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BGH

Gericht: BGH

Ein gesetzlicher Orund för die Zulassung dar Revision (§ 219 Aba. 7. Märas 1996 bei der Entechädigungsbehdrcie eingereichten Antrag ist nur der Anspruch auf Entschädigung für Fraiheitssebaden beasiebnetj die vorgedrucktw» Worte *Ja/nein" bei den Übrigen Sohadenearten sind unverändert geblieben. 1956 bat der Kläger unter Hinweis auf die sehen vor drei Jahren gestellten Anträge für Schaden an Freiheit m baldige Entscheidung. Oesenber 1971 - U 2R 2/71, insoweit Rgw 1972, 189, sieht abgedruokt), unter das gegebenen umständen nur die Aaaahne n, der Kläger erweitere Jetst den Antrag vo» 18. mr* 1996 noch us dm Anspruch auf Entschädigung für Gesmdhsitssebadm. Den« war vor Ablauf dar Antragafriat aueh klargeatallt, dafl dar Kläger bei der Antragstellung nur d«a Anspruch auf Entschädigung für Freiheitssebedsn sngs-neldet hatte. 8m stehen dis Angaben ln der eldeeetettllehm Veralterung Van 7* Mira 1957 über Ausbildung und Berufstätigkeit bis nrn Beginn der Verfolgung nicht entgegen, sie sollten die Einreibung in die vergleichbare Beantengruppe in Zussanwnhang alt der Festsetxung dm Entschädigung für dm Oesundheitsaehadm eraöglichm« Omit ist aber nicht der Wille aus Ausdruck gekoansn, auch Entschädigung für Berufsschäden cn verlangen, nasal dar Kläger vor Inkrafttreten das B80-Schlußgesetsee keine Tatsatm vorgetragen hatte, die auf seine Eigenschaft als Vertriebener hindeuteten.

EntschädigungmAnspruchKlägerBOBBBS

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
2-41 05/H
BESCHLUSS
in dar Entaohädiguageaaeh«
Sarsiard	*
UM» M» kMs|M Uraia

• Prozeß&evoUnäehtigter«
Kläger und Beschwerdeführer,
 Reehteenwelt Dr.
gegen
 Freleteet Beyern,
 vertreten durch die Bezlrkafinanzdlrektlen ROnchen, AlexendreatraBe 3»
Beklagten und Beeehverdegegner
/
Dar XX. UvllHMt da* Buatesgarichtshots hat m SO. Dszanbar 1973 durch dan Voraltxandan Richtar Hal und dl« Richtar Watanbarg, Zorn, Mankal und Fuchs
 beschlössest
Ban Kllgar wird daa A maaracht fUr daa Baaehverde-verfahren verweigert.
01« Beschwerte daa Kläger» gagaa dla Blchtzulassuag ter Revision la Urteil daa 16« Zivilsenats tea Cbarlsnteegerichts HUnehea van 3, April 1973 wird zurUekgewlesea.
Daa tesehvertevarfahran lat geMbren» and auslagan-frail dla auflargarlchtlleben Kaatan trdgt dar XUgar.
Bar JlMlite nifar verlangt Entschädigung for selnan Sehaden in Beruf tea Baumeister* einer Olgeaelleehaft bei IflHBP/SflBBB* tr ha* daa Anspruch an 19« <luli 1966 tartar Berufung auf tea »■S-Bebluflgaaata (IS 190 ff BBS) galtand ganaairt. Keefe tea SIa*avertrag «oll ar Baratt« bei dar Aatragatallung an Id. N&rs 199* aagaanldat werden aala.
Bach Auffassung tea Barufungarichtara llagt water ala« wlrkaana Anaaldung sate H 1S9. 189 a BBS war noch ataht dan Kläger ala Heuantrageraeht nach Art, 2XX »r. 1 Aba. i Sat* 2 BEG-3ehlußO *u. Olaea Entscheidung lat richtig. Ein gesetzlicher Orund för die Zulassung dar Revision (§ 219 Aba. 7. 3SG) let nicht gegeben.
A^li
2 »
Ab 19« Juli 1966 wer dl« Frist des § 199 a Abs. 1 BIS bereite abgelsufeat eine Vleäarelnaetruna findet nicht statt
(BOB ■As'?: 1969, 505 Hr. 5i).
In de» an 13. Märas 1996 bei der Entechädigungsbehdrcie eingereichten Antrag ist nur der Anspruch auf Entschädigung für Fraiheitssebaden beasiebnetj die vorgedrucktw» Worte *Ja/nein" bei den Übrigen Sohadenearten sind unverändert geblieben. 1956 bat der Kläger unter Hinweis auf die sehen vor drei Jahren gestellten Anträge für Schaden an Freiheit m baldige Entscheidung. Sr teilte m 15. April 1957 ait, daß ar Jetat auch noch Ansprüche fUr Schaden an Körper und Gesundheit geltasd aaoha und bat, das Antrsgsforatilsr entsprechend au arginssn. für die &nteehädiguagsbel>Brde ließen diese Erklärungen, nur deren objektiven Erkläruagsvert es ankoaat (BOB Urteil von 9. Oesenber 1971 - U 2R 2/71, insoweit Rgw 1972, 189, sieht abgedruokt), unter das gegebenen umständen nur die Aaaahne n, der Kläger erweitere Jetst den Antrag vo» 18. mr* 1996 noch us dm Anspruch auf Entschädigung für Gesmdhsitssebadm. Den« war vor Ablauf dar Antragafriat aueh klargeatallt, dafl dar Kläger bei der Antragstellung nur d«a Anspruch auf Entschädigung für Freiheitssebedsn sngs-neldet hatte. 8m stehen dis Angaben ln der eldeeetettllehm Veralterung Van 7* Mira 1957 über Ausbildung und Berufstätigkeit bis nrn Beginn der Verfolgung nicht entgegen, sie sollten die Einreibung in die vergleichbare Beantengruppe in Zussanwnhang alt der Festsetxung dm Entschädigung für dm Oesundheitsaehadm eraöglichm« Omit ist aber nicht der Wille aus Ausdruck gekoansn, auch Entschädigung für Berufsschäden cn verlangen, nasal dar Kläger vor Inkrafttreten das B80-Schlußgesetsee keine Tatsatm vorgetragen hatte, die auf seine Eigenschaft als Vertriebener hindeuteten.
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