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BGH · IX m 624/7

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IX m 624/7

bi» Beschwerde das Klägers gegen di» Miehtsa» lassung dar ttwiuoa ia Urteil des 9, livll- sun schaden m Körper oder demskihelt ms Fragebogen a, bat t» sorgfältige Ausfüllung, Vorlage von BeiMndlimgeberlQbten und lückenlose 0i# m& Mtwrt^t® £*mrärt Ein m 19* Mära 1964 ei^egangexier Antrag der OltQ auf &»t*chäkiigung mgm ß&h&äma m Körper ©der Oeaundheit für dm Kläger unter tofechtasag der JBrkläruag voa 14* Oktober 1965 blieb bei der Behörde und in beiden Vor ins tarnten ohne Erfolg* Die Beschwerde macht geltend» der 1954 angebrachte Antrag auf Entschädigung m Oeaundheitsschaden eel noch anhängig* Wege» der an anderer Stelle des Berufungsurteils getroffenem Feststellung» der Higer hebe eioh an die Anmeldung dee Ctesmdheitaschsdems me den «Fahre 1954 nicht mehr erinnert und die WO habe von dieser Anmeldung keine Kenntnis gehabt» wendet eie sich gegen die Auslegung» mit der trtflSruni vom 14» Oktober 1963 sei dm angemeldete Oe-mmähiaXtssohMmammjrmh smückgenocmfi worden* Dieser Angriff auf die Auslegung der Erklärung* sur Begründung einer Revi»ionszul«Mieung ungeeignet» geht fehl» Nach dm Anmeldung dee Ansprüche auf Entschädigung für Scheden an Körper oder Gesundheit beend die geschildert« Antwort der Bevollmllch-tigten auf die Aufforderung» dm tosundheitsschaden *u schildern und zu belegen» dm objektiven Ertt&rungswert einer Antregsrücknahne» SUM RaW 1969* 275 Ran Oeeietotspunkt heraus, as sei derjenige nicht ecttutswürdig, dar »Ich bereits sweiaal ait des» Anspruch befaßt habe, nkalich bei der Anmeldung und bei der RUefcnataae. ftui diese» Gesichtspunkt beruht die genannte aataeheldiiag des Senats aur Nichtanwendung des 4 IAO & BEC* nach nicht; #r unterstützt sie mir« Xa übrigen trifft er *u©h 4mm zu» vmm Bin in« tr&ggteXXer «ein« früher#, trat# Befessuuf mit 4m in« spruch bei dessen Anmeldung später vergißt und bei der zweiten BBfmmmg erklärt, dm inapriioh nicht erheben zu woüm* die Beschwerde sich nicht. Zur frage der Angleiehung geht der Berufungeriohter von der Heefatspreehung das Bundesgerichtshof« zur entsprechenden Anwendung des Art, ZV Nr. 2 in Verbind«»* ait Nr, 1 Aba. 1 a BkoOehluSG bei einer regelnden ftttotashss aus und veratdüt nicht ge» gen die ineeweit sufgeetellten fteobtsgrundeätae.

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Volltext der Entscheidung

2370 027
Entscheid.-Sammle. d. Ssnots
BUNDESGERICHTSHOF
IX m 624/7B
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 Om ix. 21iUNMt des äundeegerichtaho?» bat m 31. xar* 1977 durch den Vorsitzenden lUchter Hai und die iliohtar Henkel, Puchs, £*• Thus® und Portmaan
 beschlossen«
bi» Beschwerde das Klägers gegen di» Miehtsa» lassung dar ttwiuoa ia Urteil des 9, livll-
senats de» »iansastisefceu öbarlandei^erlötit* au dasburg von 4» Juli 1973 wird awttokge-wlessn.
Da» B»«Kdw»rd»v»rt»lHW ist gebühren- und an»-
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 der Kläger«
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ßar 1913 geberene
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sandte dl» BetiSrd# dar bevollmächtigten URO m 4. Oktober 1963
sun schaden m Körper oder demskihelt ms Fragebogen a, bat t» sorgfältige Ausfüllung, Vorlage von BeiMndlimgeberlQbten und lückenlose	0i#	m&	Mtwrt^t®
unt*r d«m 14» Oittdittr 1963 t
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 Ein m 19* Mära 1964 ei^egangexier Antrag der OltQ auf &»t*chäkiigung mgm ß&h&äma m Körper ©der Oeaundheit für dm Kläger unter tofechtasag der JBrkläruag voa 14* Oktober 1965 blieb bei der Behörde und in beiden Vor ins tarnten ohne Erfolg*
üas i^rutUogsurtetl v«mUllt unter keinen der ln § 219 Ab«. 1 um genannten üesichtepunkte die Mssemg der Hevi-eien«
Die Beschwerde macht geltend» der 1954 angebrachte Antrag auf Entschädigung m Oeaundheitsschaden eel noch anhängig* Wege» der an anderer Stelle des Berufungsurteils getroffenem Feststellung» der Higer hebe eioh an die Anmeldung dee Ctesmdheitaschsdems me den «Fahre 1954 nicht mehr erinnert und die WO habe von dieser Anmeldung keine Kenntnis gehabt» wendet eie sich gegen die Auslegung» mit der trtflSruni vom 14» Oktober 1963 sei dm angemeldete Oe-mmähiaXtssohMmammjrmh smückgenocmfi worden* Dieser Angriff auf die Auslegung der Erklärung* sur Begründung einer Revi»ionszul«Mieung ungeeignet» geht fehl» Nach dm Anmeldung dee Ansprüche auf Entschädigung für Scheden an Körper oder Gesundheit beend die geschildert« Antwort der Bevollmllch-tigten auf die Aufforderung» dm tosundheitsschaden *u schildern und zu belegen» dm objektiven Ertt&rungswert einer Antregsrücknahne»
Entgegen der Auffassung der Beschwerde kam die aus der Rücknahme des allein noch schwebenden Antrags absuleitende Rechtsfolge» daS eine flaohau&dung gemäB $ 189 a Bgß sus-soheidei (MH RaW 1969* 275)» nicht deshalb entfallen» weil der Kläger Mer der Briairemde» ohne Erinnerung an die frühere Ammelctißig oder in Unkenntnis von ihr» mir eine Ersterklirung im Sinne der Uichterhetoung eines Anspruchs habe abgeben wol-len* Die Beschwerde stellt ms der Begründung des Urteils
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SUM RaW 1969* 275 Ran Oeeietotspunkt heraus, as sei derjenige nicht ecttutswürdig, dar »Ich bereits sweiaal ait des» Anspruch befaßt habe, nkalich bei der Anmeldung und bei der RUefcnataae. ftui diese» Gesichtspunkt beruht die genannte aataeheldiiag des Senats aur Nichtanwendung des 4 IAO & BEC* nach	nicht;	#r	unterstützt
 sie mir« Xa übrigen trifft er *u©h 4mm zu» vmm Bin in« tr&ggteXXer «ein« früher#, trat# Befessuuf mit 4m in« spruch bei dessen Anmeldung später vergißt und bei der zweiten BBfmmmg erklärt, dm inapriioh nicht erheben zu woüm*
die Beschwerde
 sich nicht. Das Berufungsgericht sieht richtig, daß eine die Gerichte bindende stillschweigende Wiedereinsetzung ausschelden suS» Nur ein sachlich entscheidender Bescheid, nicht aber die blöde SaoMbehandlung könnte sie gewähren (8GH RsW 1970, 314), und nach regelnder HUckname scheidet aie vollends aus (BG»l R*W 1970, 60 Sr. 18). Zur frage der Angleiehung geht der Berufungeriohter von der Heefatspreehung das Bundesgerichtshof« zur entsprechenden Anwendung des Art, ZV Nr. 2 in Verbind«»* ait Nr, 1 Aba. 1 a BkoOehluSG bei einer regelnden ftttotashss aus und veratdüt nicht ge» gen die ineeweit sufgeetellten fteobtsgrundeätae.
Mu Bemtiswerdv bleibt daher» da amah amatig© smmb» trrsPh- mA mfeehtUBgereohte Xehlaa» otoa e-rfolg.
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