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BGH · IX ZB 384/70

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IX ZB 384/70

Bl« Beschwerde des Kläger« gegen die Riehteu« lessung der Resists» 1« ihrfceil dee 10. Der Berufungsrichter hat sieh deren über»engt, daß für die Knt»cheidung der Beteiligten außerhalb des «cdisinlechen Be« reiche liegende Gründe neSgebend waren. Diese Feststellung beruht auf der den Datrichter vorbehaltanen Würdigung des Sech« ▼erhalte, die keine Rechtsfrage reu grundsätzlicher Bedeutung» auch keine selche Frage rerfahr «mere ob 11icher Art» aufwirft. Me Beschwerde verweist auf die Angabe des Klägers in der bei der J^tschädiguiigsbehdrde eingare lohten eidesstattlichen Yereieheruag vom 2b. Außerdem erfordert ölt Gm t erst silting, da# der Berechtigte kong krete Schäden an Kbrper oder Gesundheit vorgebracht und auf ferfolgungeusistbnde surfiekgeführt hat* es genügt also nicht, wenn der Verfolgte allgemein als krank oder leidend oder arbeitsunfähig beseichset worden ist (8£h saO). In Berufungsurteil ist eohlleSlich die Frage, ob der Vergleich nach § 779 BGB unwirksam ist oder ob wegen Fehlen© oder Wegfalls der Geeehäftsgruadlage das beklage® l#amd durch sein Festhalten am Vergleich gegen Iren und Glauben verstfeit, alt au treffend er Begründung verneint. X» auch eonst keiner der in f 219 Abs. 2 8K umschriebenen SuXassungegründe vorliegt, ist die Beecfewerde unbegründet und wird zurüokgewiesen.

Zitierte Normen: § 779 BGB
arbeitsunfähig14©deFrage®Klägervergleichen

Volltext der Entscheidung

BÜHDESGERICHISHOF
IX ZB 384/70	BESCHLOSS
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Beklagten und Meachiterdegegner
 Der IX. Zlrilmmmt dm Bundes&erichtehof* hat imter ilitwir» kor*& dm Senatsprdsidenten *sei und 4« Bundeerichter Ir* drsf, von der Mühlen, lion feel und fuchs
i« der Siteusg fm If. lovenbsr 1970 beschlossen:
Bl« Beschwerde des Kläger« gegen die Riehteu« lessung der Resists» 1« ihrfceil dee 10. 2ivll-sexmte des Oberland eager 1 eht e in Frankfurt am Main worn 9* «Issuer 1970 wird aurückgeviesen.
Bee Besehwerdererfehren let gebühret*« und auslagen-freli ile auSargeriohtliehe» feste» trägt der Kläger.
Me Erwägungen» nit denes dee Oberlands»gericht die Toraus-sstsimg«& dee Art. It Ir. 2 In terb. ait $r. 1 Abe. 1 a BBO~ SchluRgesets fir eine Anfechtung dee Tergleions tot 14. Besen« her 19&2 verneint hat, entsprechen den Grundsätzen der Int« soheldung dee Bundeegerichtehefe B«w 1989* 558 Ir, 14.
Der Berufungsrichter hat sieh deren über»engt, daß für die Knt»cheidung der Beteiligten außerhalb des «cdisinlechen Be« reiche liegende Gründe neSgebend waren. Diese Feststellung beruht auf der den Datrichter vorbehaltanen Würdigung des Sech« ▼erhalte, die keine Rechtsfrage reu grundsätzlicher Bedeutung» auch keine selche Frage rerfahr «mere ob 11icher Art» aufwirft.
Me Beschwerde verweist auf die Angabe des Klägers in der bei der J^tschädiguiigsbehdrde eingare lohten eidesstattlichen Yereieheruag vom 2b. Februar 1959» er sei infolge der Maaiver«
folgung arbeitsunfähig. Sie mm&ht geltend» dieser Tortrag ©ü«»e
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mt	tellung medisinlscfeer Gründe für die Aufgabe de© Ren-
teuerSpruche ausreichen« Sie ©etst sich dasiit in Widerspruch su der Feststellung de© Berufungsgerichtst der IClä^er habe bi© su» Verglelchs&bschiuS kein© Angabe wir ürsaehe und Art de® Gesund« heitssehadsns gemacht. Daran ist das Rsvisiessgsrleht gebunden. Außerdem erfordert ölt Gm t erst silting, da# der Berechtigte kong krete Schäden an Kbrper oder Gesundheit vorgebracht und auf ferfolgungeusistbnde surfiekgeführt hat* es genügt also nicht, wenn der Verfolgte allgemein als krank oder leidend oder arbeitsunfähig beseichset worden ist (8£h saO).
In Berufungsurteil ist eohlleSlich die Frage, ob der Vergleich nach § 779 BGB unwirksam ist oder ob wegen Fehlen© oder Wegfalls der Geeehäftsgruadlage das beklage® l#amd durch sein Festhalten am Vergleich gegen Iren und Glauben verstfeit, alt au treffend er Begründung verneint. Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung sind in diesem Zusammenhang nicht «u entscheiden.
X» auch eonst keiner der in f 219 Abs. 2 8K umschriebenen SuXassungegründe vorliegt, ist die Beecfewerde unbegründet und wird zurüokgewiesen.
Mai
 Henkel