Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat Wirkung ties Senatsrräsiuentnn Kai und der Bundes Diu drei, Zorn, Dr. Xoeener unci Henkel Beruiungsgericht ist zutreffend davon ausg erblasser nach Art. V Abs.i des o. unter Berücksichtigung der Nachzeichnung seiner Laufbahn bis zu dem 1. Denn das Änderungsgesetz zu dem BWGöD hat durch die Kenias sung des $ 9 Abs. 2 Satz 1 BWGöD für den Erblasser keinen weit ergehenden Anspruch begründet. VIe sich auch aus den MateriaLion zu dieser Gesetzesänderung, insbesondere aus dem Bcarift L i eben Bericht des Bundestagsausschusses für VEiedergutmaehung (Bun-dostagscrucks. tungsbereichs des BWGöD erfolgt ist oder in denen sich der Geschädigte nach dem 8. Mai 1945 noch in der sowjetisch besetzten Zone auf gehalten hat (vgl. Auch ist er in einem Dienstverhältnis geschädigt worden, das im Gebiet von West-Berlin, also im Geltungsbereich des BWGöD bestanden hat. de hon nach bisheriger Rechtslage vräre seine Dienst Laufbahn im Wege der Wiedergutmachung daher bis zu dem 1. Für eine .Berichtigung einer früheren Entscheinung, die dieser Rechtslage nicht Rechnung getragen hat, bietet aas o.Änderungsgesetz zu dem BWGöD keine .Rechtsgrundläge. Schließlich weicht das Urteil des Berufungsgerichts auch nicht von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts RzW 1962, 570 Nr. 44 ab. Die Ablehnung einer Höherstufung des Erblassers wird nicht deshalb verneint, weil keine Rückschlüsse auf die Rechtsstellung im öffentlichen Dienst der sowjetisch besetzten Zone möglich seien, sondern weil das 6.
B U N D E S G E B IG H T S110 V
X ;:B 29C/O.5
BESCHLUSS
in der Entcchadigungs s a c lie
1. Elisabeth Anna E
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vertreten durch den Senator für Inneres,
Perlin 31, Fehrbelliner Platz 2,
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Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat Wirkung ties Senatsrräsiuentnn Kai und der Bundes Diu drei, Zorn, Dr. Xoeener unci Henkel
a er Zit rung vom 14. März 1970
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Die Beschwerde der Klüger gegen die Dicht-Zulassung der Revision im Urteil des 19. Z vilsenats cies Kamraerg eri chts In .Berlin vom 3. Apri 1 1 968 wird zurückgew I es er .
Das Beschwere©verfahren ist gebähren- und auslagenfrei ; die auiergerichtliehen Koste tragen die Kläger.
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Beruiungsgericht ist zutreffend davon ausg
erblasser nach Art. V Abs. i des o. Anderun
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bereenrigt war, aer am t. Februar 1959 gerichtlich
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unter Berücksichtigung der Nachzeichnung seiner Laufbahn bis
zu dem 1. April 1951 war, sonoern die frühere Entziehung seiner Wiedergutmachungsansprüche gemäß § 31 Abs. 1 Ziff. 2 BWGöD.
Denn das Änderungsgesetz zu dem BWGöD hat durch die Kenias sung des $ 9 Abs. 2 Satz 1 BWGöD für den Erblasser keinen weit ergehenden Anspruch begründet. VIe sich auch aus den MateriaLion zu dieser Gesetzesänderung, insbesondere aus dem Bcarift L i eben Bericht des Bundestagsausschusses für VEiedergutmaehung (Bun-dostagscrucks. III/2857) ergibt, betrifft die Neufassung (ies § 9 Abs. 2 Satz 1 BWGöD nur die Fälle, in denen nie Sohä.d Lgung; durch den Nationalsozialismus in Gebieten aui3erhalb des Gel-
tungsbereichs des BWGöD erfolgt ist oder in denen sich der Geschädigte nach dem 8. Mai 1945 noch in der sowjetisch besetzten Zone auf gehalten hat (vgl. hierzu BGH RzW 19 b'/, 514 Kr. 27).
Beide Voraussetzungen liegen beim Erblasser nicht vor. Er war weder während der KS-Zeit noch später außerhalb des Geltungsbereichs des BWGöD wohnhaft. Auch ist er in einem Dienstverhältnis geschädigt worden, das im Gebiet von West-Berlin, also im Geltungsbereich des BWGöD bestanden hat. de hon nach bisheriger Rechtslage vräre seine Dienst Laufbahn im Wege der Wiedergutmachung daher bis zu dem 1. April. 1951 nach zu zeichnen gewesen, wobei auch die zuletzt von ihm im Ostsektcr von Berlin ausgeübte Tätigkeit von Bedeutung hätte sein kennen.
Für eine .Berichtigung einer früheren Entscheinung, die
dieser Rechtslage nicht Rechnung getragen hat, bietet aas o. Änderungsgesetz zu dem BWGöD keine .Rechtsgrundläge. Das fiat der Bundesgerichtshof wiederholt ausgesprochen (vgl. RzW 196b, 970 Fr. 15; 1967, 91 Kr. 38; Dir Kr. 27), so daß sich -wie Zu.i as-wurg der revision deswegen nicht recht fort Lgt. wer Drage e i neu*
Ts ligkeit nach dem 8. Mai 194 5 im Ostsektor von rer 1 ui owar
4
in der sowjetisch besetzten Zone kommt keine selbständige rechtliche Bedeutung zu, weil § 9 Abs. 2 Satz 1 BWG-öD auch in der früheren Passung hieran keine nachteiligen Rechtsfolgen geknüpft hat.
Schließlich weicht das Urteil des Berufungsgerichts auch nicht von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts RzW 1962, 570 Nr. 44 ab. Die Ablehnung einer Höherstufung des Erblassers wird nicht deshalb verneint, weil keine Rückschlüsse auf die Rechtsstellung im öffentlichen Dienst der sowjetisch besetzten Zone möglich seien, sondern weil das 6. Änderungsgesetz zu dem BWGöD keine Rechtsgrundlage dafür bietet, wegen dieser Präge das früher rechtskräftig abgeschlossene Verfahren wiederaufzunehmen.
Mai
Zorn