Der XX* Zivilsenat das Bundesgerichtshofs hat m 25* Kära 1976 durch den Vorsitzenden Biehter Kai und die fdchtor Henkel* Fuchs* Br* Thuno und Br« tans beschlossen* April 1960 zurUckgenomae-nea Anspruchs auf Entschädigung für Schaden an Körper oder Gesundheit geaäO $ 139 a Abs. 1 BES hat das Berufungsgericht in übereinstimung mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (RtW 1974» 213) für unzulässig angesehen* Wiedereinsetzung für den zurückgonooaenen Anspruch hat die Behörde nicht erteilt (BOB RzW 1970« 314). ftentensnspruoh (BGH Urteil vom 27# November 1975 - IX -2H 51/72» zur Veröffentlichung bestirnt)* Zu Flocht hat das Berufungsgericht angenommen» daß medizinische Gründe fUr die Fiicknaha© des Rentoaanspruchs nicht zu unterstellen sind« Vmn die Klägerin hat vor dem 1# April I960 nichts dafür vor» getragen# daß die Verfolgung bestimmte Geaundheitsschä^en verursacht habe* sondern nur von einem vorübergehenden Lata« rettaufenthalt wegen einer Typhuserkrsnkung» Jedoch nichts über deren Folgen berichtet* Medizinische Gründe für die Rücknahme dos Kentenenspruchs können im Angleichungsverfahren geltend gcaaacht werden (BGH RzW 1971* 570| 1972* 274).
J 2503 048 BUNDESGERICHTSHOF IX m_733/Z2 B E S C I t ü SS in dor Entschadigungseecho Regina .. S traSe Klägerin und Beschwerdeführerin, - ProEoßbevolloächtigter* Rechtsanwalt gegen Land Niedersachsen, ; vertreten durch den Regierungspräsidenten in Hannover, Am Waterlooplot« 11» Beklagten und Beschwerdegegner t V; •’ " , ■ ■ - . •. * > / • \ ) I \ *2^ Der XX* Zivilsenat das Bundesgerichtshofs hat m 25* Kära 1976 durch den Vorsitzenden Biehter Kai und die fdchtor Henkel* Fuchs* Br* Thuno und Br« tans beschlossen* Bia Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Eevieien ia Urteil des 2« Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 14« April 1972 wird surUckge» wiesen« Bas Beschwerdeveribhren ist gebühren« und auslagenfrei* die außergerichtlichen Kosten trägt die KlEgerin* ? •' w C r tt n d « Ci« Kachnoldung des edit 1. April 1960 zurUckgenomae-nea Anspruchs auf Entschädigung für Schaden an Körper oder Gesundheit geaäO $ 139 a Abs. 1 BES hat das Berufungsgericht in übereinstimung mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (RtW 1974» 213) für unzulässig angesehen* Wiedereinsetzung für den zurückgonooaenen Anspruch hat die Behörde nicht erteilt (BOB RzW 1970« 314). Sie konnte es auch nicht- (ECU Urteil vos 27. Kovember 1973 « XX Zft 193/71» zur Veröffentlichung beatlaat). Eine Angleichung nach Art. XV Br* 2 BEO-SchluflQ hat der Tatrichter jedenfalls ts Ergebnis tu Recht abgelehnt. ~ 3 ~ && der Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Körper oder Gesundheit ohne Beschränkung auf KapltdlentscMdigung oder Heilverfahren in Kürfc 1953 angoEeldet worden war» umfaßt© die Bücknctoe mangels Eubatantiienrng auch den bis dahin verf&h» rensh&ngi&on. ftentensnspruoh (BGH Urteil vom 27# November 1975 - IX -2H 51/72» zur Veröffentlichung bestirnt)* Zu Flocht hat das Berufungsgericht angenommen» daß medizinische Gründe fUr die Fiicknaha© des Rentoaanspruchs nicht zu unterstellen sind« Vmn die Klägerin hat vor dem 1# April I960 nichts dafür vor» getragen# daß die Verfolgung bestimmte Geaundheitsschä^en verursacht habe* sondern nur von einem vorübergehenden Lata« rettaufenthalt wegen einer Typhuserkrsnkung» Jedoch nichts über deren Folgen berichtet* Medizinische Gründe für die Rücknahme dos Kentenenspruchs können im Angleichungsverfahren geltend gcaaacht werden (BGH RzW 1971* 570| 1972* 274). Das hat die Klägerin nicht getan« Deshalb ist der Schluß des Tat» riehtera* daß für die Feststellung medizinischer Gründe kein Anhalt bestehe* nicht zu beanstanden (vgl* BGH EzW 1973» 182)« Mal SUchs I