BGH · IX ZB 663/68 vom 14.10.1969
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Bei der vergleichenden Berechnung nach Art. III Nr. 4 Abs. 2 BEG-SchluBG ist von der Höhe der festzusetzenden Rente auszugehen. Da bei Renten uit einen Monatsbetrag unter 100 DM die Mindestrente nach § 95 Abs. 2 BEG festzusetzen ist und sich diese durch das BEG-SchluBG nicht erhöht hat, ist insoweit ein neues Rentenwahlrecht auch dann nicht gegeben, wenn sich der errechnete Rentenbetrag nach § 33 der 3» DV-BEG erhöhen würde. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat unter Mitwirkung des Senatspräsidenten Mai und der Bundesrichter von der Mühlen, Zorn, Dr. Woesner und Henkel in der Sitzung vom 14. Das Berufungsgericht hat ein Rentenwahlrecht des Klägers nach Art. III Nr. 4 Abs. 2 BEG-SchlußG verneint, weil sich die ursprünglich nicht gewählte Entschädigung auf Grund der Änderungen in Art. I dieses Gesetzes nicht erhöht habe. Die Neufassung des § 95 Abs.3 BEG berühre deshalb die für den Kläger in Betracht kommende Mindestrente nicht. Bei der nach Art. III Nr. 4 Abs. 2 BEG-SchluBG neu eröffneten Rentenwahl kann daher Ausgangspunkt der vergleichenden Berechnung inner nur die Höhe der tatsäch- Da nach den Feststellungen des Berufungsgerichts die Voraussetzungen des § 93 Abs.3 BEG nicht vorliegen, hat sich durch das BEG-SchluBG die Rechtslage zugunsten des Klägers nicht geändert. DV-BEG berufen; denn der nach § 33 der 3* DV-BEG errechnete Rentenbetrag ist nur ein Berechnungs element, das sich im Falle der Mindestrente nach £ 93 Abs. 2 BEG auf die Höhe der festzusetzenden und auszuzahlenden Rente nicht auswirkt.