Der IX» Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat m 24. Februar 1976 durch den Vorsitzenden Richter J-tei und die Richter Kostka!» f Den den Kläger mit Schreiben von 1« Februar i960 rend des 2* Weitleriega in der UdSSR aufgohaltea» hat die Behörde nicht sua Ml&S genoaaen* den Bescheid vom 14« Januar 1953 zu widerrufen« Baß eie wegen de® Vor* J dachta des Ccbrauchtr^ch^ns von einer unrichtigen Zeugenaussage gehalten c/:-eson wäre* auch Fralttlungen f über das Verfolgungsschichs&l "des Klägers aufzuaeh&en | (vgl* BCa HsV ISCö, 159)* 18öt sich nicht Xoststellea* war die Behörde nicht gehindert* dm Widerruf aussu* sprechen» als sich durch tos Betreiben des Jüdischen Geschichtlichen Instituts Warschau von 5* Juli 1968
2503 07J wl) Entscheidungssammlung des Senats H Abschrift BUNDESGERICHTSHOF B E S C H L U S S in der Entsch&digunsssccho Israel F ^ Israel# trails #, Kläger «ad BeschwordeH-.rc--, • Prozeßbevollmachtigtej Rechtsanwälte Justisrat gegen Bend-' fthclnlond-Pfa It # vertreten durch des Ministerium der Finanzen# Katins# Kaiser-Friedrich-StreBe 1, . Beklagten und Bssehvordsgegeer "* 2 «* Der IX» Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat m 24. Februar 1976 durch den Vorsitzenden Richter J-tei und die Richter Kostka!» Fuchs, hr. Yhurai und Br. Icng ; beschloss©»!. Bi® Beschwer*!® dos Klägers di® Nicht* sulaseuni der Revision tm Urteil de® 11* Zi-l viisen&t® * :^achädigungssen&ta * de® Ober* ;■ landesgerichts Koblenz Vom 19* Februar 1975 wird aurück^QViiesea* Da® Beschwordcv^rfahrm ist gebühren* und ausli^enirel $ die su0ergerichtlichen Kosten tragt der mager. Gründe Bin gesetzlicher Grund i*ür die Zulassung der I Revision (§ 219 Abs* 2 BIG) besteht nicht* f Den den Kläger mit Schreiben von 1« Februar i960 mitgeteilten Verdacht* der Zeuge F^Blhabe sich vüh-|.. rend des 2* Weitleriega in der UdSSR aufgohaltea» hat die Behörde nicht sua Ml&S genoaaen* den Bescheid vom 14« Januar 1953 zu widerrufen« Baß eie wegen de® Vor* J dachta des Ccbrauchtr^ch^ns von einer unrichtigen Zeugenaussage gehalten c/:-eson wäre* auch Fralttlungen f über das Verfolgungsschichs&l "des Klägers aufzuaeh&en | (vgl* BCa HsV ISCö, 159)* 18öt sich nicht Xoststellea* K f Nach&esa sie von einen Widerruf abgesehen hattc> war die Behörde nicht gehindert* dm Widerruf aussu* sprechen» als sich durch tos Betreiben des Jüdischen Geschichtlichen Instituts Warschau von 5* Juli 1968 * 3 zu ihrer tÄHraaugung bereuesteilte* da0 der Kläger sein Varfolgungsechleksal falsch dergostellt hatte* Pie Frist »um Widerruf beginnt denn neu sm laufen* wczm weitere Unwahrheiten bekannt werden* 2ur Unterstützung der neu bekannt gewordenen Umstände k&xmon dann auch schon früher bekannte mit herangeaogea werden (BGH Hau 1962, 121)* Im übrigen beruht das Berufimgeurtell auf dor dem fatriohter vorbehaltenen Würdigung der Beweise und ZkH stände des Blnaelfslls* Hai Br» Leng