BGH · IX ZB 592/69
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Hichtruloeeung dar Revision 1» Urteil < -v da» 7* Zivilsenats das Oberlandesge-riebt» Stuttgart von 3h, April 1969 wird surdckgewlossn» Dm Beschverdeverfahren ist gabUhran-und euslaganfralj dl« euOargarlchtll-eban Kosten tragt dar Klager* Polnische Juden, die won dar Sowjetunion deportiert worden sind, ohne vor der deutschen Besatzung geflohen su ■ein« können nicht entschädigt werden| das bedarf keiner erneuten Entscheidung durch Urteil des Bundesgerichtshofs (ff 219 Abs. 2 Nr. 1 BEfl). Bl* atlllechvelgende Billigung dea aavjetrusalschian Zugriff* auf dl* in sowjetischen Resetzungsgebiet angetrof« fenen Juden genügt nicht* Von einer Veranlassung der eowje« tischen Regierung durch die deutsche Regierung (§§ 2t 43 Abs* 1 BKO) ln Blnne einer Einwirkung «alt den Ziel, diese Juden zu deportieren, 1st auch nach Auffassung dar Be« schwcrde keine Bade* Daß der deutsche Überfall auf Polen ßowjetruselond ln die tags gesetzt oder bewogen hat, Telle Polens zu besetzen und Teile der dortigen Bevölkerung zu deportieren, begründet gleichfalls keine Entschädigung*« haftung für das freibeatiante Bandeln elnea souveränen Staates*