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BGH

Gericht: BGH

Zivilsenat des Bernds agerichtshofs hat unter Mitwirkung dar Buad^arichter Br. Oral, von dar Milan, Zorn, Henkel und Fuchs in dar Sitzung vom 10* r^zenber 1970 basehlossant Bia ieiiabwarde das Klffgers gegen die nicht* Zulassung tar Revision is Urteil das 16, Zivilsenats das Oharlasdasgarlchts Wmahm vosa 13* Februar 1969 wird zurück-gewiesen* IMs Urteil das iterufungagericht* wird ros dar Feststellung g&trag», dar Kldger sei nicht aus Gründen dar politischen Gegnerschaft gegen den Matioaalaozlalis-aus verfolgt worden* Mosa Im Verantwort*mgabareich das Tatrichters liegende Würdigung das festgestelltea ßaefewar-halts kam* in Ravisionsverlahrm grundsätzlich nicht nachgaprOft ward» (vgl* auch WM Rs¥ I960, 136 Hr* 59)» PMChtafebler sind dabei nicht erkennbar* Dabei bedarf die Frag«, ob und inwieweit das Eintreten für eine nationale Minderheit als politische Oegnerschaft gegen den Hatioaalsozlslisaus zu wert» ist, im vorliegend» Fall keiner durch dan Bmdesgerichtshof* Für die dreiwöchig« Inhaftierung» tal der das tarufio^sgerieht das Eintreten des IQ.ftgers für die tschechische Itinderheit els urs-ichHrjIi ansieht, konst ms hiereuf aidit ent wall der Kltgsr 4m für di« Gewährung einer taf tent Schädigung erforderXietatJ HiadastsaltrauM von «in« Monat (§ Silts 2 BEG) nicht erreicht* Seinen Cesuadhalteschaden tat er »loht ***f dl# l^ihaitsmtsiehung rurtakgaführt, sondern allein mui di# von ita behauptete Ableistung von Zwangs* artalt* Auch das tarufungsgericht gabt ersichtlich vor dieser Sachlage ans (Seil# 19 Buchrt* « das toru:,*aiga-urteila}* Soweit der taaotaerdefUftrer VerfahraxuirQgan erhebt, rechtfertigt eich gleichfalls eine Zulassung der Revision nicht* Kr greift damit to Ergebnis die towel «Würdigung und die Würdigung historischer Tatsachen durch das Berufung«»

EintretenBr®ZwangdarWürdigungKlägerZulassungSchaden

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
tx ja? mM	ar-Schluss
 ln der Entschädigung5sache
 Jakob	P t
	Kläger und Beschwerdeführer,
• Proze0bevell®tichtigter s Rechtsanwalt Br. ■■■P»
gegen
 Freistaat Bay e r n f
vertraten durch die Beairkafinanadirektlon München, München 22» Alexandrastraße 5»
Beklagten und Beschwerdegegner
- 2 ~
(
X>#r IX. Zivilsenat des Bernds agerichtshofs hat unter Mitwirkung dar Buad^arichter Br. Oral, von dar Milan,
 Zorn, Henkel und Fuchs
 in dar Sitzung vom 10* r^zenber 1970 basehlossant
 Bia ieiiabwarde das Klffgers gegen die nicht* Zulassung tar Revision is Urteil das 16, Zivilsenats das Oharlasdasgarlchts Wmahm vosa 13* Februar 1969 wird zurück-gewiesen*
this Bes€hw®rdever£ehren 1st gebührst!«* und analagenfrel; dl« au0«rgerichtlich«a Kosten trügt dar JCliger»
0f ilsde
IMs Urteil das iterufungagericht* wird ros dar Feststellung g&trag», dar Kldger sei nicht aus Gründen dar politischen Gegnerschaft gegen den Matioaalaozlalis-aus verfolgt worden* Mosa Im Verantwort*mgabareich das Tatrichters liegende Würdigung das festgestelltea ßaefewar-halts kam* in Ravisionsverlahrm grundsätzlich nicht nachgaprOft ward» (vgl* auch WM Rs¥ I960, 136 Hr* 59)» PMChtafebler sind dabei nicht erkennbar* Dabei bedarf die Frag«, ob und inwieweit das Eintreten für eine nationale Minderheit als politische Oegnerschaft gegen den Hatioaalsozlslisaus zu wert» ist, im vorliegend» Fall
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keiner	durch	dan	Bmdesgerichtshof* Für die
 dreiwöchig« Inhaftierung» tal der das tarufio^sgerieht das Eintreten des IQ.ftgers für die tschechische Itinderheit els urs-ichHrjIi ansieht, konst ms hiereuf aidit ent wall
 der Kltgsr 4m für di« Gewährung einer taf tent Schädigung erforderXietatJ HiadastsaltrauM von «in« Monat (§
 Silts 2 BEG) nicht erreicht* Seinen Cesuadhalteschaden tat er »loht ***f dl# l^ihaitsmtsiehung rurtakgaführt, sondern allein mui di# von ita behauptete Ableistung von Zwangs* artalt* Auch das tarufungsgericht gabt ersichtlich vor dieser Sachlage ans (Seil# 19 Buchrt* « das toru:,*aiga-urteila}*
Hinsichtlich das Arbeitseinsatzes das Klägers in Südbayern tat #s das Berufung**gariaht nicht als erwiesen «agesatan» &a8 hierbei auf dm Kläger Zwang ausgeübt worden sei* tat es «Ich star nach Auffassung des Beru» fungsgerichts u» «in« to tataan dar aUgesaeinen Arbeit»» Vermittlung mtoteadeutscher Arbeitsloser liegend# HaS-natae gehandelt, so scheidet di« Annahme «in«r Verfolgung*» miintii»# genii |$ 1t a BEO ms* Dann kann aus diesem Sach-
verhalt weder ein Anspruch wegen Schadens an Körper oder QmmmObmXt noch wegen Schadens to tariflichen Fortkommen torgeleitet werden«
Soweit der taaotaerdefUftrer VerfahraxuirQgan erhebt,
 rechtfertigt eich gleichfalls eine Zulassung der Revision nicht* Kr greift damit to Ergebnis die towel «Würdigung und die Würdigung historischer Tatsachen durch das Berufung«»
gericht an. Solche auf I 286 Z90 gestützt« VerfahrensrOgen werfen nach der stindlgen Rechtsprechung des Senats keine taehtafrage» von grundsätsMoher Bedeutung auf.
Die sofortige Beschwerde	mit	der
&3steitfolge aas J 209 Abs* 1 BEGt r 97 4b»« 1 2P0 mr'0ck> gewiesen werden« lei dieser S&ehlsg* kMst sine- Bewilligung des &rmm?mh-ts für des Besehwerdeverfshrea nicht in Betracht (§ 114 22*0)*
Graf
 Zorn