%**• *s
1 J
BUNDESGERICHTSHOF
•v 7U a?
BESCHLUS S
in der j^scMdlguagasaclie
Siegfried H •StraSe
'Israel,
Kläger und Besohwerdeiührer f
* ProxeSbevoXlnächtigter t Rechtsanwalt
gegen
Land R h • i ä 1 i a d - Pfalz , vertreten durch das Lsndesaat für WiedergutMachung und verwaltete Yeradgea, Mainz, Aliceplats 4,
Beklagten und Beaohwerdegegaer
i
M*' C.
P#r I?'« Zivilsenat dm iuarieagerlchtfhois h»t
unter Mitwirmnig d*a $ #mntsprl sideaten Hal \md der Buoadaarlehtar ffetaS# m dar ÜML«f ifenleel uad Fuehs
in der "itsuag vois 22# Ofcteb*r 1970 besohlosseai
Die sofortige Beschwerde des Kläger# gegen dim feiet» taulaeauag der fimvimim la de« Or«» tell dan 4, Zivilsenats (Katsehädiguogsse-nete) d*« ^erlmda^ari^ta Zwelbrüeken wo« 24« Jmmmr 1968 wird mitliokgMieae«.
Gerichtsgebühr«« und 4i»lft|«i werden «loht sxtebaa? die aufst rgsriehtl ich«« Karte« der
Beschwerde hat der Klager $u tragen*
.
Mi Ansicht der Beschwerde* das Bemfii«g«ferieiit habe I 2S Abs* 2 BIS 1« Verfeindung «1t I 10 Aba# 2 1» au l&recht nicht angewandt, lat uaautraffead# Dm Kitt*
#er4 lat weder die Freiheit mt&Qgm noch lat er de* portiert worden.
Dia Mswahl des aratlichea Srahvarstaadigan und dl«- Würdigung seines Gutachtens lallt regel»££ßig ln dm VMMKtMartMgabaiwrich des ftotrlebtars# Das gilt auch dann# wenn de# vom tfctricfoter angpforderte und verwertete Out* achten su anderen Ergebnissen kooart als eia Parteigut* achten. Der Inwand der Beschwerde» das Berufungsgericht
i
kMfct# den gerichtlichen sachverständigen nicht folgen dürfen, weil nach Ansicht; des Gutachter $ eine Depression in aller Hegel Appetitlosigk®it und nicht die bei» Klüger vorherrschende Misehsucht stur Folge habe, ist unbegründet* Die regelnüdige Folg© der Depression schlicht» wie die Besoiiw-erde nicht in Zweifel zieht, die ^ahrscheinllehteit eines ura&chlichen Zusammenhangs fischen Verfolgung und Haschsucht aus.
hacn Ansicht der Beschwerde bestehen gegen die Verwertung des von fatrichter eingehoXtea ärzilimen Gutacht©ns verfid&reasrechtXiche Bedenken. Ob eine derartige Handhabung in anderen Füllen auf eine ent« sprechende Rüge zur Aufhebung des angefoohtanen Urteils durah das Rcvlslonageriebt geführt hat* kann dahingestellt bleiben* Selbst wann das stitrüfe, ist die Revision hier nicht zusulassm, weil de® behaupt« taten VerfahrensvoratoB keine abweichende Auslegung der Vorfatoeasvorachrlftea zugrunde liegt (BOK RzW 1967» 201 ftr* 331 1967, 431 Jtr. 42).
Da auch mmzt keim Gründe vorliegen, die di^ Zulassung der Revision rechtfertigen keimen, muß die sofortig* 'Beschverd# des KlÄgers mit der Kosteafolge «ita § 225 AlMi» 1 MM§ § 97 Aba. 1 ZPO aurückgeviestm
verden*