••■ Die Bo3Chwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision ixa Urteil des 16* Zivilsenats des Qborlandesgorichts S'IUnchon vom ■ . Das Boschwerdoverfähren ist gebühr©»- und 1 ^ auslagenfrei; die außergerichtlichen Kosten '■"■"'■trägt der Kläger# ■ :ii V Das Berufungsgericht entnlmt der am 8# Hai 1961 ein-gegangenen Erkläruns dos Klägers* daß durch sie alle noch offenen* mithin di© wirksam angemeldoten und noch nicht erledigten Entschädigungsansprüche, darunter auch di© Ansprüche nach’§5 20 ff BEO, surUckgonomen worden sind« Boi dieser Würdigung wicht dor Tatrichter nicht sum Nachteil des Klägers von clon Grundsätzen sh, die dor Bundesgerichtshof zur Auslegung von Willenserklärungen ($ 133 BGB; für das Bntschädigungsrochts BGH RzW 1971* 515) dargelogt hat« Daa Berufungsgericht stellt fast* daß seine Auslegung der Mcloiahmoorklürung mit dem wirklichen Willen des Klägers Im Übrigen wichen dio Ausführungen dos Berufungsgo-richte zu § 121 BGB nicht sum Nachteil dos Klägers von dor llochtsprechung dos Bundesgerichtshofs ab.
aüu y*** % ]5 067 ABUNDESOERI CHS SH 0 F ’ ■ ■ -■ -'nli • * ' ■ r ■ ■ , ■ > 1 ‘ i ■ V. ^ Vn. v.i :.:.t IX ZB 730/72 B e g o h 1 u s s ln der Entschddigunsasacho Kläger und Beschwerdeführer, • BrosoH&evolliaUcbtlgtort Rechtsanwalt Dr /' / / 1 Freistaat B a y o r n # “ ' ^ vor treten durch'die Ba^irlcafinam;direktton in Hünclionf ‘ Aloxandraotraßö'3f '•; ■';-;a ■* -.1; v.,.. Beklagten und Beschwordogogaor ... ■*, ■ ■ '1. -r ■ ■ - "f 1. . .,-Jv 4-V v i .V i>‘ ,x:.- •U<*/ l-r • l-l •‘<1 / V Jf / -t Os; I Der 2X. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 25« Mrs 1976 durch den Vorsitzenden Richter Mai und die Richter Henkel, Fuchsf Dr« Thursm und Br«* Bang beschlossen: ••■ Die Bo3Chwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision ixa Urteil des 16* Zivilsenats des Qborlandesgorichts S'IUnchon vom ■ . 20# April 1972 wird surückgcwiesen« Das Boschwerdoverfähren ist gebühr©»- und 1 ^ auslagenfrei; die außergerichtlichen Kosten '■"■"'■trägt der Kläger# ■ :ii V c r ü n d e Das Berufungsgericht entnlmt der am 8# Hai 1961 ein-gegangenen Erkläruns dos Klägers* daß durch sie alle noch offenen* mithin di© wirksam angemeldoten und noch nicht erledigten Entschädigungsansprüche, darunter auch di© Ansprüche nach’§5 20 ff BEO, surUckgonomen worden sind« Boi dieser Würdigung wicht dor Tatrichter nicht sum Nachteil des Klägers von clon Grundsätzen sh, die dor Bundesgerichtshof zur Auslegung von Willenserklärungen ($ 133 BGB; für das Bntschädigungsrochts BGH RzW 1971* 515) dargelogt hat« Im übrigen ist die Auslegung dos Berufungsgerichts nur für diesen Einzolfall von Bedeutung; cio wirft kein© grundsätzlichen Rechtsfragen auf« Daa Berufungsgericht stellt fast* daß seine Auslegung der Mcloiahmoorklürung mit dem wirklichen Willen des Klägers * tt \ *3- und9 wie die nachfolgendm Ausführungen ergeben, ©uch seines damaligen Bevollmächtigten in Elnklcng ctoht. Schon deshalb kann die tofechtung vom 26* Hal 1971 odor vom 13# Januar 1971 nach § 119 Abs* 1 BGB nicht durchgrei-len. Im Übrigen wichen dio Ausführungen dos Berufungsgo-richte zu § 121 BGB nicht sum Nachteil dos Klägers von dor llochtsprechung dos Bundesgerichtshofs ab. Der zurückgenomene Anspruch Konnte nicht gemäß § 189 ö Abs* 1 BGB nachgeaoldot werden (BGH ständig* ihsW 1974, 215)* Ebenfalls im Einklang fcit der Rechtsprechung dos Bundesgerichtshofs (RaStf 1969# 358; 1971# 570; 1972, 274; 1973# 182; Urteil vom 27. Hovozabor 1975 - IX 2R 51/72, zur Veröffentlichung bestimmt), leimt der Tatrichter eine Angleichung hach Art« IV Kr* 2 BEG-ßchlußG eb* ".Mal Shchs .** t ** ,\H I