O*« Bestafeverdaverfafcre« 1st ,g»1sÖbres- und auslagontrais die aufSergariehtnehon Kosten trigt der Kldger. Sen Anspruch su* einen zweite» steigeruagsbetmg naoh Art« v Nr« 1 Abs.$i 10 b B8ß*Sehlu<Jö bat das Berufungsgo« riebt abgaletont, weil der Kläger naeb seiner Flucht eus den öhotte, such wenn er sein bebe« «»har eebwierlgeron und härteren iodinguiigta eis gaaolnbin ein Battling go» triftet beben asg» nicht der Freiheit nach $ 43 tSQ beraubt gewesen sei. Pis Urteil I«t richtig und wirft kein# .grundsätzlich bedeuteaae Rechtsfrage auf, di« der Bundesgerichtshof durch Urteil entscheiden »üßte (f 219 Abs. 2 i.'r. »us j er unterscheidet vielmehr twisehen Verfolgten, denen die Freiheit ist ''inne des 5 43 BBS entzogen war, und den Verfolgten, die den Judenstern getragen oder unter aen-achenunwürdigen Bedingungen in der Illegalität gelebt haben {| 47 BIß). Ftlr eine Freiheitsentziehung von mindestens 6 Monaten wird ein Grund* betrag: der Beihilfe vom 2.000 oder 2.500 M gewährt| ftlr eine Freiheitebeeohrhnkunc von »ehr eie 6 Monaten let die Beihilfe auf 1.000 c« begrenzt. BeHaataprechend werden Steigerungsbeträge nach Abs.10 e hi« d (aaO) nur getflffcrt, wenn die Freiheit aindesten« ein Jahr entzogen wer, dagegen nicht, wenn eine Freiheltebe* acJirtnkuag verleg oder zu der Freiheitsentziehung von weniger als eines Jahr eine »reibet Mberehrankung hinau» trat (Abs.10 aaO). Haeh den Feststellungen de« Tatrichtsrs befand sieh der Kläger weniger als zwei Jahre bis September 1942 in Ghettohaft (§43 Abs, 2 seo).
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zur Entscheidungssammlung des Senats /
BUNDESGERICHTSHOF
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ln d*r I&tsch&dlgungasach*
KIKgsr und S«»chw«rd*TUJur*r,
• FrozBSbevolliaäc&tigteri
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taenwelt
t-md Nordrhein-Westfelen, vertraten durch dm Regierungspräsidenten ln K»in,
Befelegtm und öeech**.rdeg«ener
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tmr IX« Zivilsenat dan Btaadasgariehtehofs bet as 2, Oktober WJ durch di« Richter Wstenberg, Zorn, Fwki« Or. Thus® und Portsann
beschlossen«
Ei# Soselmdrdo d#s Klfigars gegen di« siieht-sulaasung der Jtavieian Ob Urteil das 11. 2i* Vilsen*«« * Entschädigung*saasts - de* Obar-lsEdaSjgerichts Xßls * 88. April 1971 wird *wföfifcs*wi»««».
O*« Bestafeverdaverfafcre« 1st ,g»1sÖbres- und auslagontrais die aufSergariehtnehon Kosten trigt der Kldger.
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Sin Xttlas»tißge(pn*ad de« $ ttf Abs. 2 B£@ liegt »lebt
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Oer XUcer war tm August 1941 bis faptanbar 1942 in eins« palnieehee Qbett» iastgehaltaa werden. Oaaaoh lebte er alt anderen Latdaaaganosaen in polnisch«» vatldarn, Stapfen und Feldern.
Sen Anspruch su* einen zweite» steigeruagsbetmg naoh Art« v Nr« 1 Abs. $i 10 b B8ß*Sehlu<Jö bat das Berufungsgo« riebt abgaletont, weil der Kläger naeb seiner Flucht eus den öhotte, such wenn er sein bebe« «»har eebwierlgeron und härteren iodinguiigta eis gaaolnbin ein Battling go» triftet beben asg» nicht der Freiheit nach $ 43 tSQ beraubt gewesen sei.
Pis Urteil I«t richtig und wirft kein# .grundsätzlich bedeuteaae Rechtsfrage auf, di« der Bundesgerichtshof durch Urteil entscheiden »üßte (f 219 Abs. 2 i.'r. i Biß). Dass BBC trennt zvlsohen der Freifeeiteeeteiehung (i 43 BEO) und der Preiheitaheschftßkunt (§4? 8SG)t diese Vorschriften ent-?«1 tea voneinander ebgegrenzte Tatbestände «ad begründen «olfcstÄiidige Ansprache {vgl, r$C!i Urteil von 9. Kovesber 1972 - IX m. 269/69). Auch Art. V BEC-Seblußß geht nicht von einem einheitlichen Tatbestand des Frelbeitaaehade*»
»us j er unterscheidet vielmehr twisehen Verfolgten, denen die Freiheit ist ''inne des 5 43 BBS entzogen war, und den Verfolgten, die den Judenstern getragen oder unter aen-achenunwürdigen Bedingungen in der Illegalität gelebt haben {| 47 BIß). Ms zeigen Art, V Sr. 1 Abs, 1 und 2 alt Abs, 6 und 8 UFö-fchluöC eindeutig. Ftlr eine Freiheitsentziehung von mindestens 6 Monaten wird ein Grund* betrag: der Beihilfe vom 2.000 oder 2.500 M gewährt| ftlr eine Freiheitebeeohrhnkunc von »ehr eie 6 Monaten let die Beihilfe auf 1.000 c« begrenzt. Heben einer Beihilfe fUr Freiheitsentziehung (Abs, 1 a*0) besteht Min Anspruch auf Beihilfe für :*'reiheitabescftr3.nkung (Abs. 2 Satz 2 aaO). BeHaataprechend werden Steigerungsbeträge nach Abs. 10 e hi« d (aaO) nur getflffcrt, wenn die Freiheit aindesten« ein Jahr entzogen wer, dagegen nicht, wenn eine Freiheltebe* acJirtnkuag verleg oder zu der Freiheitsentziehung von weniger als eines Jahr eine »reibet Mberehrankung hinau» trat (Abs. 10 aaO). Diese Rechtsfolgen ergeben sieb un* mittelbar aus den Gesetz, Me Gerichte sind nicht befugt, gegen seinen Mieren Wortlaut eine höhere Bntsehadigung zuzuspreoh«.
Haeh den Feststellungen de« Tatrichtsrs befand sieh der Kläger weniger als zwei Jahre bis September 1942 in Ghettohaft (§43 Abs, 2 seo). Banach lebte er unter r.cn-eehemsnwthrdifen Bedingungen in der Illegalität (§ 4?
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