Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10* iluli 1975 durch &#» Vorsltsondtn dichter Hai und die Riehtar Zorn, Kinkel, fuchs und Br* thus* Jsfuunr 194® das Gesuch dos Klägers u» Anoi%efix%im& als Verfolgter surtJokfewiese» und dar Kläger disso Kntaohsidung nicht sngefoehteit hob®. 2$) hat der Tatrichter angenosmn» daß mah unim» feahtbarsr Ablehnung auf ©rund landesreehtllcher Be-etliHRmgen« nach I^rnftiret#» dee BEO ela neuer An-traf bis 1. Me Eingabe m mm britischau l*retiiem&nl»ter alt der Bitte um fürsprach# hei britische» Behörden# damit diese Hu* seinen tt&terlellen Schaden ersetsen» war kein Antrag auf ^ntsehädlgung nach Landesrecht* Auf die Frage, welch# ifofordeningen an einen Änd» lieh hei der ^tsahHdlgungsbehftrd^ vergebrachten Antrag su stelle» seien, kamst m entgegen der Helming der Be» eolwerde nicht &»§ denn der Tatrichter konnte nicht fest* stellen» daß &&r Kläger überhaupt bis sun 1. Die Erwägungen» aus denen der ^it^togsrichter eine biederelitsetBting aaeh f 169 Abs.3 1 BB$ ablehnt, wichen nicht von der Rftehttpreehung des Fundes«
Entsdieid.-Scrr. FT; h. H. Senats
BUNDESGERICHTSHOF
IX ZB 340/^0
BESCHLUSS
im der EnteehSdigungsench*
Eberhard G
timSe
Kläger und BesehmrdefUferer,
Froseübirfollaäühtigta 2 Recht
Dr. -
und
tend NrdPh«is**V$itf ü«n, vertreten durch den Regierungen^ßt^Nmtefi in KfUxt»
Beklagte» und h#oohverde*<*gn*r
- 2
Par IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10* iluli 1975 durch &#» Vorsltsondtn dichter Hai und die Riehtar Zorn, Kinkel, fuchs und Br* thus*
beachlssstnj
Bi« Beschwerde des Klägers gegen di« blehtsulssaung dtr revision im Urteil dos 11» Zivilsonata des Ob#rls»d#sg#-rlehto f&sseldorf vom 11» Hüra 1970 wird eurüekgewiee®»*
"Dm B#s thwtrdovvrfabrsa ist gsbälkr®»** und suslagetifrot f di® iiiBsrgeriehtli-
chm Boston trügt der Kläger.
Wie di# Behdrde fest das Berufungsgericht dsn erst a» 12. Beseaber 1§6S Antrag auf Pntsohädi-
gurif *tbget«if**tf weil der Kläger dl® Prist dos § 1U9
Abu. 1 BEB sohuldrif ft versauet hoho» IJLMSAntrSfS Hash § 1S§ Abs* 1 Bi® hätte es bedurft* da dar Areissondsr-MlfssuseohuB bufporial io. Jsfuunr 194® das Gesuch dos Klägers u» Anoi%efix%im& als Verfolgter surtJokfewiese» und dar Kläger disso Kntaohsidung nicht sngefoehteit hob®.
Bit Beschwerde »acht geltend* di® Eingabe d@e Klägers an dt» britisch#» Premierminister vom 6. Mira 19^9 warf# die Rechtsfrage auf* ob dittos Besuch als Anmeldung
~ %
im $itm« dm A 251 Abs* 1 BÜO angesehen wr<!^ fc*5nne.
Di 0m Eingabe ** 1 mfmXieh dem ^eglertmrsprS »identer. ln Düsseldorf vorgelegt worden und dieser aalst dem fläger a& 21. Juli 1949 »itgetellt» er Wnm Um nicht betreuen, weil seine Anerkennung: als Verfolgter unanfechtbar abge-leimt sei.
Bin Txdassuagsgrund is Sinne d*?s § 219 Aba. 2 ü$ liegt nicht vor* Im lißklang mit der Ktchtspreohung des iundeegerlcbtahofa (Hsvt 196&, 369 tfr* 281 1972» 72
br. 2$) hat der Tatrichter angenosmn» daß mah unim» feahtbarsr Ablehnung auf ©rund landesreehtllcher Be-etliHRmgen« nach I^rnftiret#» dee BEO ela neuer An-traf bis 1. April 19» au stelle» war {§ 231 Abs. 2 BIO). Me Eingabe m mm britischau l*retiiem&nl»ter alt der Bitte um fürsprach# hei britische» Behörden# damit diese Hu* seinen tt&terlellen Schaden ersetsen» war kein Antrag auf ^ntsehädlgung nach Landesrecht*
Auf die Frage, welch# ifofordeningen an einen Änd» lieh hei der ^tsahHdlgungsbehftrd^ vergebrachten Antrag su stelle» seien, kamst m entgegen der Helming der Be» eolwerde nicht &»§ denn der Tatrichter konnte nicht fest* stellen» daß &&r Kläger überhaupt bis sun 1. April 1936 bei der j^tsobädiguxigsbehdrde vorgesproahon hat, um An* Sprüche agunmelden«
Die Erwägungen» aus denen der ^it^togsrichter eine biederelitsetBting aaeh f 169 Abs. 3 1 BB$ ablehnt,
wichen nicht von der Rftehttpreehung des Fundes«
Gerichtshofs eh und werfen auch keine Rechtsfrage euf»
Hai
Fuchs