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BGH

Gericht: BGH

Der Berafimgsrichter let der Auffassung» ein etwaiger Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Körper oder Gesund-heit sei erloschen» veil der Kläger ihn bis zu dem 31» Härm 1967 nicht ausreichend substantiiert habe (§ 190 a BEO)» ras Best*» fungsurteil läßt offen» ob der Kläger mit dem Entschädigung*-entrag 1937 euch einen Anspruch wegen Gesundheitsschadens an» gemeldet hat» Bas ist zu verneinen» Eine rechtswlrksaae Anmeldung 1st nur dann gegeben* wenn aus der Erklärung des Antragstellers sein Kille* Entschädigung zu erlangen* unmißverständlich hervorgeht (BGH R*V 1962* 323; 1964* 272 Rr» 34; Urteil vom 29» September 1977 - XX ER 115/73)» Der Kläger hatte mit dem Mantelforaular 1957 nur einen Anspruch wegen Schadens an Sin W1U» des Klüger«« wegen Schadens an Körper oder Gesundheit Entschädigung zu verlangen« ergibt sich auch nioht durch die gleich» zeitige Einreichung der eidesstattlichen Versicherungen. Ob der Kläger den Anspruch auf Entschädigung fUr Schaden «an Körper oder Gesundheit bereits nit den Schrei» ben seines dsaallgen Bevollmächtigten von 11. August 1961 oder erst durch die ausdrückliche Anmeldung nit dessen Schreiben von 13.

BEOEntschädigungAnmeldungAnspruchKlägerZivilsenat~Schaden

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF

UMJg&lXL
BES CHLUSS
ln dtr Entachadtgungeeache
 Rauhen F 6
Kanada,
 Kläger und BeschirerdefUhrer, ~ ProzeBbevolXs&c&tigter* Rg£htsamm3.t
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Land Rheinland ~ Pf six t vertreten durch das lUniateriua der Finanaen,
 Beklagten und Beschwerdegegner
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Der XX» Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 29» April 1930 durch den Vorsitzenden Rich tar Hal und die Richter Facha* Portes»*** Br. Lang und Cirtaaer
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Die BMdw«r1i dee Klägers gegen die Hidit* gulaammg der Revision in Urteil dee 0» Zivilsenat* - £nte<httdigung*»*nata - dee Ober-landesgerieht* Koblenz von 1« April 1977 wird milckgMiiMC*
Die außergerichtlichen Kosten dee Beechverde-
verfahrene trägt der Kläger»
Gründe
 Ein gesetzlicher Grund für die Zulassung der Revision (§ 219 Aba» 2 BEO) liegt nicht vor»
Der Berafimgsrichter let der Auffassung» ein etwaiger Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Körper oder Gesund-heit sei erloschen» veil der Kläger ihn bis zu dem 31» Härm 1967 nicht ausreichend substantiiert habe (§ 190 a BEO)» ras Best*» fungsurteil läßt offen» ob der Kläger mit dem Entschädigung*-entrag 1937 euch einen Anspruch wegen Gesundheitsschadens an» gemeldet hat» Bas ist zu verneinen» Eine rechtswlrksaae Anmeldung 1st nur dann gegeben* wenn aus der Erklärung des Antragstellers sein Kille* Entschädigung zu erlangen* unmißverständlich hervorgeht (BGH R*V 1962* 323; 1964* 272 Rr» 34; Urteil vom 29» September 1977 - XX ER 115/73)» Der Kläger hatte mit dem Mantelforaular 1957 nur einen Anspruch wegen Schadens an
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Freiheit durch Streichung de« Verte« "nein" angeneldet. Seia Schaden an Körper oder Gesundheit hat er dagegen durch keinerlei Hinweis erkennbar genecht« de3 er euch diesen Anspruch anneiden wollte. Sin W1U» des Klüger«« wegen Schadens an Körper oder Gesundheit Entschädigung zu verlangen« ergibt sich auch nioht durch die gleich» zeitige Einreichung der eidesstattlichen Versicherungen. Sie schildern nur sein und seiner Eltern Verfolgung*» Schicksal« enthalten jedoch keine Angaben über die Folgen des illegalen Lebens far seinen Gesundheitszustand, nämlich die bestirnte Bezeichnung der Beschwerden und Beeinträchtigungen. an denn» er seither gelitten habe und die seine Erwerbsfähigkeit herabsetzten (vgl. BGH RzV 1973» 16© Br. 2» 237» 1976, 153» 1977« 73).
Ob der Kläger den Anspruch auf Entschädigung fUr Schaden «an Körper oder Gesundheit bereits nit den Schrei» ben seines dsaallgen Bevollmächtigten von 11. August 1961 oder erst durch die ausdrückliche Anmeldung nit dessen Schreiben von 13. Noveaber 1963 neehgeoeldet hat« bedarf keiner Entscheidung. Auch wenn die erforderliche Erläuterung des Anspruchs, wie der Kläger meint, bereits in den in Jahre 1959 eingereichten Briefen ln polnischer Sprache enthalten sein sollte, hätte er bei Vermeidung des Ausschlusses »1t den Anspruch die Entschädlgungsbe»
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