Ent5cheid.-Sarnml3.5i. Senats
Abschrift
2398 OfO
BUNDESGERICHTSHOF
IX 2B 496/75 BESCHLUSS
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in dar Entsahädigungssaeh*
Miria»
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Klägerin und BasahwardafUhrarin,
- ProESÖbevollmächtigtars
Rechtsanwalt
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Land Rhainland-Pfals,
vertrat®» durch das Miniatartu» dar Finanzen» Kaisar-Friadrich-otraB* 1t Maina 1#
Beklagte» und Beschwardagagotr
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Der II# Zivilsenat dee Bundesgerichtshofs hat an 23# Hoveaber 197S durch die Richter Dr. ftet Zern, Henkel, Porteann und Gärtner
beschlossen!
Me Besohwerd# dar Klägerin gegen di# Nichtzulassung dar Revision in Urteil des 4* Eivtlse-mtB des Oberland# sgerichts Zweibrücken als
von §. Hä« 1975 wird zu-
rüchge wiesen#
Bas Beschwerdeverfahr#!* ist gebühren- und aus-lagenfr#!} di# außergerichtliche» Kosten trägt di# Klägerin,
Gründe
Ein gesetzlicher Grund für di# Zulassung der Revision (| 219 Abs, 2 BIG) liegt Hiebt vor.
01# Klägerin bat als Witwe eines Verfolgten, der m 2d. Februar 1972 gestorben ist, erstmals es 14. Mm 1973 ^sohädi^n^smsrrUohe angemeldet. Sie verlangt die Hin-torbliebenenronte naoh ff 29 Hr. 6, 41* 17 Abs. 1 Hr# 1 BIO. Bas Berufungsgericht hat entschieden, dad der Antrag, veil verspätet» unzulässig ist.
Bas ist richtig. Das Aaneldearfordernts naoh §§ 1t9 ff BIG gilt auch für diesen Anspruch} es handelt sich m einen selbständigen Anspruch des Hinterbliebenen, der von de» Anspruch des Verfolgten naoh f 29 Kr. 1 bis 5 B£ß rechtlich unabhängig ist (BGH Raw 1970, 409$ 197®, 173). Art. VIII
Abs« 1 S, 2 PEG hat das Aiuaeideerfordernis unberührt gelassen*
nee v/lad«r«in»etsnuMi»eesuch der iOMferin von 12. April 1972 l«« unbegründet. Ole Angabe, der Ehe-mmm eel la Februar 197? «eetorben, eatechuldigte oloht dee Zuwerten alt des Autre« Me MH» 1973,
Henkel