Zivilsenat des Bundesgerichtshof s hat am A* Dezember 1980 durch den Vorsitzenden Richter Hal und di© Richter Zorn, Fuchs« Pr« Lang und Gärtner beschlossen: * enn aus der Erklärung des Antragstellers sein Wille« Entschädigung zu erlangen« unmißverständlich hervorgeht (BGH RzV 1969« 2&A; 1976, 189)« Daß die Klägerin bei der Schilderung ihres VerfoXgungsschicksals euch Angaben machte, nie eich ßuf dabei eingetretene gesundheitliche Beschwerden und %eein-trächtiguagen bezogen, reicht nicht aus, den Villen, deshalb Entschädigung zu erlangen, mit Sicherheit zu erkennen, Die Klägerin hat den Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Körper oder Gesundheit mithin erstmals aa 23* Dezember 1971 geltend genscht. Vertrauen sc chutz besteht nicht schon deshalb, weil ea 26, Hai 1965 die Möglichkeit einer K&chaeldung bestand, Der Antrag auf Entschädigung in der £chadeasart su3 vielaehr ea 26, Kai 1963 gestellt gewesen sein (vgl, BGH ftxV 1930, 21 J!r, 12; Beschluß von 12, Hai 19SQ - IX Z£ 2B/S0; Urteil voa 6, November 1980 - IX ZK 62/79, zur Veröffentlichung bestimmt), Auf die Kilfserwtlgungan, mit denen der Berufungsrichter den Anspruch auf Entschädigung wegen Schadens en Körper oder Gesundheit für den Fall verneint, daö di© Klägerin ihn hätte nechaelden können, körnst es nicht en.
BUNDESGERICHTSHOF IX ZB 391/79 BESCHLUSS in der Entschödigungssache Friderike 965 W 1469/USA, - ProzeBbevollnächtlgter: Klägerin und Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt - gegen Lend Nordrhein - Westfalen, vertreten durch den Regierungspräsidenten in Köln, Z^IBfe&traBe 4, Köln, Beklagten und Beschwerdegegner •* 2 • f s/? Der I a. Zivilsenat des Bundesgerichtshof s hat am A* Dezember 1980 durch den Vorsitzenden Richter Hal und di© Richter Zorn, Fuchs« Pr« Lang und Gärtner beschlossen: Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nicht-Zulassung der Revision im Urteil des 5« Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom 18* Juni 1979 wird surüchgewiesen* Die außergerichtlichen Kosten des Beschwerde-Verfahrens trägt die Klägerin« Gründe Ein gesetzlicher Grund für di© Zules sung der Revision (§ 219 Abs« 2 BEG) liegt nicht vor* Pie ln Czemovitz geborene Klägerin wanderte 1956 aus Rumänien noch Israel aus* Pie stellte eia 20« Kai 1957 einen Antrag auf Entschädigung« bejahte im Kantelbogen durch Streichen des ^neln* nur die Anmeldung des Anspruchs euf Entschädigung wegen Schedens en Freiheit und verfuhr bei den enderen Schsdenssrte» umgekehrt, Tee Berufungsgericht geht deshalb zutreffend davon aus« da3 di© Klägerin nur den Frelheitsschödensenepruch engem© 1-d©t hatte« Ein© rechtswirksa»e Anmeldung 1st mir dann gegeben« * enn aus der Erklärung des Antragstellers sein Wille« Entschädigung zu erlangen« unmißverständlich hervorgeht (BGH RzV 1969« 2&A; 1976, 189)« Daß die Klägerin bei der Schilderung ihres VerfoXgungsschicksals euch Angaben machte, nie eich ßuf dabei eingetretene gesundheitliche Beschwerden und %eein-trächtiguagen bezogen, reicht nicht aus, den Villen, deshalb Entschädigung zu erlangen, mit Sicherheit zu erkennen, Die Klägerin hat den Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Körper oder Gesundheit mithin erstmals aa 23* Dezember 1971 geltend genscht. Vertrauen sc chutz besteht nicht schon deshalb, weil ea 26, Hai 1965 die Möglichkeit einer K&chaeldung bestand, Der Antrag auf Entschädigung in der £chadeasart su3 vielaehr ea 26, Kai 1963 gestellt gewesen sein (vgl, BGH ftxV 1930, 21 J!r, 12; Beschluß von 12, Hai 19SQ - IX Z£ 2B/S0; Urteil voa 6, November 1980 - IX ZK 62/79, zur Veröffentlichung bestimmt), Auf die Kilfserwtlgungan, mit denen der Berufungsrichter den Anspruch auf Entschädigung wegen Schadens en Körper oder Gesundheit für den Fall verneint, daö di© Klägerin ihn hätte nechaelden können, körnst es nicht en. - 4 ~ xxr Ber etwaige Anspruch auf £nt Schädigung ftlr Schaden m Freiheit wäre durch die nach Art* V Kr. 3 Abs* 2 Satz 2 EEG*Schlu3G änsurecbaande Beihilfe von 13*6ö0 IM erfüllt (vgl, BGH PjSW 1970» 137** Hai Gärtner