fljuuuLt da Klägerin hat la Ihrer Oaaundhaltaaohadaaaaaoha gegen a ln dla Klag# abweisende* Urteil daa Landgarlohta fristgerecht Berufung eingelegt. Xhra BerufungebegrUndung lat arst nach dar Bagrtlndungafrlat elngegangen» Deahalb hat das Kaaaergerlcbt dla Berufung verwarfen. April 1969 zugoatellten BaachluS, durch den das Kannergerloht die Berufung verworfen hat, rlchtat sieh dla a* 19. Vieder-elneetzung la dm vorigen Stand vagen der Vere&uauag dieser Friat kann dar Kllgarla nicht arteilt vardan. Das Xamargarleht hat dan Viederelnaetzungssntrag an dar VersSunung dar dafür geltenden zweiwöchigen Frist (§ 209 Aba. 1 BEO, $ 234 Abs. 1 ZPO) scheitern lassen, die nach seiner Ansicht alt den Eingang daa die verspätete Berufungseinlegung offenbarenden Eapfangsbekenmtnleaes ln dar Kanslei der FrozeQbevollaSchtlgten der Klägerin zu laufen begonnen habe. Venn er das - ohne einen durch den Einzelfall auagelOstaa besonderen AnlaO - trotzdea tut, braucht er sich daa zurüokkoanende Eapfangsbekeimtnls, daa nur vorsorglich dos Slngangadatua des Schriftsatzes bei Gericht fasthalten soll, nicht Vorlagen au leasen. <t*lwr nicht schon deshalb von Um verschuldet, well er ein derartig«* EapXangsbekeaatnls aloht elngesehen und dabei die FrIst#Inhaltung geprüft hat* So war es hier. Daher hat dl« Frist für den Wledereinaetsungsantrag nicht bereits ln den Augenblick, als das Fnpfangabeksnntnis in seiner Kans-lel einging, sondern erst alt der Zustellung des Verwert Xuagsbssehlusses sn 19* April 1969 au laufen begonnen. Din Wieder*Insetzungsgrund in Sion« des 5 273 Abs* 1 ZPO liegt aber nicht vor* Die Fristversäumung ist durch eine unzureichende Fristkontrolle srnOglicht worden* Rach der ständigen Rechtsprechung dos Reichsgerichte und des Bundesgerichtshofs hat ein Rechtsanwalt di* SuOerat* ihn suuutbar* Sorgfalt dann nicht beobachtet, wenn er nicht dafür Sorg* trögt» daß ein* ständig* Kontrolle Uber die tatsKchlieh* Wahrung der eingetragenen Fristen auageUbt wird. Dar Beschluß dos Bundesgerichtshofs von 11* Januar 1996 '■» ZX ZB 22/93 • hält aa unter ausdrücklichen Hinweis auf di* gesichert* Rechtsprechung, daß erst dl# Erledigung der Verfügung di* lSaobung der notierten Frist rechtfertigt, fUr zulässig, daS dar BUrcworstaher dl« ln Friatenkalender eingetragene Notfrist dann lsaeht, wann das cur Wahrung dar Frist haatiant* SehrlftatUok rechtzeitig von Rechtsanwalt unterzeichnet und von BUre postfertig gesucht word« ist. Eine Wiedereinsetzung ln den vorigen stand scheidet schon deshalb aus, weil nicht vorgetragen und glaubhaft geaacht werden lat, das die Pro-seSbevollnSehtigten der Klägerin Vorkehrungen gegen eine • wie hier * vorzeitige Laschung der Kontrollf rieten ge* treffen hatten.
2487 08 7 J BVHDBSQERICHTSH 0 t' '■ ■V.3 2» 660/69 BE SCHLOSS In dar EfetsohldlgimgaMcha Edith M KL>rla und Baachvardaftllirnrin, - ProsaBbarallalehticta i RaohtsaauBlta ttnA ftgtn Laad 1 i r I t n • vartrataa durob dan Saaator JfUr Xanaras, Barlla 51, Plata ft'jf t'n: '":H T;\- i •• . I Saklaftan und Baaohwardagagnar '' ■’ " . ' ■’ , *1* i * I Dar XX. Zlvileeoat Am Bundaegerlthtsbofs hat untar Mitwirkung dan S«MtiprtiU«ta Hal «ad dar huadasrlehtar j XMkaX« Puchs, Or. Thi— and Portaana v ; '. ■■■ ■! ■ i ln dar Sitmng vm 11* MU 1971 | basablasseai ' | I •. • • i I ir, » V' " j if j i • Ola Baaalnrarda dar Xllgerla gegen dan BeechluO daa 19* Zivilsanata daa Kaaaergarlohts la Berlin 10. Kira 1969 wird surOekgevlasaa. *' ' i ds Baaobwerdevarfahren 1st gebOhren» und aus-lagenfrelt dla «adargerlohtllahaa Kaataa tilgt - dla Klägerin. * . ‘ '■%> ’ ‘ ** V • *, > t fljuuuLt da Klägerin hat la Ihrer Oaaundhaltaaohadaaaaaoha gegen a ln dla Klag# abweisende* Urteil daa Landgarlohta fristgerecht Berufung eingelegt. Xhra BerufungebegrUndung lat arst nach dar Bagrtlndungafrlat elngegangen» Deahalb hat das Kaaaergerlcbt dla Berufung verwarfen. Darauf hat dla Klägerin sundehat ua Wlederelaaet» auag ln daa vorigen stand «agaa dar VaraSuauag dar Baru» fungsbegrttndungafrist gebeten. Zur BegrOnduag bat ala vor» getragen und glaubhaft geaacht. Raahtaanvalt als Saohbaarbaltar la dar Kaaxlel lhrar ProxeflhevollaSoh-tlgtaa haha dla BerufungabegrOndung raabtsaltlg dlktlart. ■ 4 & i • J * Seine Sekretärin hate den Schriftsatz as 20» Februar 1969 geschrieben uadi ihn wegen Verhinderung des Rechtsanwalts an aalten teg in die Postnappe daa Rechtsanwalts Dr# sur teterschrift gagateni dlaaar hate dan Schriftart* an aalten teg untarxaidmat# Daraufhin haha dar Sachbearbeiter» Rechtsanwalt an Freitag» das 21» Februar 1969» aina auf den 22# Februar 1969 notiert* Kontrollfrlst in dar Erwartung ahgezeieh* netv dar Schriftart* aal an 20# Februar 1969 abgeaandt worden• Entgegen dar auf strikter Weisung und regelnSßl-gar Überwachung beruhenden Übung der Kanalei aal die an 20# Februar 1969 von Rechtsanwalt Dr# Unterzeichnete BerufungabegrUndung Jedoch nicht angehend postfertig genacht uni dar gut geschulten und zuverlässigen BUrovor-steherin sur Abaendung vorgelegt worden# Es sei beute nicht foatsuatellonf welche Bürokraft (drei Lehrlinge, vier Sekrets rinnen) oa zwischen 20# und 24# Februar 1969 verschuldet hatef daß der Sohrifteats weiauagavldrig der Bürovorateherin nicht vorgelegt worden sei# Erat durch die Zustellung des Yerwerfungateachluaaea an 19# April 1969 hate nan anhand eines der terufungategründung beigefügten» von JCaanergerlcht unter den 29# Februar 1969 abgeateupel» tan und sodann in der Kanzlei su den Akten genonnenen Enpfangatekenntnlaaea festgestellt» daß die Berufungen tegrUndung su apst bei Gericht eingegangen sei# Dieses Enpfangabekanntnla sei den aachtearbeitenden Rechtsanwalt D#IP~DggB nicht vorgtlegt wordan# Derartige Enpfange-tekenntniaae dienten in der Kanalei nur der vorsorglichen leathaltung des Da tuna und wurden allgenein nicht vorgelegt» sondern von Büro su den Akten genossen» Das Kanaergerlcht hat duroh Beschluß von 29» Kai 1969 den Miodarelnsotsuttgsantrag surOokgowloaan» wail er sieht rechtzeitig gestellt werden sei# Ogen den an 19. April 1969 zugoatellten BaachluS, durch den das Kannergerloht die Berufung verworfen hat, rlchtat sieh dla a* 19. Oktober 1969 elagegangene sofor-tlga Beschwerde. da Klägerin erstrebt dealt dla Aufhebung das Beschlusses und dla Viederelnsetzung i« da« vorigen Stand. Daa Rechtsmittel lat atatthaft ($ £09 Aba. 1 BEG, $ 919 b Aba. £ ZPO, $ 221 Aba. 1 BEO), raefatsaltlg elnge-lagt, abar nicht begründet. da alt daa 24. Februar 1969 abgelaufsnt Friat tur Begründung dar Berufung (5 209 Aba. 1 BEO, 5$ 919 Aba. 2, 222 Aba. 2 220) lat ua a Inan tag varsSunt vordem. Vieder-elneetzung la dm vorigen Stand vagen der Vere&uauag dieser Friat kann dar Kllgarla nicht arteilt vardan. Das Xamargarleht hat dan Viederelnaetzungssntrag an dar VersSunung dar dafür geltenden zweiwöchigen Frist (§ 209 Aba. 1 BEO, $ 234 Abs. 1 ZPO) scheitern lassen, die nach seiner Ansicht alt den Eingang daa die verspätete Berufungseinlegung offenbarenden Eapfangsbekenmtnleaes ln dar Kanslei der FrozeQbevollaSchtlgten der Klägerin zu laufen begonnen habe. Dan Varnag der Senat ln dleaer Allgeaelnheit nicht «1 folgen. Za baatsht keine Verpflichtung fUr einen Rechtsanwalt, sieh stets dos rechtzeitigen Eingangs frist-gebundener Schriftsätze bei Gericht durch dla Beifügung eines an Iba zurückzusendenden Eapfangsbskeimtalsses zu vergewissern. Venn er das - ohne einen durch den Einzelfall auagelOstaa besonderen AnlaO - trotzdea tut, braucht er sich daa zurüokkoanende Eapfangsbekeimtnls, daa nur vorsorglich dos Slngangadatua des Schriftsatzes bei Gericht fasthalten soll, nicht Vorlagen au leasen. Seine ttakeant-aia von den verspätete« Kingeng «Inas Schriftsatzes 1st / L; * 9 - <t*lwr nicht schon deshalb von Um verschuldet, well er ein derartig«* EapXangsbekeaatnls aloht elngesehen und dabei die FrIst#Inhaltung geprüft hat* So war es hier. Daher hat dl« Frist für den Wledereinaetsungsantrag nicht bereits ln den Augenblick, als das Fnpfangabeksnntnis in seiner Kans-lel einging, sondern erst alt der Zustellung des Verwert Xuagsbssehlusses sn 19* April 1969 au laufen begonnen. Der an 28. April 1969 elagegangan# Viederelnaetsungaantrag ist fristgerecht gestellt worden. Din Wieder*Insetzungsgrund in Sion« des 5 273 Abs* 1 ZPO liegt aber nicht vor* Die Fristversäumung ist durch eine unzureichende Fristkontrolle srnOglicht worden* Rach der ständigen Rechtsprechung dos Reichsgerichte und des Bundesgerichtshofs hat ein Rechtsanwalt di* SuOerat* ihn suuutbar* Sorgfalt dann nicht beobachtet, wenn er nicht dafür Sorg* trögt» daß ein* ständig* Kontrolle Uber die tatsKchlieh* Wahrung der eingetragenen Fristen auageUbt wird. Es ist erforderlich, alas Kontrolle darüber zu besitzen, ob dl* Berufung*begrUndung wirklich hinausgegangen ist (BCH LH ZPO $ 232 Nr. 221 KJV 1993, 1023 n.w.N.)* Dar Beschluß dos Bundesgerichtshofs von 11* Januar 1996 '■» ZX ZB 22/93 • hält aa unter ausdrücklichen Hinweis auf di* gesichert* Rechtsprechung, daß erst dl# Erledigung der Verfügung di* lSaobung der notierten Frist rechtfertigt, fUr zulässig, daS dar BUrcworstaher dl« ln Friatenkalender eingetragene Notfrist dann lsaeht, wann das cur Wahrung dar Frist haatiant* SehrlftatUok rechtzeitig von Rechtsanwalt unterzeichnet und von BUre postfertig gesucht word« ist. Rechtsanwalt hat di* notiert* Frist aa 21* Februar 1969 allein deshalb gelöscht, weil er den von Rechtsanwalt Br* B^^ au unterzeichnenden Behriftaats na Vortag# diktiert hatte. Kr hat hlaalahtlioh I • f / aller ««ltirn Notwendigkeiten - der Sohrifteats aunts Recht oamralt Dr, xur ttrtsrechrift vorgelegt und von diesen unterzeichnet» aodaiu durch das Personal poatfartig gesucht, dor BUrovoratehorin vorgelegt tad ahgosondt worden - auf die Übung dor Kanzlei vertraut. Oh die Fro* zcSbevolladehtigUa fUr dieaea Verschulden dos von dor Klägerin nicht beauftragten Rechtsanwalts einxutretea haben, kann offanbleiben. Eine Wiedereinsetzung ln den vorigen stand scheidet schon deshalb aus, weil nicht vorgetragen und glaubhaft geaacht werden lat, das die Pro-seSbevollnSehtigten der Klägerin Vorkehrungen gegen eine • wie hier * vorzeitige Laschung der Kontrollf rieten ge* treffen hatten. Des nuQte der Sonnt herOokeiohtigen. (BGH LM ZPO S 234 Kr. 1). Des Xeanergericht hst «ln Berufung daher in Krgsb» nie an Recht verwerfen. Darauf, ob das Berufimgsgarlcht rarpflichtst govasan «9ro* dl« ProzaßbavollnSehtlgtan alsbald von »«rspltaten Eingang dar BarufungsbegrUndung zu benachrichtig««, könnt as bal diasar Sachlag« nicht ani auch «ln rechtsaltig g«-atalltor Wledaralnsatzungsantrag hatt« «rg«bnislos blaibaa aüssen, da angesichts dar nangalhaftan Kontrolle Ober di« tatsächlich« Einhaltung dar Friatan «in Wiadaralnaatswnge-gnmd nicht «arliagt*