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IX ZB 730/72 B e g o h 1 u s s
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Kläger und Beschwerdeführer,
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Rechtsanwalt Dr
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vor treten durch'die Ba^irlcafinam;direktton in Hünclionf ‘
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Der 2X. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 25« Mrs 1976 durch den Vorsitzenden Richter Mai und die Richter Henkel, Fuchsf Dr« Thursm und Br«* Bang
beschlossen:
••■ Die Bo3Chwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision ixa Urteil des 16* Zivilsenats des Qborlandesgorichts S'IUnchon vom ■ . 20# April 1972 wird surückgcwiesen«
Das Boschwerdoverfähren ist gebühr©»- und 1 ^ auslagenfrei; die außergerichtlichen Kosten '■"■"'■trägt der Kläger# ■ :ii V
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Das Berufungsgericht entnlmt der am 8# Hai 1961 ein-gegangenen Erkläruns dos Klägers* daß durch sie alle noch offenen* mithin di© wirksam angemeldoten und noch nicht erledigten Entschädigungsansprüche, darunter auch di© Ansprüche nach’§5 20 ff BEO, surUckgonomen worden sind« Boi dieser Würdigung wicht dor Tatrichter nicht sum Nachteil des Klägers von clon Grundsätzen sh, die dor Bundesgerichtshof zur Auslegung von Willenserklärungen ($ 133 BGB; für das Bntschädigungsrochts BGH RzW 1971* 515) dargelogt hat«
Im übrigen ist die Auslegung dos Berufungsgerichts nur für diesen Einzolfall von Bedeutung; cio wirft kein© grundsätzlichen Rechtsfragen auf«
Daa Berufungsgericht stellt fast* daß seine Auslegung der Mcloiahmoorklürung mit dem wirklichen Willen des Klägers
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und9 wie die nachfolgendm Ausführungen ergeben, ©uch seines damaligen Bevollmächtigten in Elnklcng ctoht.
Schon deshalb kann die tofechtung vom 26* Hal 1971 odor vom 13# Januar 1971 nach § 119 Abs* 1 BGB nicht durchgrei-len. Im Übrigen wichen dio Ausführungen dos Berufungsgo-richte zu § 121 BGB nicht sum Nachteil dos Klägers von dor llochtsprechung dos Bundesgerichtshofs ab.
Der zurückgenomene Anspruch Konnte nicht gemäß § 189 ö Abs* 1 BGB nachgeaoldot werden (BGH ständig* ihsW 1974, 215)*
Ebenfalls im Einklang fcit der Rechtsprechung dos Bundesgerichtshofs (RaStf 1969# 358; 1971# 570; 1972, 274; 1973#
182; Urteil vom 27. Hovozabor 1975 - IX 2R 51/72, zur Veröffentlichung bestimmt), leimt der Tatrichter eine Angleichung hach Art« IV Kr* 2 BEG-ßchlußG eb*
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