruoh für dl* Zelt von 1« Januar 1940 bis 91« Oktober 1953 wegen «Spondylolisthesis C 5/S 1 und regressiver Veränderungen an der gesamten Wirbelsäule in Sinne der einmaligen abgrenzbaren Verschlimmerung" deckt Air jähe Zelt naob $ a Abe. 2 der 2« BV-BEG die Behandlungskosten des Leidenszustandes ab« Zn Übrigen liegen keine Abweichungen des Benfungsurtella von mtseheldungen des Bundesgerichtshofs bei der Anwendung des sachlichen Hechts vor» insoweit wirft das Berufungsur» MIX ksios uößSkJUtirtsii RscftitsfrsssÄ guli Zn vsrfahrensrechtlicher Hinsicht beanstandet die Beschwerde zunächst, daß das Benfungsgericht entgegen der Recht-spreohung des Bundesgerichtshofs den in der mündlichen Verhandlung an 11« September 1975 gestellten Antrag nicht gefolgt sei» "dis Sachverständigen Dr. Slaoert sowie entweder Prof« Freyberger» Hamburg» oder Prof« Vahar-Matiar als SaobverstSndlge su dsn von ihnen erstatteten Gutachten vor dm Senat su vernahmen"« Biese RUge veranlagt nicht die Zu» lassung dor Revision» Das Berufungsgericht hatte die Möglichkeit» dsn Antrag auf Ladung der Sachverständigen nach seinen Ermessen abzulehnen« Denn es war nicht beantragt» dis Sachverständigen zur Ausübung des Fragerechts des Klägers (SS 402» 573» 397 ZPO) su laden. Eins Ladung gemäS S 411 Abs» 3 ZPO steht in Ermessen dos Tatrichters (BGH Mt 1969» 215t 1975» 60 Kr« 22)* Außerdem war das Recht» die Ladung dor Sachverständigen sum Zwecke der Befragung duroh dm Kläger su verlangen» eobon in dor ersten Instanz dadurch vsrlorsngcgangaa» dsS der Antrag darauf nicht in Mt • 4 • Om auf diu Erstattung dar «schriftlichen Gutachten folgenden Verhandlungstermin gestellt worden wr (PCHZ 55# 570# 372 f j SW Rsd? 1967, 567; 1969, 213» BfiK LH ZPO § 411 Kr« 6), Von dieser rechtlichen Möglichkeit, den Antrag nach seines Emesscn zurückzuweiotm, let das Berufungsgericht keinon Gebrauch geoaoht, vie sich daraus ergibt, dafi ca ausweislich der fintecbeiduogsgrUnde die Sachverständigen zur stündlichen Verhandlung geladen hätte, wenn der Kläger dae schon in der Eerufungabegrtbidung beantragt hStte« Des Berufungsgericht stützt die Ablehnung dea Antrag« vlolaehr auf $ 529 Aba« 2 SO in Verbindung eit $ 529 Abs« 3 ZPO und fahrt aus, den Kläger treffe, soweit er den Antrag nicht sehen in der BerufungoboerUndung gestellt hebe, der Vorwurf grabe? liocblöasigkoit. Dabei wird, wie die Beschwerde beanstandet, nicht böschtet, das nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs $ 529 Abs« 2 ZPO ia EnteohMigungoreobtaatrelt nur bei ReehtsniSbxmtch an-gewendet werden darf (BGH R»W 1966, 372; 1969, 26)« Auf diesen Versehen beruht das Soxufungeurtell jedoch nicht« Der Antrag auf Ladung der SaebverstüncUgen in den drei läge vor der oündliehen Verhandlung in BeruAstgsrechtszug elngo-reiohten Bohriftsotz von 4« September 1975 (GA XZX 646) und in der mündlichen Verhandlung selbst (GA XXX 732) nach einen fiber Jahr« hin der medizinischen yatcachonfeatstollung dienenden eratinatenal lohen Vorfahren ohno eine frohere derer» tigs Antragstellung vor nfialich rechtaalShrKuohlloh. Die Übrigen Angriffe der Beschwerde gegen das goricht-llohe Verführen bei der Xateechenfestatellung werfen keine ungeklärten Rechtsfragen auf« Soweit dealt Abweichungen von ,-jC\ 3 Sntaoheldungcn dos Eundooseriohtahola geltend geaaoht werden» turn n«oh seiner Roohtaprschunß (EGll RzW 196?» 261 Hr. 33i 431 und ständig) dis Revision deshalb nicht sugelessen werden. Msl Pertaann * V * % ■ ‘ f i', I- !■