BGH · IX ZB 330/79 vom 25.11.1980
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2.DV-BEG Art. IV und gleichlautende Übergangs-Vorschriften der späteren Änderungsverordnungen Auch bei einem mit der Berliner Behörde geschlossenen Vergleich hängt die Überleitung der Mindestrente in die Hundertsatzrente davon ab, ob sich nach Abschluß des Vergleichs durch B u n desrecht, nämlich die 7. DV-BEG, das Verhältnis zwischen der Mindestrente und der errechneten Rente umgekehrt hat (vgl. DV-BEG war die Mindestrente für sie höher als die errechnete Rente. Das Berufungsgericht stellt auf die Verhältnisse der 9. ÄndVO ab und versagt der Klägerin die Umstellung auf die errechnete Rente nach den Grundsätzen BGH RzW 1976, 116, weil schon die neue Rechtslage Vertragsgrundlage gewesen sei. Der Senat hat zwar inzwischen entschieden, daß die Überleitung der Mindestrente in die Hundertsatzrente nicht von den Vorstellungen und Erwartungen der Parteien bei Vergleichsschluß abhängt; es kommt nur darauf an, ob sich nach Abschluß des Vergleichs durch die 7. DV-BEG das Verhältnis zwischen Mindestrente und errechneter Rente umgekehrt hat (BGH RzW 1980, 25). Der Senat hat damit in typisierender Betrachtungsweise auf den Erlaß der Jeweiligen bundesrechtlichen Regelung abgehoben, weil bei dieser massenweise auftretenden Frage die Jeweiligen Vorstellungen der Parteien kein geeignetes Abgrenzungsmerkmal abgeben. Bei Vergleichen in Berlin wegen der einige Wochen später erfolgten Übernahme als Berliner Recht, die aber nach Sachlage mit Sicherheit zu erwarten war, auf einen späteren Zeitpunkt abzuheben, ist weder praktikabel noch sinnvoll.