Durch Far» gleich van 7# Mai 1968 gewährte ihn die Entschädigungsbehörde für ten Anspruch auf Entschädigung für Freiheit*«* schaden die Wiedereinsetzung in die Frist des § 189 Abi, 1 B8Ö und 3*7150 WL Entschädigung, Die Ansprüche auf Entschädigung für Gesundheitsschaden lehnte sie nach Beiziehung von Be-* handlungsuaterlagen und Anhörung eines Medizinischen Sache» verständigen wegen Versäumung der Anmeldefrist ab. Der Kläger Mit dem Berufung«spricht ist davon auszugehen# daß aim früher# Anmeldung da« Anspruch» durah die Mutter stl b gesetg« lieh# Vertreterin ln daran EntcchSdlgiaigavarfnhran nicht tot» liegt. Mm Wiedereinsetzung für diesen Anspruch kommt schon deshalb nicht in Betracht# weil der Eli#» ger die Umstände für das Zuwarten mit der Anmeldung des Oe« sundheitaschadens erat Im gerichtlichen Verfahren und damit verspätet vorgetragen hat. Ms Frist des § 189a Abs. 1 BEG sum 31« Dezamber 1963 ist versäumt} eins Wiedereinsetzung findet nicht statt (BGH RzV 1969# 905). Außerdem fehlte sowohl am 31« Dezember 1965 wie bei der An« meldung des Anspruchs an 30* September 1966 ein nach $ 189 8B0 rechtswirksam gestellter Antrag} die Vledereinsetamg für den Anspruch auf Enteehädlgung für Freiheitsschaden wurde erst durch de» Vergleich Im Mai 1968 gewährt (vgl. Hach de» Feststellungen ia Beruftmgsurteil drohten to-mala den Kläger selbst n&tlomalaotiallatiaaha GewaltnaBnehaenf sie waren dar Grund dafür, daß die Witter nit ihn suaa—»n flüchtet«, fr war deshalb schon nach bisherige« Recht (( 1 Aba, 1 BEO) entftohldlginigabereehtiftt deren bestand und besteht kein rechtlicher Zweifel, Danit entfällt ein Heuaatregs-recht nach Art. ill Hr, 1 Aba. 1 Gate 1 BFC-SchluÖG «it $ 1 Aba, 3 Hr* 4 BEG nF, Das Bsnifungsurtell atlaat alt daa Orund-altes» in BGH B*W 1970, 562* 1971, 40 überein.
Entscheid.-Sammlg. d. Senats 2445 038 *V * v BUNDESGERICHTSHOF hfrllSk BESCHLUSS in der Entschädigung« aeche Straft« - ProzaBbevollnSchtigteri Kläger und BaaohwerdafUhrar, Rechtsanwalt Land H a a a a n * vertreten durob Am Haaalachan Sozialniniater, Vieabaden, Luieanatraße 7# Beklagten und Beschwerde****’**' Der ü* Zivilsenat 4«# Bundesgerichtshofs hat a» 19. Dezenter 1974 durah den Vorsitzenden Richter Hai und die Richter Zern, Honte 1, Fuchs und Dr, Thunn beschloastm Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in Urteil des 10, Zivilsenats des Oterlandesge-richts Frankfurt (Main) vom 17# Mai 1974 wird zurücdtgeviesen. Das Bssehwerteverfahren ist gebühren« und suslagenfreif die außergerichtlichen Rasten trägt dar Rlägar, bjulix t Bar Häger beantragte eretnal« in Februar 1966 unter Hinweis auf § 1 Aba, 3 Br, 4 SM nF FMaefeMlguttg Är Freiheitsaohade» und suchte gleichseitig un die Mia» derelnaetzuag in die veraäuate Antragsfriat das § 189 Abs, 1 BIG nach. An 30# Septeaber 1966 neidete er An* Sprüche auf Entschädigung für Gaauadhaitaaehadan nach und lagt# einen ausgefüllten S~Begen vor. Durch Far» gleich van 7# Mai 1968 gewährte ihn die Entschädigungsbehörde für ten Anspruch auf Entschädigung für Freiheit*«* schaden die Wiedereinsetzung in die Frist des § 189 Abi, 1 B8Ö und 3*7150 WL Entschädigung, Die Ansprüche auf Entschädigung für Gesundheitsschaden lehnte sie nach Beiziehung von Be-* handlungsuaterlagen und Anhörung eines Medizinischen Sache» verständigen wegen Versäumung der Anmeldefrist ab. Der Kläger Mit dem Berufung«spricht ist davon auszugehen# daß aim früher# Anmeldung da« Anspruch» durah die Mutter stl b gesetg« lieh# Vertreterin ln daran EntcchSdlgiaigavarfnhran nicht tot» liegt. Di# Anmeldung da» fralheitssehadene is Februar 1966 und da« Oesundheiteachadens im Saptamber 1966 war verspätet. Die Bntiehidigungebehbrde hat durah den Vergleich im Kai 1968 Wiedereinsetzung mir für den Anspruch auf FntSchädigung für Freiheitsschadfin gewährt* Der Wortlaut der Vereinbarung 1st eindeutigt für die fristgerechte Anmeldung auch des Anspruchs auf Entschädigung für Gesundheitsschaden läßt sich daraus nicht» herleiten# ebensowenig aus dessen Bearbeitung (vgl* IHR RzW 1970# 31*1 1973« 391). Mm Wiedereinsetzung für diesen Anspruch kommt schon deshalb nicht in Betracht# weil der Eli#» ger die Umstände für das Zuwarten mit der Anmeldung des Oe« sundheitaschadens erat Im gerichtlichen Verfahren und damit verspätet vorgetragen hat. Ein reehtswlrksamer Antrag läge daher nur vor# wenn der Anspruch nach § 189a BEG zulässigerweise naohgoneldet wordaa wäre# oder wem nach Art. III Kr. 1 BEO-SchluÖG ein Heuen« tragsrecht bestünde. Das 1st nicht der Fall. Ms Frist des § 189a Abs. 1 BEG sum 31« Dezamber 1963 ist versäumt} eins Wiedereinsetzung findet nicht statt (BGH RzV 1969# 905). Außerdem fehlte sowohl am 31« Dezember 1965 wie bei der An« meldung des Anspruchs an 30* September 1966 ein nach $ 189 8B0 rechtswirksam gestellter Antrag} die Vledereinsetamg für den Anspruch auf Enteehädlgung für Freiheitsschaden wurde erst durch de» Vergleich Im Mai 1968 gewährt (vgl. BGH Urteil von 16. mrz 1972 « IX m 139/70). Daß die Voraussetzungen für eine hachneldung nach I 189a Ab«. 2 BEO Vorgelegen hätten# macht auch die Beschwerl« nicht geltend. Hach de» Feststellungen ia Beruftmgsurteil drohten to-mala den Kläger selbst n&tlomalaotiallatiaaha GewaltnaBnehaenf sie waren dar Grund dafür, daß die Witter nit ihn suaa—»n flüchtet«, fr war deshalb schon nach bisherige« Recht (( 1 Aba, 1 BEO) entftohldlginigabereehtiftt deren bestand und besteht kein rechtlicher Zweifel, Danit entfällt ein Heuaatregs-recht nach Art. ill Hr, 1 Aba. 1 Gate 1 BFC-SchluÖG «it $ 1 Aba, 3 Hr* 4 BEG nF, Das Bsnifungsurtell atlaat alt daa Orund-altes» in BGH B*W 1970, 562* 1971, 40 überein. Mangels wirksamer Anmeldung steht de» Kläger eia gaaate» Hoher Anspruch auf Entschädigung für Gasundheltsaahadan nicht au. Abhilfe könnt totoalb nicht in Betracht (vgl* BOR ftgb 1972, 3411 344), Hai Sankel