2412 075
£ni:d'.eid.-5ü.':in
d. Senats
Abschrift
BUNDESGERICHTSHOF
IX ZB
B E
SCHLUSS
in dar Entßohadigungaaacha
Israal,
Kl&geriR und Beschwardaftlhrarln,
- ProaoSbevolladehtlgtari
Rechtsanwalt
vertraten durch das Justizainieteriua Baden-yurttsaberg,
SchiUerplatz 4, Stuttgart,
Bedingten und Basdmerdegegner
mr I?.* Buad««geriolit9tof» hat m ^9* Här* 1979
&ireh den ¥®r®ttzm4m &tcht«r Hat und dl« Richter Pr* Thus», PortMMn» Dr* tang imd Gärtner
beschlossen«
Dl« i^ßoh^wde dar Kluger!» gim dl« riichtanaassung dar Barlalm im Urteil das 9« 2ivlls<matg das Ofeer-landeegerlchta Stuttgart vo» 7« ^1 1976 wird aturück-gewiesen«
lala auSargerichtllchsm Kaata» das Besehwerdeverfehren® trögt die KUg^iA«
grttn I *
Dt« (MdiUdMB Ywutmtnn» für «ln» Zulassung der Revision (5 ?19 Abs. 2 SEC) liegen nicht m.
Dis XUihIb bst Ci« f’rlet für Siam tatng auf QntMfaft» dlgung w*r«8unt und bittet uu HBrtesusgleloh nach § 171 ShB,
Das Berufungsgericht versag nicht festzustellen, da!) eie natle-nalaozlalistlgcber Verfolgung susgesetzt gewesen sei, und Xdnt deshalb den erbetenen HSrtaauaglsioh ab. Auf Grund tatricbter-licher ürdigung zeitgeschichtlicher Erttaaatnlsss und in Ein-klang ait oinar früheren Erklärung der Klägerin halt das Berufungsgericht es fUr wahrscheinlicher, daß sie schm vor du Be-gian des deutsch-sowjetischen Krieges durch die Sowjets von Wilna nach Osten deportiert worden sei. Oie dagegen erhobenen
1 gOtirih Shh»ig*n«i^iitiHMi 4#f» BfliSOhtiSrdS
nach der ständigen Rechtsprechung des Senats nicht zur Zulassung dar Revision.
Die Klägerin hätte such dann nicht ebne die fristveratunung zweifelsfrei einen Anepruch auf Rntechädlgung (Aladaitt ZI Hr. 7 der IHrt«ai4MdiiiidAUal«)i wenn sie« «de eie behauptet, als Jüdin vor den heraafOekeadaa deutschen Tzuppen aus tdba in dae Innere der Sowjetunion geflohen ihre. Auf BGH Rav 197A, 20& und 1977, 168 wird verwiesen«
Mai
Portaann