Zivilsenat dea Bundeagerlchtsho/s hat aa 5, uuai 19So durch dl* Richter Zom, Fuchs, Porta«on, Dr. tang und Gärtner twchlnwnu El* Beschwerde des Kläger* gegen dl* Nichtzulassung der Revision la Urteil da* 4. Za Einklang alt BGH RzV 1969» 5o3 (and seither ständig) nlaat das Berufungsgericht an» dad nach wirksamer Anaaldung nur des Freibeitaschadsnsanspruchs la Jahre 1937 Rechtsanwalt Dr. dem der Kläger durch Erklärung gegenüber der Behörde ea 29* {Oktober 1965 die Vollaacht entzogen hatte» den Anspruch auf Entschädigung IQr Schaden an Körper oder Gesundheit ia Eezeabor 1965 nicht wirksam geaäS $ 139 a Aba. 1 BED nachgeaeldat hatj denn bl* zu* Ablauf der Rachael defrist m 31. dull 1979 ~ XX 2H 69/73 hat der Bundesgerichtshof entschieden, der Antragsteller müsse gemäß § 19oa B20 den Nachteil tragen, daß sich nicht faststellen lasse, ob die Anspruchserläuteruag rechtzeitig eingegangen sei. Im Ein-» klang zalt dieser Entscheidung hat das Berufungsgericht dargelegt, daß keine Gründe ersichtlich seien, die es recht» fertigen könnten, dem Beklagten das vom Kläger zu tragende Risiko der fristgerechten postalischen Übermittlung aufzu» bilrden.
BUNDESGERICHTSHOF
TU 2B 259/73
BESCHLUSS
la der BntachZrtl gung * » ache
H. 16/aagXsnd»
Klüger »md BeectawerdefUhrer,
- ProzeOfcevollaächtigter* Rechtsanwalt Cr.
gegen
Land Rheinland - Pfalz* vertreten durch da« Minister!«» der Finanzen*
Beklagten und Beecbwerdegegoer
Der IX. Zivilsenat dea Bundeagerlchtsho/s hat aa 5, uuai 19So durch dl* Richter Zom, Fuchs, Porta«on, Dr. tang und Gärtner
twchlnwnu
El* Beschwerde des Kläger* gegen dl* Nichtzulassung der Revision la Urteil da* 4. Zivil-Senat* des Oberlandesgerichts ZweiteUcken 1. Kärz 1978 wird zurttckgewlesea.
Dirn aaß«rgsrlehtlich«s Kosten des Beschwerde* vsrfehrena trägt dar Kläger.
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Za Einklang alt BGH RzV 1969» 5o3 (and seither ständig) nlaat das Berufungsgericht an» dad nach wirksamer Anaaldung nur des Freibeitaschadsnsanspruchs la Jahre 1937 Rechtsanwalt Dr. dem der Kläger durch Erklärung gegenüber
der Behörde ea 29* {Oktober 1965 die Vollaacht entzogen hatte» den Anspruch auf Entschädigung IQr Schaden an Körper oder Gesundheit ia Eezeabor 1965 nicht wirksam geaäS $ 139 a Aba. 1 BED nachgeaeldat hatj denn bl* zu* Ablauf der Rachael defrist m 31. Deaeaber 1965 sei ein* Genehmigung nicht erkennbar geworden. £1* von Berufungsgericht Ins Auge gefaste Wiedereinsetzung ge»S3 § 189 Abs. 3 Setz 2 830 scheidet aus» well ein Entschädigungsantrag la Sinne de* § 139 Ab*. 1 Satz 1 und 2 BBC bereit* wirken* gestellt war (BGH RzV 1976,
15o) und eine Wiedereinsetzung ln die varsävsate Frist dos § 139a Aba. 1 BEO nicht stattfindet (BGH RzW 1969* 5o5 Kr. 51).
3
D&r Antrag doa bevollmächtigten Rabbiners Schwan vom Hai 1966» dan Gosuadhsitastchadenaansprach zu bearbeiten, kann zwar goaäS Art* XIX Nr* 1 Abs* 1 BBCr-SchluöO in Verbindung mit der Neufassung des § 15o BEO wirksam Bein) denn der Kläger, der nach seinen Angaben au 1* Oktober 1953 Israelischer Staatsbürger war» hatte schon 1965 auf die Beutschaprachlgkelt in seineis Elternhaus hingewiesen* Ein nach Art. XII Nr. 1 Abs. 1 B2X>-2chlußO mit §3 15o, 151 BEG nF durchsetsbarer Oe«mdheitaschadensansprxich ist jedoch gemäß Art* 2X1 Nr. 1 Abs. 2 BHWSchluÖO, § 190 a BfiO erloschen» weil ausweislich der Akten 197o erstmals Beschwerden und Ausfälle in B-Bogsn bezeichnet wurden und der Tatrichter nicht feststellen körnte» daä eine Erläuterung de» Gesundheltsschadea* bis 31» März 1967 bei der Behörde eingegangen war. Biese Würdigung wirft entgegen der Meinung der Beschwerde keine ungeklärte Rechtsfrage auf. In Urteil vom 12. dull 1979 ~ XX 2H 69/73 hat der Bundesgerichtshof entschieden, der Antragsteller müsse gemäß § 19oa B20 den Nachteil tragen, daß sich nicht faststellen lasse, ob die Anspruchserläuteruag rechtzeitig eingegangen sei. Im Ein-» klang zalt dieser Entscheidung hat das Berufungsgericht dargelegt, daß keine Gründe ersichtlich seien, die es recht» fertigen könnten, dem Beklagten das vom Kläger zu tragende Risiko der fristgerechten postalischen Übermittlung aufzu» bilrden. Eine solche Umkehrung der Feststellungslast wäre allerdings dann geboten, wenn eine ungeordnete Aktenführung der Behörde die Feststellung des Zeitpunkts des Eingangs der AnspruchsbegrünAmg nicht zuliege (BGH aaö). Biese Voraus»
1st dm Akten nicht zu entnehmen und vlrd Kläger euch nicht behauptet*
Zorn
Fuchs