Klager und Beechwerdegegner Der IX* Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 20» Hal 1980 durch dan Vorsitzende» Richter Hal und die Richter Fuchs» Forfeaann» Dr# taug und Gärtner tinnnhlftnini Hiebt- Sein Urteil weicht nicht von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshöfe ah und wirft keine ungeklärten Rechtafragen auf.Wenn eia Bescheid oder Vergleich widerrufen wird* weil sieh nachträglich faereueetellt. 2ur Entscheidung (Iber eine Klage» mit der dieser Anspruch nach Entschddigungsbewilli-guag durch Bescheid oder Vergleich eusnShasweise la Wege dar Leistungskiege verfolgt werden zau8, veil die la § 2Q3 BEO vorgesehene Vollstreckung aus den Viderrufs-und Rückfordenmgsbeacheid auf Schwierigkeiten Staat» Ob die gerichtliche Mtintectog ln tim Rechtsstreit nach § 212 BEO aut Aufhebung oder Abänderung da» Widerrufs- und RUekforderungs-bescheids durch Erhebung einer Widerklage oder nach Unanfechtbarkeit dieses Bescheids durch eine gesonderte Klage erfolgt» 1st für die Frage der Zulässigkeit der Klage und des zur Entscheidung berufenen Gerichts ohne Belang» Der Berufungsrichter stellt» sachverständig beraten» tost» da0 nach israelische» Recht der Rückforderungabe* scheid für die Durchsetzung des Anspruchs nicht verwertbar sei» ln Israel sei eiste Zwsngavollstiraskung ms ausländischen titeln nur dann isöglich» wenn es sich um Urteile handele; die in Vorproseö ergangene gerichtliche Entscheidung habe keinen vollstreckbaren Inhalt» ftit dieser Begründung bejaht er das Rechtsschutxinteresse ebenfalls ln übemiastiABung mit der Rechtsprechung de» Bundesgerichtshofs (BGH aaOf Urteil von 30* Hoveober 1978 - XX ZR 50/74)* Ob di» von dar Baseboard# erhobene Beans tending als Rüge da» Verfahren» bei dar Feststellung da» ausländischen Rächt» an sich zulässig (vgl* BGH R»W 1974» 243 Kr* 9i BGH JM ZPO § 295 Hr* 2) odor oh di» Rüg» schon dashalh nach §§ 549» 582 ZPO unzulässig 1st» voll der Angriff in Wahrheit den Ergebnis de» Verfahren» hei der Feststellung de» ausländi-schon Hechts gilt (vgl* BGH RaW 1974» 243 Hr* 9} 1976» 80*
Entscheid.-Sammic. d. Senats sJ BUNDESGERICHTSHOF TX ZB 994/77 BESCHLUSS in der HtatiiehHdlgiinggeeche Irene T SHHHI geh* SflBB Street# A^B/Israel# - ProraSbevolladehtigter* Beklagte und Beschwerdeführerin# Rechtsanwalt Vr0 gegen Land Nordrhein ~ Westfalen# vertreten durch die Landesrentenbehdrde Nordrhein-Westfalen trade 26# Klager und Beechwerdegegner Der IX* Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 20» Hal 1980 durch dan Vorsitzende» Richter Hal und die Richter Fuchs» Forfeaann» Dr# taug und Gärtner tinnnhlftnini Hiebt- iiBimiwg der Revlsioo ia Urteil des 14, Zivilsenats des Oberlaadssssriohts Düsseldorf voe S. Juli 1977 wird surUekcewleeea* Bis audergerichtllchea Kesten des Beschwerde-verfahrene trSgt die Beklagte. o ,r.,fl Rin gesetzlicher Grund für di# Zulassung der Revision (§ 219 Ahe» 2 SSO) liegt nicht vor» Die Entschädigungsheh&rde hat den zugunsten der Beklag« ten ergangenen Bescheid widerrufen und die Verpflichtung nur Rückzahlung der geeiferten Entschädigung ausgesprochen. Hach rechtskräftiger Abweisung der gegen den Widerrufs« und Rück« fordertmgsbescheid gerichteten Klage begehrt das Land die Verurteilung der Beklagten zur Zahlung des zurückgeforderten Ihtsehädlguagsbetregess Der Beruftmgsxdciiter geht davon aus» daß die EntachM* digungsgerlchte für die Rückzahltingsklage zuständig sind und Bejaht das Reehtss^kutsbeddrfnis» weil der Widerrufs* und Rückforderungsbeseheid ln Israel nicht für vollstreck* 3 bar erklärt warden käan». Sein Urteil weicht nicht von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshöfe ah und wirft keine ungeklärten Rechtafragen auf. Wenn eia Bescheid oder Vergleich widerrufen wird* weil sieh nachträglich faereueetellt. dad ela Eatsiebuaga-gruad nach $ 7 Abs. 2 BEO vorliegt» und. die Sahttrde von der Hdgliohkelt der Rückforderung bereits bewirkter Leistungen Gebrauch nacht, entsteht eia entsebädiguagerecbt-licher Rl^kteblungeen»pruch. 2ur Entscheidung (Iber eine Klage» mit der dieser Anspruch nach Entschddigungsbewilli-guag durch Bescheid oder Vergleich eusnShasweise la Wege dar Leistungskiege verfolgt werden zau8, veil die la § 2Q3 BEO vorgesehene Vollstreckung aus den Viderrufs-und Rückfordenmgsbeacheid auf Schwierigkeiten Staat» 1st das örtlich zuständige Entschädigungage rieht berufen. Bas bat der Bundesgerichtshof wiederholt entschieden (ft*w 1974» 243 Kr. 9} 1976» 80). Ob die gerichtliche Mtintectog ln tim Rechtsstreit nach § 212 BEO aut Aufhebung oder Abänderung da» Widerrufs- und RUekforderungs-bescheids durch Erhebung einer Widerklage oder nach Unanfechtbarkeit dieses Bescheids durch eine gesonderte Klage erfolgt» 1st für die Frage der Zulässigkeit der Klage und des zur Entscheidung berufenen Gerichts ohne Belang» Der Berufungsrichter stellt» sachverständig beraten» tost» da0 nach israelische» Recht der Rückforderungabe* scheid für die Durchsetzung des Anspruchs nicht verwertbar sei» ln Israel sei eiste Zwsngavollstiraskung ms ausländischen titeln nur dann isöglich» wenn es sich um Urteile handele; die in Vorproseö ergangene gerichtliche Entscheidung habe keinen vollstreckbaren Inhalt» ftit dieser Begründung bejaht er das Rechtsschutxinteresse ebenfalls ln übemiastiABung mit der Rechtsprechung de» Bundesgerichtshofs (BGH aaOf Urteil von 30* Hoveober 1978 - XX ZR 50/74)* Ob di» von dar Baseboard# erhobene Beans tending als Rüge da» Verfahren» bei dar Feststellung da» ausländischen Rächt» an sich zulässig (vgl* BGH R»W 1974» 243 Kr* 9i BGH JM ZPO § 295 Hr* 2) odor oh di» Rüg» schon dashalh nach §§ 549» 582 ZPO unzulässig 1st» voll der Angriff in Wahrheit den Ergebnis de» Verfahren» hei der Feststellung de» ausländi-schon Hechts gilt (vgl* BGH RaW 1974» 243 Hr* 9} 1976» 80* BGH RJW 1963» 252)» kann hier auf sich beruhen* Denn auch ein Hangei de» Verfahren» würde den Zugang zur Revision nicht eröffnen (BGH R*¥ 1967» 281 Hr* 33| 431)* Hai Gärtner