BGH · IX ZB 545/77
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
(CSR) ia Hai 2944 für wenige Sage in dos Ronaentrations— lager Auschwitz und dann in das Lager Edmhau, wo er nach, der Feststellung des Berufungsgerichts "Mitte Mal 1945** befreit wurde» Der Gesuaadheitasohadenaanspruch des Klägers wurde durch nicht angefochtenen Bescheid vom 3. Hai 1961 abgelehnt * veil die gesamte Erwerbsfähigkeit nur um 20 % gemindert sei und die Verfolgung keine Beeinträchtigung verursacht hate* Den Antrag vom Hoveaher 1965 auf Angleiohung (Art. XV Hr* 1 Abs* la BEG-SchluöG) wies die Behörde zurück, ohne auf des Antrag auf Bewilligung der Hont® nach § 31 Abe, 2 Bßü nF einzugehen. Die Klage» mit der der Kläger ausdrücklich den Anspruch auf die sogenannte KZ-Rente nicht hatte anhängig machen wollen» wies des Landgericht durch das rechtskräftig gewordene Urteil vom 27* Mära 1968 zurück, veil es sich an die Feststellungen des Bescheides von 1961 Mai 1975 auf Abänderung nach § 39 BEO# weil der nervöse Komplex sich seit August 1972 erheblich versohl Immert und im Zmesmenh&og damit ein Ekzem in ein Ohr eingedrungen sei» blieben auch vor dem Berufungsgericht erfolglos. Sein Urteil erfordert nicht die Zulassung der Revision nach $ 219 Abs. 2 BEO. Der Tatrichter legt den Vergleich vom August 1972 dahin aus# daß dieser den C^sundheitsschedensanspruch des Klägers endgültig geregelt hat und damit euch einen Verzicht auf dio dem Vertreter vom Hundert der Vergleichabezüge des einfachen Dienstes entsprechend den Grundsätzen der Entscheidung BGH RzW 1976, 116 Nr* 31 scheidet hier aus, wie das Berufungsgericht im Ergebnis zutreffend erkennt bat* Dem die vereinbarte Mindestrente von 209 DH ab 1. Januar 1971 war niedriger da die aus 27,9 vH der VergleicbsbezUge des einfache» Dienstes fUr den entsprechenden Zeitraum errechnet» Honte von 250 DM (BGH RzW 1978, XSL)* Es legt den Vergleich dahin aus, daß die Leiden des Klägers nicht als wahrscheinlich verfolgungsbedingt anzuaehen seien, sonder» als Krankheiten, deren Verfolgungsbedingthoit nicht widerlegt werden käme* Demgemäß sei die Anerkenmmg eines Verfolgungsleidens ausdrücklich ausgeschlossen# Danach scheide die Brhährag der Heute auf Grund einer 25 $ übersteigenden verfolgungabedingte» Minderung der frwerbafähigkeit aus, weil nach § 31 Ab». mir vermutet werde, das eine Herabsetzung der Erwerbsfähig«» Reit von nicht isehr ela 23 $ durch die Verfolgung verursacht sei* 2er Tatrichter 1st der Auffassung, daß die Parteien eine endgültige Regelung getroffen und eine Erhöhung der Rente in Falle der Verschlimmerung der bei Vergleichseh* achluö vorhandenen und die Eeistimgafähigkelt erheblich beeinträchtigenden Beschwerden und Ausfälle ausgeschlossen haben* Biese Auslegung ist tatsächlich und auch rechtlich (vgl* BGH RsV 1979, 142 Nr» 14) möglich.