BGH · IX ZB 658/68 vom 28.10.1969
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(Sg|A)f Canada, Klägerin und Beschwerdeführerin , Bs bedarf keiner Entscheidung» ob das Berufungsgericht die Fltlchtlingseigeisschaft der Klägerin zu Recht verneint hat* Desei das Urteil wird durch die Erwägungen getragen» alt denen das Berufungsgericht einen verfol-gungshedtagten Gesundheitsschaden als nicht feststellbar bezeichnet hat« Diese medizinischen Erwägungen gehören dm Tatsachengebiet an» lassen keinen Rechtsfehler erkennen und werfen kein© ungeklärte Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung auf, auch keine solche Frage verf&hrensrechtlieher Art* intgegen der Meinung der Beschwerdeführerin feat d&& Berufungsgericht die Grundsätze beachtet# lit nach dar Rechtsprechung 4«8 Bundesgerichtshofs (&*w 196©# 121 Mr. 13) für die EsitacMdigtmgafahXgk^it eines Cesundheits-Schadens maßgebend sind, der durch eine von einen auelüadischen Staat durchgsführte Vreihöltsentzie-hung verursacht worden ist. ein ursächlicher Zu3aamenhang zwischen den Leiden der diggerin und der Verfolgung nicht wahrscheinlich sei, in zulässiger eiss (BGH R*w 1967# 426 Mr. 30) auf das Gutachten des berstenden Arztes der £&tschädigungsbehbrde Pr. gestützt# sich jedoch auch »it den Angaben der Klägerin und dm Inhalt der Bescheinigung aas Arztes Pr. vom 13. Ohne erfolg nacht die Beschwerdeführerin geltend, das Berufungsgericht habe aufgrund eines nicht vollständigen Gutachten* entschieden, nämlich des Gutachtens des Vertrauensarztes Or. H^Hp* Dieses Gutachten hat das Berufungsgericht seiner Entscheidung nicht zugrundegelegt* Für die weitere Rüge 4er Beschwerde-führerin# das Berufungsgericht habe sie alt allen weiteren Beweisautritten ausgeschlossen# ist angesichts des olgenen Vortrags der Klägerin im &eru-fungsreefetszug kein Raun. Cie Klägerin hatte selbst erklärt# die Manhaftaaehung der sie früher behancieln-den Ärzte sei zwecklos# da diese offensichtlich nicht »ehr lebten.