Volltext der Entscheidung
2503 07J wl)
Entscheidungssammlung des Senats H
Abschrift
BUNDESGERICHTSHOF B E S C H L U S S
in der Entsch&digunsssccho
Israel F ^
Israel#
trails #,
Kläger «ad BeschwordeH-.rc--,
• Prozeßbevollmachtigtej Rechtsanwälte Justisrat
gegen
Bend-' fthclnlond-Pfa It # vertreten durch des Ministerium der Finanzen#
Katins# Kaiser-Friedrich-StreBe 1,
. Beklagten und Bssehvordsgegeer
"* 2 «*
Der IX» Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat m 24. Februar 1976 durch den Vorsitzenden Richter J-tei und die Richter Kostka!» Fuchs, hr. Yhurai und Br. Icng
; beschloss©»!.
Bi® Beschwer*!® dos Klägers di® Nicht*
sulaseuni der Revision tm Urteil de® 11* Zi-l viisen&t® * :^achädigungssen&ta * de® Ober*
;■ landesgerichts Koblenz Vom 19* Februar 1975
wird aurück^QViiesea*
Da® Beschwordcv^rfahrm ist gebühren* und ausli^enirel $ die su0ergerichtlichen Kosten tragt der mager.
Gründe
Bin gesetzlicher Grund i*ür die Zulassung der I Revision (§ 219 Abs* 2 BIG) besteht nicht*
f Den den Kläger mit Schreiben von 1« Februar i960
mitgeteilten Verdacht* der Zeuge F^Blhabe sich vüh-|.. rend des 2* Weitleriega in der UdSSR aufgohaltea» hat die Behörde nicht sua Ml&S genoaaen* den Bescheid vom 14« Januar 1953 zu widerrufen« Baß eie wegen de® Vor*
J dachta des Ccbrauchtr^ch^ns von einer unrichtigen Zeugenaussage gehalten c/:-eson wäre* auch Fralttlungen f über das Verfolgungsschichs&l "des Klägers aufzuaeh&en | (vgl* BCa HsV ISCö, 159)* 18öt sich nicht Xoststellea*
K
f Nach&esa sie von einen Widerruf abgesehen hattc>
war die Behörde nicht gehindert* dm Widerruf aussu* sprechen» als sich durch tos Betreiben des Jüdischen Geschichtlichen Instituts Warschau von 5* Juli 1968
* 3
zu ihrer tÄHraaugung bereuesteilte* da0 der Kläger sein Varfolgungsechleksal falsch dergostellt hatte* Pie Frist »um Widerruf beginnt denn neu sm laufen* wczm weitere Unwahrheiten bekannt werden* 2ur Unterstützung der neu bekannt gewordenen Umstände k&xmon dann auch schon früher bekannte mit herangeaogea werden (BGH Hau 1962, 121)*
Im übrigen beruht das Berufimgeurtell auf dor dem fatriohter vorbehaltenen Würdigung der Beweise und ZkH stände des Blnaelfslls*
Hai
Br» Leng