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BGH

Gericht: BGH

Ser XX* Zivilsenat des Bundesgerichtshof* hat an 24* Februar 1976 durch den Vorsitzenden Richter Mai und dis Richter Henkel* Tuchs* Sr* Thuns* und Sr* Lang beschlosseiM Sie Beschwerde der Klägerin gegen dis Hiebt-' Zulassung der Revision in Urteil des 17* Zivilsenats des Kanaergcrlchts in Berlin von 21* Dezember 1971 wird surUckgswiesen* Oes 1st aus RechtsgrUnden nicht zu beanstanden und tragt das Berufungsurteil* Sie tatsächlichen Feststellungen lassen keinen Zweifel daran zu* daß die Klägerin nicht sofort nach der Einwanderung in dos Erwerbsund Wirtschaftsleben des Aufnahmolsndes Brasilien elngegliedert wer* Bas Komsergericht hat bei seiner VUrdiguac die Grundsätze* dis der Bundesgerichtshof zu diesen Grund für die, Beendigung des EntseUidigusgsseltrauaa boia Berufsschäden

AnspruchBrasilienSrBerufungsrichterBerlinBundesgerichtshofBeschwerdeKlägerin

Volltext der Entscheidung

2502 033
Zur Entscheidungssammlung des Senats
 Abschrift
BUNDESGQ5RICHTSHOF
IX 2B 536/72	BESCHLUSS
ln der Entechädigungssaohe
 Hilde
geborene Brasilien»
Klägerin und Beschwerdeführerin - Prozeßbavollmächtigte i Rechtsanwälte	und
 gegen
Land Berlin»
vertreten durch den Senator fUr Inneree»
Berlin» Potsdaner Straße 186»
Beklagten und Beschwerdegegner
» 2 »
I
Ser XX* Zivilsenat des Bundesgerichtshof* hat an 24* Februar 1976 durch den Vorsitzenden Richter Mai und dis Richter Henkel* Tuchs* Sr* Thuns* und Sr* Lang
 beschlosseiM
Sie Beschwerde der Klägerin gegen dis Hiebt-' Zulassung der Revision in Urteil des 17* Zivilsenats des Kanaergcrlchts in Berlin von 21* Dezember 1971 wird surUckgswiesen*
Das Beschverdeverfshron ist gebühren» und auslagenfreit dis außergerichtlichen Kosten tragt dis Klägerin*
OrUnde
 Dis Klägerin ist eit den Anspruch sui Entschädigung ln Beruf als Kontoristin und SsktetKrin eit Auslandskor-respondenz erstmals nach den 31* Dezeafbsr 1965 hervorge-trsten* Cer Berufungsrichter l&Qt offen* ob die Frist des Art* XXX Hr* 1 Abs* 1 Sstz^&KC-SohluSG gewährt ist. Er verneint ein Heusntrsgsrecht* veil der Anspruch der Klägerin schon nach bisherigen Recht xugestoaden hebe.
Oes 1st aus RechtsgrUnden nicht zu beanstanden und tragt das Berufungsurteil* Sie tatsächlichen Feststellungen lassen keinen Zweifel daran zu* daß die Klägerin nicht sofort nach der Einwanderung in dos Erwerbsund Wirtschaftsleben des Aufnahmolsndes Brasilien elngegliedert wer* Bas Komsergericht hat bei seiner VUrdiguac die Grundsätze* dis der Bundesgerichtshof zu diesen Grund für die, Beendigung des EntseUidigusgsseltrauaa boia Berufsschäden

5*
«atwickelt bat (vgl» ß*» 1972, 2JO Kr. 26* 1902, 456, »J7| Wl 1963» 127* ***** 27), buohtet und richtig
 gewandt# 4
ßer Zinvoad dar Beschwerde, der Berufungsrichter höbe aloe rückschauend* Betrachtung vorgenoaaea u/sd sei dealt von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs «bßQwlchea, ist nicht begründet* Schon im früheren Vortrag dar Klägerin, von des der latrichter in erster Linie suegeht, fehlt Jeder Anhalt dafür« daß es bei Ihr Elngllederungsflchwierigkoiten und «inen Meeh-hoibedarf überhaupt nicht gegeben hm«.
Kai
 Hooktl