* Auf prinzlaw.com finden Sie die Webseite der vom Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Matthias Prinz gegründeten Kanzlei. Dies hier ist die davon unabhängige und eigenständige Webseite von Rechtsanwalt Matthias Prinz mit Kanzleisitz in Mainz.ok

BGH

Gericht: BGH

Der Antrag der Klägerin auf Wieder®in-MtMRg ln den verigno Stand gegen die Yerettaeung «er Besefewerdefrist wird su-rtiefcgsvissca* Ule Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in Vrteil des 20. Die Beschwerde»ohrift und der Antrag auf Wiedereinsetzung gegen die Versäumung der Beschwer-defrist gingen ar. 3«jyteiab*r 1973 ku notieren und die Be» eotawerdeschrift eret absu*enden, wenn dea Stück der eretlaatsnxlieken SeroUaK4btidt«s alt etwaigen Ände-rungewOneohen awtiekgekeewB aal. Augittt 19?3 hebe er die £wi«tmgfc*» «dhmrd* der erot Iniitmtl lehm Bevel XaSahtlgtea ge« schickt alt 4er /'Rlrage* eb eie nach eine Hrg^atu»| vüreche. da 0er ProaeBhevel 3®ächt igt*r der Klägerin glaubhaft vtr* sichert hat, daB die Frlstrereitiimi« erst mm 3, Beate»-her 1973 bemerkt vordem sei. Der Antrag ist Jedoch um-begründet« die BeMümmr» d#ödirlft nicht rechtzeitig am de« Kamaergerieht ithgeaamdi wordaa i«t. Jedenfalls lat tangeklilrt geblieben» eh die FrietvermMimming auf ein entaclnildhares Bftreveree-hen oder ein Versehen de« PrexeBbevol laSohtigten oder «eines Vertreter», das kein unabwendbarer Zufall lat» mirückgeht« Ubier diesen Umstanden feem dl# Wiedereinsetzung nicht erteilt werden (9(W!Z 23» 291).

£19dem®BerlineieBeschwerdeKlägerin

Volltext der Entscheidung

Enfscheid.-Sammlg. d. Sanats
2444 094
A! ftf
BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS
lA #MP
ütrtb W
*

CUtfarln mA »mcliimr<cl«awla»
RMbtaanml* Or.
*•*«»
Land lirllB |
wtratm durch dm Senator fUr Innarea,
 Berlin 30» Fotedaaer Str. 186»
8*hle*te» und Baaotwerdesegner
 Der TX. Zivil nennt de» Bundesgerichtshofs hat am 3. Dezember 1974 durch den Vorsitzenden Richter Kai und die Rietitsr Vtistsoberg, Henkel, Fuchs und rortamm
 beschlossen!
Der Antrag der Klägerin auf Wieder®in-MtMRg ln den verigno Stand gegen die Yerettaeung «er Besefewerdefrist wird su-rtiefcgsvissca*
Ule Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in Vrteil des 20. Zivilsenats des Keaaergerichts in Berlin von 18. April 1973 wird verworfen.
Bes Besohwerdeverfehren ist gebUhren-uad «iiUgMfitii die euflergericbtli-
ohoa Kosten träft die Küfer in.
S * ^ « <* »
Die frißt zur Binlegung der sofortigen Beschwerde gegen die Hichtsulessueg der Revision lief an 19. Sep-teaber 1973 ah. Die Beschwerde»ohrift und der Antrag auf Wiedereinsetzung gegen die Versäumung der Beschwer-defrist gingen ar. 12. Dezember 1973 hei den x&anerge-rlcht ein. Der ProzeBbeveUnäcfotlgt« der Klägerin toet
 xur Begründung doe ^taderslnsstxuagsaatrag® angegeben, er bate «II« Beecteecrdeachriit unKlttallwr vor «in«r MtN ia August 1S73 diktiert. Ole*« set an 28. August 1973 der	ltowellaMefetlgtea	der	Klägerin
 übereendt worden, dealt ale ErginztingawUitaohe hebe 3u8em können. Die Sekretärin, die die Beechverde-eehrlft geschrieben hebe, sei «ngewieoen geveeen, 4m Termin tos 19. 3«jyteiab*r 1973 ku notieren und die Be» eotawerdeschrift eret absu*enden, wenn dea Stück der eretlaatsnxlieken SeroUaK4btidt«s alt etwaigen Ände-rungewOneohen awtiekgekeewB aal. Xa Prletenkalender Ml t«i der Stiefrau de* m>«eSbeeoliaffetttlgtcB, dl* in Mine* Büre mit tstig geweeen Ml, auf den Id. Iqp* teaber 1973 der Frlatebleuf so 19. SeytMber 1973 •«• tiert. Oi* Retli Ml mndlffcat geatrlabe«, 4mm «Mr durch Unterstreichen, dank Rlaawftlgane iw Punkten, wieder gültig geaaeht worden. Varua dl* Beschwerde» eehrli*, die lamUtkn tb den ebenfalls ela RmMmk
MM11 MUK EHHMiyVuQBl CKpiiOliiHm »Knß «98 BtVIU*
gan«*n Ml# 1mm «IM d*ri«it nicht	eia»
fWUftUM mrd# mhr«ch»l»lleh dbcrhanpi Rieht Mhr s&gXleh sein. H»r Selm 4m MwIlRttehtiirtm hat v«ni* eh«rt, er hab« eeinemelt eie CNoiermleahetltttt mIdm 'feiere nach dMMR Afereiee die m Um diktiert* Be~ mSmerd^eehrift tmt#ri?ehri*b*a m4 tu dm Akte» ge« nosssaen* Im 23. Augittt 19?3 hebe er die £wi«tmgfc*» «dhmrd* der erot Iniitmtl lehm Bevel XaSahtlgtea ge« schickt alt 4er /'Rlrage* eb eie nach eine Hrg^atu»| vüreche. Me eretlnetmsliehe Bevollmächtigte hat er« kl^rtp eie hebe di# Anfrage imbeantwrtet geleeeen» de eie keine InderungmitMöhe gehabt hebe*
Eer	ist	rechtzeitig	laatellt»
da 0er ProaeBhevel 3®ächt igt*r der Klägerin glaubhaft vtr* sichert hat, daB die Frlstrereitiimi« erst mm 3, Beate»-her 1973 bemerkt vordem sei. Der Antrag ist Jedoch um-begründet«
Der Vertrag d«*s T*roref?bewl lischtl arten l&H nicht erkennor.« vorauf e« rurt!oksr4ft!l3a*er ist, de? die BeMümmr» d#ödirlft nicht rechtzeitig am de« Kamaergerieht ithgeaamdi wordaa i«t. Seine Angehen schlleBen es nicht aus» das trete der Kotierung der Beeehwertefrlst 1» Frietenkaiender ei» Versehen» daß von ihn oder seinem ihn vertretendem Selm zu verantworte» ist» ursächlich dafür war* Ea könnte etwa die Anweisung am die Sekretärin, die Beachvexnieachrift erst vegsimehleken, wenn de« Exemplar von der ereil»» irt^mallehen P?^s^3hevoIlßächti|,-t^n ait wmituelXen fade-rungsvünschen zurückgekenaen «ei» dazu geführt hebe»» daß die Beschverdeachrlft nicht ahgeaandt wurde i denn nach der Fassung der Anfrage kennt# nicht unbedingt ult einer Beantwortung gerechnet werden, die dann auch tatsächlich nicht singing. Jedenfalls lat tangeklilrt geblieben» eh die FrietvermMimming auf ein entaclnildhares Bftreveree-hen oder ein Versehen de« PrexeBbevol laSohtigten oder «eines Vertreter», das kein unabwendbarer Zufall lat» mirückgeht« Ubier diesen Umstanden feem dl# Wiedereinsetzung nicht erteilt werden (9(W!Z 23» 291).
iil* sofortig« mmotoMmräm ist timmmoh vsgen Vsr* s&uBiu&g 4#r Frist öm I £29 £•*« 1 Bm m ?«mrf«a.
Mai
 Vüstanbarg