Zivilsenat des Bundesgerichtshöfe hat unter lUtwlrknng äm Benstspräsidenteii Hei und der Bundecrichter Hill9 von der fühlen, Henkel und Fuchs in der Hitsrnng vom 13* Oktober 1970 beschlössest lie Beschwerde des Klügere gegen die nicht-sulmsetmg der Kerls!ob tmd Termö^enssehsd«ns an* Am 29* I^bf« 1966 beantragte er Bntsehftdiguag auch für Oeeundheitseehaden mit der Begründung9 erst jetst habe sich der SuaamaenhaBg «wischen seinen psychischen Störunge» und der Verfolgung herausgeetellt• M# Behirde lehnte diesen Antrag ab, well der KL&ger ihli nicht begründet and keine Bewei mint erlagen beigebracht habe; ale stellte in Auseicht» da$ die Bearbeitung das Antrags bei lachrelchi^g von Beweisunterlagen innerhalb der Klagefrist wiederauf genommen werde* VBhrsad des Hageverfahrans leimte sie durch Schreiben vom 7. 1 BEG ist nicht statthaft {BGB BsW 1969# 505 Hr. 51)* Entgegen der Weisung der Beschwerde körnst es deshalb nicht damf an» ob die Behörde dem Kläger sugeaagt hat» unter bestimmte« von ihm inswischen erfüllten Bedingungen sachlich über den Gesundheit»«chadensenspruoh zu entscheiden. Im übrigen enthält ihr Bescheid keine solche Zusage; sur *Bearbeitung des Antrags1* gehörte insbesondere die Prüfung, ob die Amsel-dang den Term*»* et »ungern des § 189 a Abs. 1 und Abs. 2 BIG entsprach, zte die Rechtslage su beurteilen wäre» wenn die Behörde über eine Anmeldung nach § 189 a Abs. 1 BIG trots Yerapätung sachlich entschieden hätte» kann hier nicht erörtert werden» weil sie § 1S9 m Bia gemäd entschieden hat. Die von der Beschwerde vorgetragenen Gründe könnten nur berücksichtigt werden, wenn der Kläger mit dem Antrag vom 29.
II ZB 509/70
Beschluss
in dar EatsehllditfungnMohe
Ouatav £
/Hladarlands*
- PronnBfc«Toilsjächtigtari
Kläger und Baachv er def(ihr«r9 HaehtMnmlt Lr,
6**«»
Land Berlin,
Tart rat an durch dan Sana tor für Inn era« (I WO 1)f 1 Barlin 31* Fahrballinar Plats 2*
Beklagtem und Beschwert! agagnar
Der la. Zivilsenat des Bundesgerichtshöfe hat unter lUtwlrknng äm Benstspräsidenteii Hei und der Bundecrichter Hill9 von der fühlen, Henkel und Fuchs
in der Hitsrnng vom 13* Oktober 1970 beschlössest
lie Beschwerde des Klügere gegen die nicht-sulmsetmg der Kerls!ob 1» Urteil des 20* Zivilsenats des KasrnergerieUts in Berlin vom 26* «ia* nuar 1970 wird suruekgew lesen*
Bas ^esehwerdeverfahrea ist gebühren- und aue-lagenfrel; die auS ergerieh t11ehe« Kosten trügt der Klüger*
S * « B * •
Der Klüger meldete vor dem 1* April 195B Ansprüche wegen Freiheit#!- tmd Termö^enssehsd«ns an* Am 29* I^bf« 1966 beantragte er Bntsehftdiguag auch für Oeeundheitseehaden mit der Begründung9 erst jetst habe sich der SuaamaenhaBg «wischen seinen psychischen Störunge» und der Verfolgung herausgeetellt• M# Behirde lehnte diesen Antrag ab, well der KL&ger ihli nicht begründet and keine Bewei mint erlagen beigebracht habe; ale stellte in Auseicht» da$ die Bearbeitung das Antrags bei lachrelchi^g von Beweisunterlagen innerhalb der Klagefrist wiederauf genommen werde* VBhrsad des Hageverfahrans leimte sie durch Schreiben vom 7. Januar 1969 elms Entscheidung aur Sache ab* da die Anmeldung $ 189 a BIG nicht entspreche*
Hit Recht geht der Beruf ungsrienter davon aus, da£ der Klüger, der bereits einmal Wiedergutmachung verlangt hatte» Kiaselansprüohe, die dabei «loht angeaeldet worden waren, nur
/
nach n&Qh § iS9 m um mibringen konnte. Um der Gesund eits-sch&äen» auf den übt Kläger Beinen Anspruch gründet, nach istrichterlicher Überzeugung schon rer dem 31* Besember 1964 bestand» kam nur § 189 a Abs* 1 BM in Betracht.
#!i#&ersl»s#t«ujig gegen die Versäumung der Trtet de» § 189& Ab». 1 BEG ist nicht statthaft {BGB BsW 1969# 505 Hr. 51)* Entgegen der Weisung der Beschwerde körnst es deshalb nicht damf an» ob die Behörde dem Kläger sugeaagt hat» unter bestimmte« von ihm inswischen erfüllten Bedingungen sachlich über den Gesundheit»«chadensenspruoh zu entscheiden. Im übrigen enthält ihr Bescheid keine solche Zusage; sur *Bearbeitung des Antrags1* gehörte insbesondere die Prüfung, ob die Amsel-dang den Term*»* et »ungern des § 189 a Abs. 1 und Abs. 2 BIG entsprach, zte die Rechtslage su beurteilen wäre» wenn die Behörde über eine Anmeldung nach § 189 a Abs. 1 BIG trots Yerapätung sachlich entschieden hätte» kann hier nicht erörtert werden» weil sie § 1S9 m Bia gemäd entschieden hat.
£* dm» Ossets &1edereinestsung sicht suläßt» sind die Gründe der verspäteten Baohseldttsg ebenso unerheblich, wie es eine | 189 a Abs. 1 BBG widersprechende Zusage der Behörde wäre. Die von der Beschwerde vorgetragenen Gründe könnten nur berücksichtigt werden, wenn der Kläger mit dem Antrag vom 29. r-äre 1966 sum ersten Hai einen Wledergutaachungeanspruch gestellt hätte (§ 189 Abs. 3 BIG). R*w 1969» 505 hat der Bundesgerichtshof dargelegt» aus welchen Gründen die unterschiedliche Behandlung des Erstentrag» und der B&ehmeldung übergeordnete Grundsätse der Gerechtigkeit nicht verletzt. Auch im A ll« des Klägers aüBte es als sins unglückliche Verkettung persönlicher Umstände gewertet weaken» d&0 er trots jahrelanger Beschäftigung mit der Wiedergutmachung und trotz langen Bestehens psychischer Störungen» wie er vertrat, einen Zu&emmentmng zwischen dieser Erkenntnis und der Verfolgung niemals in Erwägung gesogen hat.
Zu Hee'ht miit 4a« ü«rufuagaurt«11 dar ToraehuSbitt« das H&gar» aus 199B/39 k*ln* Bedeutung b#i. Dubai handelt es sich eisfrei nicht uu di# «toi&alduftg eine» Bötacr.ädi-
guag»aj*sprttab* wegen deaoiidh «i t sachaflen®•
*£ fa< somit im «in«m gaaatsiiehen 0runda für die 2ul&®~ siUig dar Xtariaion (§ 213 Äb«# £ Bio).
Hai
rem dar Mühlen