Der Kläger beanspruchte 1955 unter andere« Tntsohädi-gung ftlr tosundheitaachadeiu Hachde® ihn die Entschädigung*« behdrto nur Ergänzung seines Vortrags und zur Vorlage ärztll~ eher Atteste aufgefordert hatte, nah« er 1« Juni I960 ton An» trag zurück, well er nicht in der tage sei, die Auflegen zu erfüllen« Zs November 1965 focht er den ^Vorsicht*, tav« *die RüctoahsNs* unter Berufung auf Art« IV Hr. 2 BEG«SehluGG an und stützte später die erneute Anmeldung auch auf $ 189a Aba, 1 BEG* Hach Ermittlung des medizinischen Sachverhalts entschied die Entsohädlgungsbahürde durch Bescheid vom 3« August 1970 sachlich Über den Anspruch^ sie gewährte ein Heilverfahren und setzte 5.051,11 IM Kapitalentschädigung fest« Die Zulässigkeit des Antrages 1st nicht ausdrücklich fsatgestellt« ö&fe BeruXuögE^ericht verneint ein Hecht wr cmeutm An» melduxig des surücfcgenesrsjenen Ansprüche nach § 109« Ahe. 1 BEG und auf AnglEichung nach Art. IT Kr. 1 Ahe. 1a, Nr. £ BEG durch dl© sachlich© Entscheidung der Behörde über den Anspruch koaae nicht ln 8e-tracht, weil es sieh ua dl© abenaölig© Anmeldung eines früher bereits baseichneten Anspruchs handle, ms nicht nach § 189 BEG, sondern nach 5 139a Abs. 1 BIG zu beurteilen sei* Sinn# des § 13$ Abs.3 Satz 2 B®3, wenn sie euch für den Antragsteller erkennbar nur deswegen über einen curUekgenomexten Anspruch sachlich entscheidet, mil sie dessen erneut# Anscldung nach f 189« Abs* 1 BEß oder nach de» Überleitung*« und iWngleichungsvorschriften in Art. Ill Hr. 1-4, IV BEG-Schlußü für zulässig hält (vgl. B#r Klager hat sich nur auf § 189* Abs. 1 BBG und Art, IV Nr. 2 üEG»3oltluSG berufen $ ite gegenüber erwog dis Entschädi-gungshehörde lediglich die Anwendung des § 189a Abs. 1 Biß, M gibt keinen Anhalt dafür, daß sie bei» Kläger vor ihrer iäatsoheldung die Vorstellung geweckt haben könnte, der Antrag sei unter den Gesichtspunkt der Wiedereinsetzung in die voraauate Antragsfrist (f 189 Abs. 1 und 3 BEG) zulässig.
Entscheid.-Sarnrr d. Senats 0 R 7 !' 1 tc o U 058 T T T TT O i < E S GERICHTS!! OF [A ZB 650/72 BESCHLUSS l:a d&r Sntach&dljgwgstoGhfi 3traße :vi uad 3ee?chwe rde.flllimr, <• j/i;-*oaö^b®volIia>loutter 1 Dr. Land Berlin# vertreten durch dan Senator £ür Inner««, Berlin 30, notMa«tr Strafe 1&6f Beklagten und Daaohwerdegagner D#r 18, Zivilsenat des Bwtosgerichisho.fs hat am 18. M&rz 1975 torch die Richter Dr* fhvmm9 Z&m9 Henkel, V*ortmmn und Dr. Jjmg beschlo&scru Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung tor Revision Im Ui'teil des ?0. Zivilsenats tos Kamaergerichts voia 5* Januar 1972 wird zurüekgawiesen. Des Beachwertoverfahren 1st gefcUhren- und auslagenfrei; die auBergerichtl tchen Kosten trägt tor Kläger« G r ü n d s Der Kläger beanspruchte 1955 unter andere« Tntsohädi-gung ftlr tosundheitaachadeiu Hachde® ihn die Entschädigung*« behdrto nur Ergänzung seines Vortrags und zur Vorlage ärztll~ eher Atteste aufgefordert hatte, nah« er 1« Juni I960 ton An» trag zurück, well er nicht in der tage sei, die Auflegen zu erfüllen« Zs November 1965 focht er den ^Vorsicht*, tav« *die RüctoahsNs* unter Berufung auf Art« IV Hr. 2 BEG«SehluGG an und stützte später die erneute Anmeldung auch auf $ 189a Aba, 1 BEG* Hach Ermittlung des medizinischen Sachverhalts entschied die Entsohädlgungsbahürde durch Bescheid vom 3« August 1970 sachlich Über den Anspruch^ sie gewährte ein Heilverfahren und setzte 5.051,11 IM Kapitalentschädigung fest« Die Zulässigkeit des Antrages 1st nicht ausdrücklich fsatgestellt« ö&fe BeruXuögE^ericht verneint ein Hecht wr cmeutm An» melduxig des surücfcgenesrsjenen Ansprüche nach § 109« Ahe. 1 BEG und auf AnglEichung nach Art. IT Kr. 1 Ahe. 1a, Nr. £ BEG« GchlttBG, Seine Erwägungen «timen alt der ständigen Recht« epreohung des Bundcsgerlchtshofc seit den ürteilen RkK 1969, 275 i 353$ 505 Pr. 52 überein. Insoweit beanstandet dl© B©» eelwerde Bimifim^surteil auch nicht. Sie wendet sich gegen die Auflassung des Berufuagsge« richte, eine die Gericht© bindsnde stillschweigende Wiedereinsetzung nach ? 139 Abs. 3 Ss.tr £ BEG durch dl© sachlich© Entscheidung der Behörde über den Anspruch koaae nicht ln 8e-tracht, weil es sieh ua dl© abenaölig© Anmeldung eines früher bereits baseichneten Anspruchs handle, ms nicht nach § 189 BEG, sondern nach 5 139a Abs. 1 BIG zu beurteilen sei* Die gegensätzlichen Standpunkte in der Rechtspreehung zu dieser Frag# (vgl, BGH RsW 1973» 119 Hr. 33 i) reahtfsrtlgsn die Zulassung der Revision nicht. Die Behörde gewährt keine Wiedereinsetzung jbs. Sinn# des § 13$ Abs. 3 Satz 2 B®3, wenn sie euch für den Antragsteller erkennbar nur deswegen über einen curUekgenomexten Anspruch sachlich entscheidet, mil sie dessen erneut# Anscldung nach f 189« Abs* 1 BEß oder nach de» Überleitung*« und iWngleichungsvorschriften in Art. Ill Hr. 1-4, IV BEG-Schlußü für zulässig hält (vgl. BGH RsW 1973* 393). B#r Klager hat sich nur auf § 189* Abs. 1 BBG und Art, IV Nr. 2 üEG»3oltluSG berufen $ ite gegenüber erwog dis Entschädi-gungshehörde lediglich die Anwendung des § 189a Abs. 1 Biß, M gibt keinen Anhalt dafür, daß sie bei» Kläger vor ihrer iäatsoheldung die Vorstellung geweckt haben könnte, der Antrag sei unter den Gesichtspunkt der Wiedereinsetzung in die voraauate Antragsfrist (f 189 Abs. 1 und 3 BEG) zulässig. iJlii Junel VAf-J t i» Ch* I £v •*. sÄ^fr» X hen ißt Xür die /omahae» auch nicht. Uator »olcheft üfciätln* die I^Qtachädigungöb^Wrd» habe V i ödere ln* ©t zung nach 5 lot Abs. 3 Satg 2 BES gf*v!*hrt kein Raum. CrrundaHtslicIm Rechtsfragen eind ln cj£öfs<im Zusammenhang nicht zu entscheiden. Henkel