01a Beschwerde das Klägers gegen dla Blohttulaseung der Revision ia Urteil das 9. ergibt, die Klage eei rechtzeitig bei Gericht eingegangen und daher zulässig, hatte der Kläger weder einen Wieder« •msetzungsantrag geetellt noch lagen die Vomissetzungen einer Wiedereinsetzung een Ante wegen genua § 236 Abc« 2 Seta 2 ZPO vor* Ger Kläger hatte zwar die verettuate Pro« zeShaadluag durch Erhebung der Klage innerhalb der Anträge« frlet dee § 234 Aba. 1 ZPO neehgetalt, aber nicht die die Wiedereinsetzung begründenden Tatsachen nitgeteilt* Biese waren euch weder offenkundig noch aktenkundig. Gen Ort und den Zeitpunkt der Aufgabe des die Klageschrift ent** haltenden Briefes zur Beförderung nit Lüftest hat er den Gericht erst nit den Schriftsatz von 11./12. Gegen die Vereäunung der Setfrist des § 210 Abs* 2 HEG konnte den Kläger genäS § 209 Abs. 1 BEG, $ 233 ZPO Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt werden, wenn er ohne sein Verschulden verhindert war, diese Frist einzuhalten. Ebenfalls bedarf es keiner Entscheidung, ab die Jahres« trist des i 234 Abs, 3 ZPO einen solchen Antrag entgegen« stünde, wie das Serufmigsg^ieht neint, Gcan Jedenfalls audte ein entsprechender Antrag Innerhalb einer Frist von zwei Wochen geetellt werden, die nit den tage beginnt, an den das Hindernis behoben 1st (§ 234 Abs, 1, 2 ZPO), Biese Auch insoweit scheidet alna Anwendung daa § 236 Ata. 2 Sets 2 ZPO aus» wall die dla Wledereinaetsung begründenden Tateaetan wadar angegeben und glaubhaft ««•acht noch tatenkundlg sind, Zorn
Enfscheid.-Sammlg.d. Senats /3 BUNDESGERICHTSHOF mauazas BESCHLUSS in ta Htotaehädigußgar#chtMtr*it EXle«er Alfred Str. I ICUIg^r unci B«aoimrdafütir«r9 - ProsftdtevoXXMehtigtert Rmokamm^mLt « • « • » Laud Rh«£nX mid-Pfalz, vBrtrvtM durch Am Mini»tariu* dwr Flnans«n, BiKltftfn und Btsoh^extliitgnix1 Ser EC. Zivilsenat du Bundesgerichtshofa bat durah dt« Kicbtar Fuchs, Zorn» Henicel, Sinter und Or. dradhot m 24. April 1906 beschlossen1 01a Beschwerde das Klägers gegen dla Blohttulaseung der Revision ia Urteil das 9. Zivilsenats - BntaehBdiguwga-sonata - das Obarlsndaageriohts Xoblans von 11. Juli 1949 wird surCtakgowlaaan. Bla sudargarlahtlietian Kaatan das 8a-aehwardavwrfahrcns trägt dar KlSger. Q rüP da Bia gaaatxliahan Vorquasatsungan fUr dla ‘"»g dar Revision gandß i 219 Aha. 2 IBS liegen nloht vor. ZutMttud saht das JBarufuncagarleht davon aus, dod das Landgericht don Kläger nloht dadurch atiUoabvolgood Vladarainaatsung ln dan vorigen stand gegen die Varsduauns dar Klagafrist das § 210 Aha. 2 BBC gewährt hat« des aa aaehUeh Ubar dan «ntaohädtgiatgaanapriioh antaohladan hat« ohna ihn an dar Friatvoradunala scheitern au loaooa. Ah« gaoohan davon, daß das Laadfarloht dla Friatveraäunnls $ar nicht honorfct batta, wla olah aus solaar Faatatallmg ~ 3 - ergibt, die Klage eei rechtzeitig bei Gericht eingegangen und daher zulässig, hatte der Kläger weder einen Wieder« •msetzungsantrag geetellt noch lagen die Vomissetzungen einer Wiedereinsetzung een Ante wegen genua § 236 Abc« 2 Seta 2 ZPO vor* Ger Kläger hatte zwar die verettuate Pro« zeShaadluag durch Erhebung der Klage innerhalb der Anträge« frlet dee § 234 Aba. 1 ZPO neehgetalt, aber nicht die die Wiedereinsetzung begründenden Tatsachen nitgeteilt* Biese waren euch weder offenkundig noch aktenkundig. Gen Ort und den Zeitpunkt der Aufgabe des die Klageschrift ent** haltenden Briefes zur Beförderung nit Lüftest hat er den Gericht erst nit den Schriftsatz von 11./12. Juni 1905 angegeben. Ge denaa&h die Annahme einer stillschweigenden Wiedereinsetzung durch das Landgericht auseoheldet, stellt sich die frage einer entsprechenden Anwendung des § 1S9 Aba, 3 Satz 2 B&C nicht« Gegen die Vereäunung der Setfrist des § 210 Abs* 2 HEG konnte den Kläger genäS § 209 Abs. 1 BEG, $ 233 ZPO Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt werden, wenn er ohne sein Verschulden verhindert war, diese Frist einzuhalten. Ob er einen selchen Antrag nit semen Schriftsatz von 11. Juni 19d$, beim Berufungsgericht singe« gangen «a 12, Juni 19**?, gestellt hat, kam offen bleiben. Ebenfalls bedarf es keiner Entscheidung, ab die Jahres« trist des i 234 Abs, 3 ZPO einen solchen Antrag entgegen« stünde, wie das Serufmigsg^ieht neint, Gcan Jedenfalls audte ein entsprechender Antrag Innerhalb einer Frist von zwei Wochen geetellt werden, die nit den tage beginnt, an den das Hindernis behoben 1st (§ 234 Abs, 1, 2 ZPO), Biese § 23* Ata. 1 ZPO lief daher aa 5* Juni 1985 ab. Si# lat vo« Kläger nicht gewahrt word«, Einen tflederelMetaunge-antra« wegen Veraäunung dieser Frist tat er nicht ge-atallt. Auch insoweit scheidet alna Anwendung daa § 236 Ata. 2 Sets 2 ZPO aus» wall die dla Wledereinaetsung begründenden Tateaetan wadar angegeben und glaubhaft ««•acht noch tatenkundlg sind, Zorn