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dig er Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen (iizw 1971, 180 Hr* 19; Urteil vom 1. April 1971 - IX Zii 104/68)* Rechtsir&ge» vor grundsätzlicher Bedeutung wirft der Streitfall nicht auf*
Mit der Wiederholung des Antrags ist eine genaue und rails tan di ge ürkl'H .mg darüber zu verbinden, warum er erst jetzt eingereicht wird* Dazu gehört die Darstellung des Hindernisses, das der Anbringung in einem früheren Zeitpunkt entgegenstand, des Vorganges, der dieses Hindernis beseitigt hat, und gegebenenfalls der Gründe, die den Antragsteller veranlaßt haben, trotz Behebung des Hindernisses den bereits verspäteten Antrag nicht unverzüglich naohauholen; die vorgetragenen Umstände sind glaubhaft zu machen. Diesen Anforderungen genügen weder der Schriftsatz der Bevollmächtigten vom 1. September 1966 noch dessen Anlagen* Die Angabe des Klägers in der eidesstattlichen Ver-
sicherung vom 12. August 1966 BJetzt habe ich erst wieder kürzlich durch Glaubensgenossen erfahren, daß 1t. einer Reuregelung des ii&G auch die Personen entschädigt werden, die ihre iieistat wegen der Judenverfolgung verlassen mußten und anschließend in Rußland Schaden an Körper und Gesundheit erlitten*, ist nicht ausreichend. Sie gestattete keine Jrteilsbildung darüber, wann er von der Möglichkeit erfahren hat, daß ihm gutSchädigung zustehe und ob er nach Aufklärung darüber ohne schuldhaftes Zögern «jemanden mit der Anmeldung seines Anspruchs beauftragt hat. Die Wendung: 15Jetzt habe ich erst wieder kürzlich durch Glaubensgenossen erfahrenu deckt einen Zeitraum von lagen, Wochen und Monaten. Hach den Feststellungen i& ßerufunge-urteil hatte der Kläger spätestens seit Oktober 1965 Kennt-
nis von der Möglichkeit, SntSchädigung zu verlangen. Das
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