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BUNDESGERICHTSHOF
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BESCHLUSS
in der 4atac&tt<Ugu»gßaache
Kläger und Beseiwerdeführer,
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Bmdeerepufclik DiiitfieUiaä, vertrete» «lurch de» BimileweriialtimgeMrt: in 1051»,
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mr IX# Zivilsenat tos Butoesgerichtshola hat unter ^twirkun^ tea '^nata^rdaiila^teii Hal an! der Buadesrichter von tor mihlen# Zorn, Henkel und Fuchs
to dar Sltsuag vw 16# April 1970 bescblossem
Ble Beschwerde das Klägers gegen dl« nicht» m&mmmmg dar R«fi«lon to Urteil das 5# ZI» vilaeaats das Otorljo^sgerichts Win von 11# iwitor 1968 wird surUckgevleaen*
tos issciiifsrdtvsrfikhrtn ist gebühren» und auslsfMfrsli dis au$erger£ cfetXlehen tosten triff dar Ziffer«
tos torufungagerieht hat 41# /napruchsberechtiguag tos Klägers nach Artikel VI verastot« seil er
nicht Mts Gründen seiner serbischen letisudilflt« ssotora
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wegen seiner ost i^estresMitsin «er oSwiitiiwgiMOnt stsniimn» )a^f«n4^ totftigtaig verhaftet worden sei« fihtiit hetstigtsis
tos EjUtoft a»d seiner ßpj,tm# habe den ittttfi ithw
A-kfi ^n#f^ der Bswefyeyi tos Generals iftlejlovlo esitsseeehsti
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diese Festst*!1 fs Äuf tatrlotefer 11sheti Gehlst Hefen«
sind sie tor tos Eevisleesfwitot bindend.
Ohne i ^chtalehler tot tos OtorlMtosgerltot die Anwendung tos Artikels VI BEG»*SchlinlG auf Anhänger etoer politischen Widerstaxstohewe^sif vernetot (BGH toi 1969#
§72 Ilr* 53)# öle auf einer etlichen tetriehterlicheß *ür» dlgung der geacMehtlichsis Verbältsils** in Jugoslawien
während der Zeit dvr deutschen Besetzung beruhende» Ausführungen 4«# Berufungsgerichts rechtfertige» gleichfalls nicht die Zulassung der Revision. Angriffe gegen die geschichtliche Würdigung durch den dichter der Teteeehenin-stanz sind vest Bevisicmsgcricht nicht nachprüfbar (mu Rgtf 1965# $11).
En liegt ferner 1» Ver«twortuag»ber#ieh dee fatrioh-ten, welche Zeugen und Sa^wtrstindigen er gehört hat, u» mich mein historisches wisse« zu verschaffen. Eine Versagung rechtlichen Gehörs ist hierin schon deshalb nicht m erbük-ken« weil der Hefang der Beeelseirhehmg durch den Tataach««-rlchter nicht die Frage dam de« KX%er zu gewährend« rechtlichen Gehörs betrifft, er EUger selbst hatte Gelegenheit zur sachlichen Äußerung* Soweit des terufungsgexl cht ten Antrag zur femehaRmf des als Sachverständige» benannten Prof, ör. Matl unberücksichtigt gelassen hat« konst dieser Frage keim reehtsgrundsltzliche Bedeutung zu*
Schließlich kmn sich der Häger auch nicht auf schädigende MaBnaha©» berufen« di« ihn in den an Albanien gefall«« Gebiet durch di# dortige italienische Besatzung*-«acht getroffen haben* Sin Anspruch aus Artikel ¥1 ISO-Schlüße setzt voraus, daß sich der Geschädigte in der Zeit«
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in der gegen ihn unter «er «nicüsaivciitt gesund-
heitsschädigende Maßnahfiien ergriffen worden sind« in Machtbereich #e Kationalsozialisaus aufgehaltea hat (vgl. das zur Veröffentlichung bestimrte Urteil des BGH von 27. So-
vesber 1969 - IX ZR 264/67 ) v Mach den durch das Revision*-gericht nicht nachprüfbaren Feststellungen des Berufungsgerichts zählten die seinerzeit zu Albanien gehörenden Gebiete Jugoslawien* nicht zu dem Herrschaftsbereich des Ka-tioaaXsozialisaus•
M dieser Rsehtslage kann unsrdrtert bleib«», ob dis li>t*chHdlgvingsb«hiJrde berechtigt war, dm Kllgsr nach § 7 BEO den „nspruch «uf EBtschKdtguag xu warsngan.
Bs auch saust ksSns OrOsds ütr dis Zulassung der Ksvisiea rorliegeo (§ 219 Abs. 2 BES), ist dis sofortige Beschwerde xuraekstiwsiseA.
Mai
Zorn