mm Bssöhvsrde der Klägerin gegen dis füehtaulassu»^. iu^ajuLt hie - seit der Antrags tsll\mg «mmltlioh vertretene * Klägerin hst behauptet, sie habe von April 1940 bis Oktober 1f4d unter mmmhmmmMrMgm tedlagtmgext versteckt ge« lebt« Ihre mttKMdlg«ssgsisiS|«<leto für Freiheit»- und Oe-eundheltssctedeti wurden 196t torch Vergleich geregelt. Oie ^htsehidigungsbehörde hatte auf Oruxid verschiedener, «uf einen MuBl&teaufenttelt hindeutender testende daaal* eine intgohMdiguiig nicht für möglich gehalten und den Vtrgltieh ängstetent sie iahits h.ooo BH zur Abfindung aller Anspruch«?« Wmk Inkrafttreten des ITO-SchluSiesetiee verlangte die fcligerta erneut f'ntschidliimf.nie focht den Vergleich ea (Art. XV Kr. 1 Abs.1*f Mr. 2 ra-achlußß) und nachte muierdts dessen tterirksi«iieit geltend, weil er unter treu-vidrlgsr Ausnutzung' ihres itweianetstande» und ihrer daas* Hach Auffassung des Berufungsrlehtere hat tos beklagte Land mim Vergleich nicht gegen di« guten Sitten verstoßen. 1 B£8)* Oer Vortrag tor Klägerin, vor toi Vergleich sei die tlbarwisganto wahrscheialichkait tos Verstecktlebens unter »enscheiainwlirdigen Bedingungen erbracht gewesen» widerspricht den Feststellwien ia Beruiungsurteil* Auch di# Angriffe der Beschwerde gegen die Auffassung tos Gberlantosgeriehts , es bestehe kein, grobes Hiihrerhältnis Evischen de» entstandenen Schaden und der Vergleichsleistung» Der Beruf ungs~ ricfatar hat nicht fest«teilen kennen» daß tie Klägerin verfolgt «orten ist.
Entscheid.-Sammlg. d. Senats
2523 Q75
BUNDESGERICHTSHOF
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Oer XK* Zivilsenat des ikj^desgerichtebof# hat an
11« Juli tf?3 durch den V orsiileaden Mofcter Mal und die dichter ütutsKherg» Zorn» Hei^cel and Port«m
teschlasse® %
mm Bssöhvsrde der Klägerin gegen dis füehtaulassu»^. der Revision X» Urteil des 10« Zivilsenats das Oterlandesge-
richte Frmtktmrt (Mala) vom 51« Oktober 1969 wird xisraGkgsirisssii«
Mi BesohwsiHlovsrfahrs» ist getehnm-
und assiagtafrsli dis au&ergsrichtli-
ehsxi Kasten trügt dis Klägerin.
iu^ajuLt
hie - seit der Antrags tsll\mg «mmltlioh vertretene * Klägerin hst behauptet, sie habe von April 1940 bis Oktober 1f4d unter mmmhmmmMrMgm tedlagtmgext versteckt ge« lebt« Ihre mttKMdlg«ssgsisiS|«<leto für Freiheit»- und Oe-eundheltssctedeti wurden 196t torch Vergleich geregelt. Oie ^htsehidigungsbehörde hatte auf Oruxid verschiedener, «uf einen MuBl&teaufenttelt hindeutender testende daaal* eine intgohMdiguiig nicht für möglich gehalten und den Vtrgltieh ängstetent sie iahits h.ooo BH zur Abfindung aller Anspruch«?« Wmk Inkrafttreten des ITO-SchluSiesetiee verlangte die fcligerta erneut f'ntschidliimf. nie focht den Vergleich ea (Art. XV Kr. 1 Abs. 1*f Mr. 2 ra-achlußß) und nachte muierdts dessen tterirksi«iieit geltend, weil er unter treu-vidrlgsr Ausnutzung' ihres itweianetstande» und ihrer daas*
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ligen wirtschaftlichen Metis## *ustsntogeko*»en Mi uni 4i§ geleistete in «Ihm minwfelltiii x» dm
geltend gewachte» Anspruch mteke (If 15®» f*t MS)»
01« Irwtfiingtfi» «1t Im ist Mruitot«#«rient «1« VorcmeeetEung«** io$ Aft# XV Sr» 1 Abe* 1«f Hr, f BBO-schluSG verneint Hst» entsprechen to© ilrtoiXe» toi ltoü«toitM hots ftto 19tot Ü® Sr* 40 wad ft® Sr* 6f* mrnh tatrichterlicher Otorseugung mwm flir ton Vergieiel* to Zweifel über «i« behauptet« Verfolgung «to totot toirtmlli to« »edisini-sehen Bereiche liegend# Oriinto ©eögebend. Bei dieser Sachlage kowwt «1«« lfc*tef*t«lluf*g ««dlsinischer Orunde wegen frfl-herer Angaben tor ftligsrin über konkrete tomindheltsschlSton to tores »It tor ««rfelgauf {«ft. 41« sides-
stattlich« Versichertest mm 50. Mrs 195$) sicht in Betracht. Ber Vortrag tor Beschwerde, bei Annahme tos Vergleiches«#«-bots hätte« «ui Seiten tor Klägerin sieh Md!sein!sehe Gründe «in« «oll« gespielt, widerspricht de« festgestellten Sachverhalt.
Hach Auffassung des Berufungsrlehtere hat tos beklagte Land mim Vergleich nicht gegen di« guten Sitten verstoßen. Pi««« Entscheidung beruht auf dar Feststellung und Würdigung tor besonderen Umstand# tos ItiiEeXfalles» di« kein« fteehts-fragen w gruadsMtalichar Bedeutung aufwerfen <§ flf Abs. 2 hr. 1 B£8)* Oer Vortrag tor Klägerin, vor toi Vergleich sei die tlbarwisganto wahrscheialichkait tos Verstecktlebens unter »enscheiainwlirdigen Bedingungen erbracht gewesen» widerspricht den Feststellwien ia Beruiungsurteil*
Auch di# Angriffe der Beschwerde gegen die Auffassung tos Gberlantosgeriehts , es bestehe kein, grobes Hiihrerhältnis Evischen de» entstandenen Schaden und der Vergleichsleistung»
rechtfertigen nicht die Zulassung der Eevislcm. Der Beruf ungs~ ricfatar hat nicht fest«teilen kennen» daß tie Klägerin verfolgt «orten ist. Waren eher tie Anepruchegmndlagen zweifelhaft und stad eie ee heute neck» dann stellt sieh tie Frege tee auffälligen Hiaverfeftltaiases «wischen 4er Vergleichest*»»# und dm ln Betracht Ummm&m Anspruch nicht (BOH R*w 1970,
235 Mr# 28). Auäerdea beurteilt sich ausschließlich nach den besemteren Uasttodea des ifnselfslles« oh hei Wegfall der Ge-schäftagrundlage das Festhalten der EntscMdlgungsbehbrd# an #1 nm solchen Wergleich gegen freu und Glauben verstdSt.
Eine Abweichung von den GruadsMtgen der Entscheidungen WH fts« 1 ÜB* 52t ffr. 25 und 454 Mr. 10 liegt nicht vor.
Auch in diesem fusassumhang geht die Beschwerde von eine» anderen als dm feetgestellten Sachverhalt aus.
Mal
Henkel